{"id":98048,"date":"2021-10-29T14:00:44","date_gmt":"2021-10-29T14:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2021\/10\/une-formation-professionnelle-est-toujours-payante\/"},"modified":"2023-08-23T22:48:23","modified_gmt":"2023-08-23T20:48:23","slug":"eine-berufsausbildung-lohnt-sich-noch-immer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/10\/eine-berufsausbildung-lohnt-sich-noch-immer\/","title":{"rendered":"Eine Berufsausbildung lohnt sich noch immer"},"content":{"rendered":"<p>Zwischen 1999 und 2019 hat sich der Anteil Besch\u00e4ftigter mit einem Hochschulabschluss \u2013 das heisst einem Abschluss einer universit\u00e4ren Hochschule, einer Fachhochschule oder einer p\u00e4dagogischen Hochschule \u2013 von 10 auf 29 Prozent erh\u00f6ht und damit beinahe verdreifacht. In derselben Zeit sank der Anteil Besch\u00e4ftigter mit beruflicher Grundbildung als h\u00f6chstem Abschluss von 52 auf 36 Prozent. Wie kam es dazu?<\/p>\n<p>Ein Grund f\u00fcr diese Entwicklung ist, dass sich das Bildungswesen seither institutionell ver\u00e4ndert hat. So wurden im Verlauf der Neunzigerjahre die p\u00e4dagogischen Hochschulen und die Fachhochschulen in die Terti\u00e4rstufe integriert und mit der Berufsmatura ein neuer Zugang zur Hochschulbildung geschaffen. Dadurch erwerben nun nach der beruflichen Grundbildung immer mehr Personen einen Terti\u00e4rabschluss.<\/p>\n<p>Gleichzeitig erh\u00f6hte sich auch die Gymnasialquote \u2013 allerdings vor allem bis Ende der Neunzigerjahre, seither ist sie fast konstant. Trotzdem schl\u00e4gt sich der Anstieg der Gymnasialquote weiterhin im Arbeitsmarkt nieder. Denn zurzeit verlassen \u00e4ltere Kohorten mit nur wenigen ehemaligen Gymnasiasten den Arbeitsmarkt. Das hat zur Folge, dass der Anteil Personen mit Maturit\u00e4tsabschluss weiter steigt, obwohl in den letzten Jahren die Gymnasialquote im Bildungssystem kaum noch stieg.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Weil viele nach dem Gymnasium eine Universit\u00e4t oder eine Fachhochschule besuchen, erh\u00f6ht sich dadurch vor allem der Anteil Besch\u00e4ftigter mit Hochschuldiplom als h\u00f6chstem Abschluss.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich sind ab Mitte der Neunzigerjahre viele Besch\u00e4ftigte mit Hochschulabschluss zugewandert.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Und: Die Erwerbsbeteiligung speziell von hoch qualifizierten Frauen nahm zu.<\/p>\n<h2>Ist der Strukturwandel verantwortlich?<\/h2>\n<p>Was ist f\u00fcr diese Entwicklung verantwortlich? Die ver\u00e4nderte Nachfrage der Unternehmen oder das Verhalten der Individuen (Angebot)? Die Einwanderung von Hochqualifizierten etwa deutet auf einen entsprechenden Bedarf der Unternehmen hin, sie ist aber ebenso von den Bildungssystemen und -entscheidungen in anderen L\u00e4ndern beeinflusst. Die ver\u00e4nderte Nachfrage der Firmen k\u00f6nnte auch von Verschiebungen in der Branchenstruktur getrieben sein.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Allerdings geben unsere Auswertungen kaum Hinweise darauf, da die Tendenz zu einer H\u00f6herqualifizierung praktisch alle Branchen erfasst. K\u00f6nnen vielleicht Ver\u00e4nderungen im individuellen Wert von Ausbildungen genauere Hinweise darauf geben, ob die beobachteten Entwicklungen eher angebots- oder nachfragegetrieben sind?<\/p>\n<p>Im Auftrag des Bundes ist die Eidgen\u00f6ssische Hochschule f\u00fcr Berufsbildung (EHB) dieser Frage nachgegangen.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Unter dem individuellen Wert von Ausbildungen wird dabei der messbare Arbeitsmarkterfolg von Personen mit verschiedenen Ausbildungen verstanden.<\/p>\n<h2>Grosse Unterschiede bei Medianl\u00f6hnen<\/h2>\n<p>Ein besonders wichtiges Knappheitssignal auf Arbeitsm\u00e4rkten sind die L\u00f6hne. W\u00e4hrend der Medianlohn in der Schweiz in den letzten 20 Jahren real stets etwas anstieg, blieben die Medianl\u00f6hne innerhalb der Bildungsgruppen vergleichsweise stabil. Der Medianlohnanstieg ist somit wesentlich dadurch zu erkl\u00e4ren, dass mehr Personen eine Terti\u00e4rausbildung erwerben und damit besser verdienen. Vergleicht man etwa den monatlichen Medianlohn von Hochschulabsolventen mit dem monatlichen Medianlohn von Personen ohne nachobligatorischen Abschluss, dann betr\u00e4gt die Differenz rund 4900 Franken. Bei Personen mit einem vergleichbaren Terti\u00e4rabschluss (z. B. einem Hochschulabschluss) zeigen sich hingegen kaum Lohnunterschiede \u2013 egal ob sie als Erstausbildung eine berufliche Grundbildung oder ein Gymnasium besucht haben.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus zeigt sich, dass sich die Lohnverteilungen von Personen mit verschiedenen Bildungswegen teilweise in erheblichem Ausmass \u00fcberlappen: So liegt beispielsweise das neunte Dezil f\u00fcr Personen mit obligatorischer Schulbildung h\u00f6her (siehe <em>Abbildung 1a<\/em>) als das erste Dezil f\u00fcr Personen mit Terti\u00e4rausbildung (siehe <em>Abbildung 1b<\/em>). Es gibt somit stets eine gewisse Anzahl Personen, die ohne nachobligatorischen Bildungsabschluss mehr verdienen als Personen mit Terti\u00e4rabschluss. Dies illustriert, dass ein Terti\u00e4rabschluss weder eine zwingende Voraussetzung noch eine Garantie f\u00fcr eine \u00fcberdurchschnittlich gut bezahlte Stelle darstellt, auch wenn hohe L\u00f6hne besonders bei Personen mit Hochschulabschluss h\u00e4ufiger sind. Einen wichtigen Teil der Erkl\u00e4rung dieses Ph\u00e4nomens stellen die grossen Lohnunterschiede zwischen verschiedenen Branchen dar.<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Lohnverteilung nach Bildungsweg\u00a0(1. und 9. Dezil; 1999\u20132018)<\/h3>\n<p><strong>a) Personen ohne Terti\u00e4rabschluss<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<div class='chart chart--normal' id='Aepli_Kuhn_Schweri_Abb_1_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Aepli_Kuhn_Schweri_Abb_1_de').highcharts({\n chart: {\n\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0type: 'arearange',\n\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0zoomType: 'x',\n\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\n\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0},\n\n\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\n\n\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0title: {\n\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0text: ''\n\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0},\n\n\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\n\n\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0xAxis: {\n\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0categories: ['1999','2000', '2001', '2002', '2003', '2004', '2005', 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Die untere Linie zeigt jeweils das erste Dezil, die obere Linie das neunte Dezil. F\u00fcr Abbildung 1a heisst das: Die bestverdienenden 10 Prozent mit einem obligatorischen Schulabschluss verdienten 2018 mehr als 7945 Franken. Die am wenigsten verdienenden 10 Prozent verdienten weniger als 3327 Franken. Die \u00fcbrigen 80 Prozent der Absolventen der obligatorischen Schule ohne weiteren Abschluss verdienen einen Lohn innerhalb der dunkelblau gef\u00e4rbten Fl\u00e4che.<\/span><\/p>\n<h2>Berufsbildung \u00absch\u00fctzt\u00bb vor Tiefl\u00f6hnen<\/h2>\n<p>Weiter zeigen die Abbildungen, dass die Tiefl\u00f6hne \u2013 das heisst die ersten Dezile \u2013 sowohl bei Personen ohne als auch mit Terti\u00e4rabschluss ziemlich nahe beieinanderliegen: Ohne Terti\u00e4rabschluss betragen die L\u00f6hne des untersten Dezils rund 3000 bis 4000 Franken (siehe <em>Abbildung 1a<\/em>), mit Terti\u00e4rabschluss sind es rund 5000 bis 6000 Franken (siehe <em>Abbildung 1b<\/em>). Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass die berufliche Grundbildung einen gewissen \u00abSchutz\u00bb vor Tiefl\u00f6hnen bietet: Das erste Lohndezil von Personen mit beruflicher Grundbildung liegt in beiden Abbildungen leicht h\u00f6her. Beispielsweise lag im Jahr 2018 das erste Lohndezil f\u00fcr Personen mit einer beruflichen Grundbildung als h\u00f6chstem Abschluss rund 610 Franken h\u00f6her als f\u00fcr Personen mit einem allgemeinbildenden Abschluss auf Sekundarstufe II.<\/p>\n<p>Es finden sich ausserdem Unterschiede in der Besch\u00e4ftigungssituation von Personen mit verschiedenen Bildungswegen. Unsere Resultate zeigen, dass Personen mit einer beruflichen Grundbildung als h\u00f6chstem Abschluss eine deutlich tiefere Erwerbslosigkeit als Personen mit einem Gymnasialabschluss aufweisen. Zudem verf\u00fcgen Personen mit einer beruflichen Grundbildung \u00fcber eine h\u00f6here Erwerbsquote im Vergleich zu Personen mit einem Gymnasialabschluss, unabh\u00e4ngig davon, ob sie einen Abschluss auf Terti\u00e4rstufe erworben haben.<\/p>\n<h2>Die Berufsbildung bleibt relevant<\/h2>\n<p>Trotz der starken Zunahme von Terti\u00e4rabschl\u00fcssen, die oft \u00fcber eine gymnasiale Matura erreicht werden, gilt: Die berufliche Grundbildung in der Schweiz hat in den vergangenen 20 Jahren ihre herausragende Stellung als Erstausbildung behalten. Die Indikatoren zum Arbeitsmarkterfolg von Absolventen einer beruflichen Grundbildung (mit oder ohne anschliessenden Terti\u00e4rabschluss) zeigen weiterhin erfreuliche Aussichten in Form von hohen Erwerbsquoten und niedriger Erwerbslosigkeit.<\/p>\n<p>Gerade mit einer anschliessenden Terti\u00e4rausbildung lassen sich in den Arbeitsmarktindikatoren auch keine Nachteile gegen\u00fcber Personen ausmachen, die via Gymnasium einen Terti\u00e4rabschluss erwerben. Dieser Befund spricht f\u00fcr den Erfolg der seit den Neunzigerjahren erh\u00f6hten Durchl\u00e4ssigkeit zwischen beruflicher Grundbildung und Terti\u00e4rstufe sowie der Aufwertung der h\u00f6heren Berufsbildung.<\/p>\n<p>Es sind insgesamt keine Anzeichen f\u00fcr ein Missverh\u00e4ltnis von Angebot und Nachfrage an Personen mit beruflicher Grundbildung erkennbar, wodurch die Erwerbsaussichten beziehungsweise der Wert ihrer Ausbildung beeintr\u00e4chtigt w\u00e4re. Die Tatsache, dass Personen mit beruflicher Grundbildung im Mittel h\u00e4ufiger erwerbst\u00e4tig sind, und der Befund, dass die berufliche Grundbildung etwas besser gegen tiefe L\u00f6hne versichert, sprechen im Gegenteil f\u00fcr eine anhaltend hohe Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt.<\/p>\n<p>Allerdings zeigt sich auch, dass sich die Entwicklungen in den einzelnen Branchen zum Teil deutlich unterscheiden. Personen, die in Branchen mit r\u00fcckl\u00e4ufiger Besch\u00e4ftigung arbeiten beziehungsweise einen Abschluss in einem branchentypischen Beruf erworben haben, stehen deshalb vor der entscheidenden Frage: Kann ich in andere Branchen und Berufe wechseln, ohne Nachteile in Form von Lohneinbussen in Kauf zu nehmen?<\/p>\n<p>Die Mobilit\u00e4t zwischen Stellen, Branchen und Berufen sowie die Durchl\u00e4ssigkeit im Bildungssystem d\u00fcrften auch in Zukunft mitentscheidend daf\u00fcr sein, dass die Besch\u00e4ftigten auf Ver\u00e4nderungen wie den technologischen Wandel reagieren k\u00f6nnen. Bislang haben die Besch\u00e4ftigten jedenfalls Bildungswege gew\u00e4hlt, die sie offenbar gut auf die Herausforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet haben.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe SKBF (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe beispielsweise Wanner und Steiner (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe dazu Nathani et al. (2017) und Aepli et al. (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Aepli, Kuhn, Schweri (2021). Studie im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco), mandatiert von der Aufsichtskommission f\u00fcr den Ausgleichsfonds der Arbeitslosenversicherung (AK ALV).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Dies deckt sich mit empirischen Studien, die sich spezifisch mit dieser Frage besch\u00e4ftigen (Backes-Gellner und Geel 2014, Oswald-Egg und Renold 2021, Saltiel 2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwischen 1999 und 2019 hat sich der Anteil Besch\u00e4ftigter mit einem Hochschulabschluss \u2013 das heisst einem Abschluss einer universit\u00e4ren Hochschule, einer Fachhochschule oder einer p\u00e4dagogischen Hochschule \u2013 von 10 auf 29 Prozent erh\u00f6ht und damit beinahe verdreifacht. 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Schweri (2017). <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/en\/home\/Publikationen_Dienstleistungen\/Publikationen_und_Formulare\/Arbeit\/Arbeitsmarkt\/Informationen_Arbeitsmarktforschung\/kompetenzanforderungen_digitalisierung.html\">Die Entwicklung der Kompetenzanforderungen auf dem Arbeitsmarkt im Zuge der Digitalisierung<\/a>. Schlussbericht an das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft SECO.<\/li>\r\n \t<li>Backes-Gellner, U. und R. Geel (2014). <a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/full\/10.1080\/03054985.2014.889602\">A Comparison of Career Success Between Graduates of Vocational and Academic Tertiary Education<\/a>. Oxford Review of Education, 40(2), 266\u2013291.<\/li>\r\n \t<li>Nathani, C., Hellm\u00fcller, P., Rieser, C., Hoff, O. und S. Nesarajah (2017). <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/en\/home\/Publikationen_Dienstleistungen\/Publikationen_und_Formulare\/Arbeit\/Arbeitsmarkt\/Informationen_Arbeitsmarktforschung\/ursachen_auswirkungen_strukturwandels_arbeitsmarkt.html\">Ursachen und Auswirkungen des Strukturwandels im Schweizer Arbeitsmarkt<\/a>. Schlussbericht an das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft SECO.<\/li>\r\n \t<li>Oswald-Egg, M. E., und U. Renold (2021). <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0272775720305513?via%3Dihub\">No Experience, no Employment: The Effect of Vocational Education and Training Work Experience on Labor Market Outcomes After Higher Education<\/a>. Economics of Education Review, 80, 102065.<\/li>\r\n \t<li>Saltiel, F. (2021). <a href=\"https:\/\/www.jstor.org\/stable\/pdf\/10.15609\/annaeconstat2009.142.0005.pdf?refreqid=excelsior%3A07a147763ca1711206cc64396b6c3668\">Fast-tracked to Success: Evidence on the Returns to Vocational Education in Switzerland<\/a>. Annals of Economics and Statistics, 142, 5\u201344.<\/li>\r\n \t<li>SKBF (2018). <a href=\"https:\/\/www.skbf-csre.ch\/fileadmin\/files\/pdf\/bildungsberichte\/2018\/Bildungsbericht_Schweiz_2018.pdf\">Bildungsbericht Schweiz 2018<\/a>. Aarau: Schweizerische Koordinationsstelle f\u00fcr Bildungsforschung SKBF.<\/li>\r\n \t<li>Wanner, P. und I. Steiner (2018). <a href=\"https:\/\/www.socialchangeswitzerland.ch\/?p=1576\">Ein spektakul\u00e4rer Anstieg der hochqualifizierten Zuwanderung in die Schweiz<\/a>. Social Change in Switzerland N\u00b016.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":98051,"main_focus":"","serie_email":null,"frontpage_slider_bild":98055,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"107099","post_abstract":"Die Bildungsstruktur in der Schweiz hat sich in den letzten 20 Jahren deutlich ver\u00e4ndert. Insbesondere hat der Anteil Personen mit einem Terti\u00e4rabschluss deutlich zugenommen, w\u00e4hrend gleichzeitig der Anteil Besch\u00e4ftigter mit einer beruflichen Grundbildung als h\u00f6chstem Abschluss substanziell gesunken ist. Die Ursachen f\u00fcr diese Entwicklung sind vielschichtig und lassen sich nicht auf einzelne, nachfrageseitige Faktoren reduzieren. Es lassen sich teils grosse, aber \u00fcber die Zeit zumeist stabile Unterschiede zwischen den verschiedenen Bildungsabschl\u00fcssen feststellen. 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