{"id":98256,"date":"2021-10-04T13:54:39","date_gmt":"2021-10-04T13:54:39","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2021\/10\/tourisme-travail-non-remunere-et-environnement-des-complements-au-pib\/"},"modified":"2023-08-23T22:48:36","modified_gmt":"2023-08-23T20:48:36","slug":"tourismus-unbezahlte-arbeit-und-umwelt-ergaenzungen-zum-bip","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/10\/tourismus-unbezahlte-arbeit-und-umwelt-ergaenzungen-zum-bip\/","title":{"rendered":"Tourismus, unbezahlte Arbeit und Umwelt \u2013 Erg\u00e4nzungen zum BIP"},"content":{"rendered":"<p>Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) versucht alle wirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten eines Landes zu messen. Der bekannteste Teil der VGR ist das Bruttoinlandprodukt, das den Gesamtwert aller G\u00fcter und Dienstleistungen erfasst, die innerhalb eines Jahres hergestellt werden.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Um eine genaue internationale Vergleichbarkeit zu gew\u00e4hrleisten, richtet sich die VGR \u2013 und damit auch das BIP \u2013 methodisch nach klar definierten Vorgaben.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Aktivit\u00e4ten, die sich nicht mit einem Marktpreis beziffern lassen, wie etwa die unbezahlte Haushaltsarbeit, fehlen beispielsweise in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Zudem gibt es Aktivit\u00e4ten wie der Tourismus oder der Umweltschutz, die in der VGR zwar enthalten sind, aber nicht separat ausgewiesen werden.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nUm auch diese wirtschaftlichen Realit\u00e4ten abzubilden, erstellt das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) sogenannte <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/volkswirtschaft\/satellitenkonti.html\">Satellitenkonten<\/a>. Diese befassen sich mit den Bereichen Tourismus, Landwirtschaft, unbezahlte Haushaltsarbeit und Umwelt. Diese werden ebenfalls nach internationalen Standards berechnet.&#013;<\/p>\n<h2><strong>Gr\u00f6sserer Spielraum<\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nDer konzeptionelle Spielraum ist bei den Satellitenkonten gr\u00f6sser als bei der VGR. So ist es beispielsweise m\u00f6glich, monet\u00e4re mit physischen Gr\u00f6ssen zu kombinieren. Weiter sind Kosten-Nutzen-Analysen, Erkenntnisse auf experimenteller Basis und erweiterte Konzepte m\u00f6glich.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich kann man zwei Kategorien von Satellitenkonten unterscheiden: Die erste Kategorie umfasst Wirtschaftst\u00e4tigkeiten wie Tourismus und Landwirtschaft, die in der VGR nicht ersch\u00f6pfend beschrieben sind. Die zweite Kategorie enth\u00e4lt alternative Konzepte und Klassifikationen. Dies ist etwa bei der unentgeltlichen Arbeit im Haushalt und bei der Umwelt der Fall. Im Folgenden gehen wir auf die Satellitenkonten Tourismus, Haushaltsproduktion und Umwelt n\u00e4her ein.&#013;<\/p>\n<h2><strong>Tourismusland Schweiz<\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nDer Tourismus wird in der VGR nicht als eigene Branche aufgef\u00fchrt, da dieser nachfrageseitig definiert ist und eine Vielzahl von Branchen betrifft: \u00abTouristisch\u00bb ist nicht die Produktion oder der Konsum von G\u00fctern oder Dienstleistungen einer bestimmten Wirtschaftsbranche \u2013 touristisch ist, was Touristinnen und Touristen nachfragen, egal um welches Gut oder welche Dienstleistung es sich dabei handelt.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDas <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/tourismus\/monetaere-aspekte\/satellitenkonto.html\">Satellitenkonto Tourismus<\/a> stopft diese L\u00fccke, indem es \u00f6konomische Daten zum Tourismus in der Schweiz liefert und Angaben zur touristischen Wertsch\u00f6pfung, Nachfrage und Besch\u00e4ftigung macht. Im Jahr 2019 arbeiteten beispielsweise rund 185\u2019000 Personen in der Tourismusbranche (Vollzeit\u00e4quivalente). Das entspricht 4,4 Prozent der gesamtwirtschaftlichen Besch\u00e4ftigung. Der Tourismus hatte vor der Corona-Pandemie einen Anteil von 2,8 Prozent am BIP und generierte eine Wertsch\u00f6pfung von \u00fcber 19 Milliarden Franken.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nAktuell wird das Satellitenkonto Tourismus alle drei Jahre publiziert. Im Herbst 2021 erscheint die n\u00e4chste Aktualisierung. In den Zwischenjahren werden die j\u00e4hrlichen Indikatoren ebenfalls publiziert, aber nicht als Satellitenkonto berechnet. Das Satellitenkonto soll den politischen Akteuren eine wirtschaftspolitische Entscheidungsgrundlage liefern. Viele andere L\u00e4nder \u2013 darunter die meisten EU-Staaten \u2013 verf\u00fcgen ebenfalls \u00fcber solche Satellitenkonten. Dies erm\u00f6glicht internationale Vergleiche.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>&#013;<\/p>\n<h2><strong>Unbezahlte Arbeit<\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nIm Gegensatz zur bezahlten Arbeit sind unbezahlte T\u00e4tigkeiten wie Einkaufen, Putzen oder Kinderbetreuung grunds\u00e4tzlich nicht in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung enthalten. Um hier Abhilfe zu schaffen, sch\u00e4tzt das Satellitenkonto <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/arbeit-erwerb\/unbezahlte-arbeit\/satellitenkonto-haushaltsproduktion.html\">\u00abHaushaltsproduktion\u00bb<\/a> die wirtschaftliche Bedeutung der unbezahlten Arbeit. Im Jahr 2016 betrug die Bruttowertsch\u00f6pfung der unbezahlten Arbeit in der Schweiz rund 400 Milliarden Franken (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). Dies entspricht in etwa zwei Dritteln des BIP. Zum Vergleich: Die Wertsch\u00f6pfung der bezahlten Arbeit belief sich damals auf rund 600 Milliarden Franken.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDie Erfassung der unbezahlten Arbeit macht internationale Vergleiche aussagekr\u00e4ftiger, weil der Stellenwert und die wirtschaftliche Signifikanz der unbezahlten Arbeit je nach Gesellschaftsstruktur eines Landes stark variieren k\u00f6nnen.&#013;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 1: Unbezahlte Arbeit in der Schweiz (2016)<\/strong><\/h3>\n<p>&#013;<br \/>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"Roduit-Schiess-Suk-10-2021-Abbildung1_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n\n$(function () {\n    $('#Roduit-Schiess-Suk-10-2021-Abbildung1_DE').highcharts({     \n\nchart: {\n        type: 'column'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    \n    xAxis: {\n        categories: [\n            '<b>Unbezahlte Arbeit total<\/b>',\n            'Hausarbeit',\n            'Betreuungsarbeit',\n            'Freiwilligenarbeit'\n         \n        ],\n        crosshair: true\n    },\n    yAxis: {\n    labels: {\n                format: '{value}'\n            },\n        min: 0,\n        title: {\n            text: 'Mrd. 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In der VGR werden \u00fcblicherweise alle Ausgaben der privaten Haushalte f\u00fcr G\u00fcter und Dienstleistungen als Konsumausgaben erfasst \u2013 wobei f\u00fcr diese G\u00fcter und Dienstleistungen weder Vorleistungen noch Investitionen oder Abschreibungen existieren. Im Satellitenkonto Haushaltsproduktion ver\u00e4ndert sich hingegen der Status einer Person, die einer unbezahlten Haushaltst\u00e4tigkeit nachgeht, von \u00abKonsument\u00bb zu \u00abNichtmarktproduzent\u00bb.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nEntsprechend z\u00e4hlen Ausgaben f\u00fcr G\u00fcter oder Dienstleistungen, die in der Haushaltsproduktion eingesetzt werden, nun \u2013 statt als Konsumausgaben \u2013 als Vorleistungen (zum Beispiel Waschmittel) oder Investitionen (zum Beispiel eine Abwaschmaschine). Reine Konsumausgaben (zum Beispiel Socken oder Limonade) rechnet man hingegen weiterhin dem Konsum der privaten Haushalte zu.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDiese Reklassifizierung basiert auf aggregierten Zeitangaben zu 14 verschiedenen unbezahlten T\u00e4tigkeiten. Darunter finden sich etwa T\u00e4tigkeiten wie Einkaufen, Putzen oder Kinderbetreuung. Die Herausforderung des Satellitenkontos Haushaltsproduktion besteht darin, dem Faktor unbezahlte Arbeit einen monet\u00e4ren Wert beizumessen. Sprich: Es gilt zu eruieren, wie hoch der Entgelt f\u00fcr eine T\u00e4tigkeit ausf\u00e4llt.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDas Satellitenkonto Haushaltsproduktion wird seit 1997 alle drei bis vier Jahre erstellt. Das n\u00e4chste Satellitenkonto wird voraussichtlich Anfang 2022 f\u00fcr das Jahr 2020 erstellt.&#013;<\/p>\n<h2><strong>Die Umweltdimension<\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nDie j\u00e4hrlich erstellten <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/raum-umwelt\/umweltgesamtrechnung.html\">\u00abUmwelt-Satellitenkonten\u00bb<\/a> schliesslich erg\u00e4nzen die VGR um eine \u00f6kologische Dimension. Sie setzen sich aus physischen und monet\u00e4ren Konten zusammen. Wie auch die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung liefern die Umweltkonten \u00fcberwiegend Daten zu den Haushalten und zur Wirtschaft nach Branchen. Methodisch beruhen sie auf dem System of Environmental and Economic Accounts (SEEA) der UNO.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Indem sie Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft und Umwelt aufzeigen, helfen sie zu messen, inwieweit die Ziele der gr\u00fcnen Wirtschaft und der nachhaltigen Entwicklung der Agenda 2030 erreicht werden.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDie physischen Umweltkonten liefern beispielsweise Informationen \u00fcber die Material- und Energiefl\u00fcsse, die in die Wirtschaft einfliessen und dort zirkulieren. Weiter messen sie die Treibhausgase und Luftschadstoffe sowie den Bestand an stehendem Holz der W\u00e4lder. Anhand der physischen Umweltkonten l\u00e4sst sich etwa berechnen, wie gross der j\u00e4hrliche Materialverbrauch und der Treibhausgas-Fussabruck in der Schweiz sind. Im Jahr 2020 verbrauchte die Schweiz pro Kopf beispielsweise 6,8 Tonnen an inl\u00e4ndischen Materialien und 5,6 Tonnen an importierten Materialien. Der durch den Endverbrauch von G\u00fctern und Dienstleistungen verursachte Treibhausgas-Fussabdruck betrug im Jahr 2019 rund 13 Tonnen CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalente pro Kopf, wobei 64 Prozent der Emissionen im Ausland entstanden.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nAusserdem k\u00f6nnen anhand der physischen Konten die Beitr\u00e4ge verschiedener Faktoren \u2013 \u00f6konomische, demografische, technische usw. \u2013 auf die Entwicklung der CO<sub>2<\/sub>-Emissionen abgesch\u00e4tzt werden. Schliesslich l\u00e4sst sich die Kreislauf-Materialnutzungsquote berechnen, also der Anteil der wiederverwerteten Abf\u00e4lle am gesamten Materialverbrauch. Im Jahr 2019 belief sich diese Quote auf rund 14 Prozent.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDie monet\u00e4ren Konten messen die Wertsch\u00f6pfung und die Besch\u00e4ftigung im Umwelt- oder Cleantech-Sektor sowie die umweltbezogenen Ausgaben, Investitionen, Subventionen und Steuern. Sie geben Aufschluss \u00fcber die Herkunft und die Verwendung der finanziellen Mittel, die die Schweiz f\u00fcr den Umweltschutz und die Bewirtschaftung der nat\u00fcrlichen Ressourcen einsetzt, sowie \u00fcber die wirtschaftliche Aktivit\u00e4t im Umweltsektor. Im Jahr 2019 betrug die Wertsch\u00f6pfung dieses Sektors insgesamt 21,2 Milliarden Franken, was 2,9 Prozent des BIP entspricht (siehe <em>Abbildung 2<\/em>). Die Besch\u00e4ftigung im Umweltsektor belief sich auf rund 150\u2019000 Vollzeit\u00e4quivalente. Mit umweltbezogenen Steuern nahm der Staat 10,1 Milliarden Franken ein. Dies macht 5,1 Prozent aller Einnahmen aus Steuern und Sozialabgaben aus.&#013;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 2: Ausgew\u00e4hlte Umweltkonten-Indikatoren im Vergleich zum BIP (2000\u20132019)<\/strong><\/h3>\n<p>&#013;<br \/>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"Roduit-Schiess-Suk-10-2021-Abb2_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n\n$(function () {\n    $('#Roduit-Schiess-Suk-10-2021-Abb2_DE').highcharts({     \n\n  chart: {\n        type: 'line'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n    \n    title: {\n                text: ''\n            },\n        categories: [\n        \n'\t2000\t'\t,\n'\t2001\t'\t,\n'\t2002\t'\t,\n'\t2003\t'\t,\n'\t2004\t'\t,\n'\t2005\t'\t,\n'\t2006\t'\t,\n'\t2007\t'\t,\n'\t2008\t'\t,\n'\t2009\t'\t,\n'\t2010\t'\t,\n'\t2011\t'\t,\n'\t2012\t'\t,\n'\t2013\t'\t,\n'\t2014\t'\t,\n'\t2015\t'\t,\n'\t2016\t'\t,\n'\t2017\t'\t,\n'\t2018\t'\t,\n'\t2019\t'\t\n\n\n],\n\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: 'Index (2000 = 100)'\n        },\n        labels: {\n                format: '{value}'\n            },\n       \n    },\n     tooltip: {\n     headerFormat: '<b>{point.x} <\/b><br>',\n     valueSuffix: ''\n   \n   \n        },\n    plotOptions: {\n        line: {\n    \n\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            },\n            enableMouseTracking: true\n        },\n        series: {\nmarker: {\nenabled: false\n}\n}\n    },\n    series: [{\n        name: 'BIP (nominal)',\n        lineWidth: 4,\ncolor:  \t'#23318a',\n        data: [\n       100\t,\n102.57\t,\n102.29\t,\n103.46\t,\n106.7\t,\n110.81\t,\n117.74\t,\n125.36\t,\n130.7\t,\n128.52\t,\n133.16\t,\n135.68\t,\n137.32\t,\n139.79\t,\n142.37\t,\n142.98\t,\n145.04\t,\n146.78\t,\n152.20\t,\n153.88\t\n\n\n\n],\n    }, \n    \n     {\n        name: 'Bruttowertsch\u00f6pfung des Umweltsektors',\ncolor: ' \t#e84066',\n        data: [\n        100\t,\n104.07\t,\n111.77\t,\n106.68\t,\n114.22\t,\n117.61\t,\n126.97\t,\n136.95\t,\n151.49\t,\n155.85\t,\n180.31\t,\n187.75\t,\n200.43\t,\n205.71\t,\n202.11\t,\n211.36\t,\n211.87\t,\n211.98\t,\n204.67\t,\n195.08\t\n\n\n\n] \n       \n           },\n           {\n        name: 'Einnahmen aus umweltbezogenen Steuern',\n        data: [\n       100\t,\n100.12\t,\n99.65\t,\n101.42\t,\n102.84\t,\n104.2\t,\n104.66\t,\n107.31\t,\n113.03\t,\n115.48\t,\n121.38\t,\n119.62\t,\n121.36\t,\n120.82\t,\n122.99\t,\n125.69\t,\n130.99\t,\n133\t,\n139.1\t,\n139.64\t\n\n\n\n]\n       \n           },\n           \n    \n    {\n        name: 'Treibhausgas-Fussabdruck',\ncolor: '#37a932',\n        data: [\n       100\t,\n105.78\t,\n95.09\t,\n92.25\t,\n92.22\t,\n95.5\t,\n98.2\t,\n94.6\t,\n86.23\t,\n85.78\t,\n90.39\t,\n95.46\t,\n95.71\t,\n94.26\t,\n91.32\t,\n90.99\t,\n93.04\t,\n99.93\t,\n89.61\t,\n89\t\n\n\n]\n       \n           },  \n           {\n        name: 'Material-Fussabdruck',\ncolor: '#ffdd0c',\n        data: [\n       100\t,\n104.42\t,\n102.51\t,\n99.56\t,\n100.75\t,\n101.96\t,\n102.91\t,\n104.98\t,\n106.89\t,\n108.47\t,\n103.48\t,\n109.03\t,\n104.75\t,\n106.5\t,\n107.56\t,\n107.41\t,\n110.3\t,\n110.8\t,\n107.02\t,\n109.84\t\n\n\n\n\n]\n       \n           },\n          \n           \n           \n           ]\n});\n\n\n\n});\n\n<\/script>\n&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: BFS; Umweltgesamtrechnung; VGR \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nIn Zusammenarbeit mit dem Bundesamt f\u00fcr Umwelt (Bafu) pr\u00fcft das BFS demn\u00e4chst die Erstellung einer \u00d6kosystem-Gesamtrechnung. Diese soll beispielsweise Informationen \u00fcber die wirtschaftliche Bedeutung der von der Gesellschaft genutzten \u00d6kosystemleistungen liefern sowie den Verm\u00f6genswert der \u00d6kosysteme sch\u00e4tzen. Damit k\u00f6nnte sie einen Beitrag leisten zur Zielmessung der Strategie <a href=\"https:\/\/www.bafu.admin.ch\/bafu\/de\/home\/themen\/biodiversitaet\/fachinformationen\/massnahmen-zur-erhaltung-und-foerderung-der-biodiversitaet\/strategie-biodiversitaet-schweiz-und-aktionsplan.html\">Biodiversit\u00e4t<\/a> Schweiz des Bundesrats.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch?p=98360\">Beitrag<\/a> von Ronald Indergand und Felicitas Kemeny (Seco) in dieser Ausgabe.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Eurostat (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">UNO et al. (2008).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">UNO et al. (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) versucht alle wirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten eines Landes zu messen. Der bekannteste Teil der VGR ist das Bruttoinlandprodukt, das den Gesamtwert aller G\u00fcter und Dienstleistungen erfasst, die innerhalb eines Jahres hergestellt werden. 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