{"id":98360,"date":"2021-09-28T07:37:57","date_gmt":"2021-09-28T07:37:57","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2021\/09\/que-peut-et-que-doit-mesurer-le-pib\/"},"modified":"2023-08-23T22:48:48","modified_gmt":"2023-08-23T20:48:48","slug":"was-kann-das-bip-was-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/09\/was-kann-das-bip-was-nicht\/","title":{"rendered":"Was kann das BIP \u2013 was nicht?"},"content":{"rendered":"<p>Das Bruttoinlandprodukt (BIP) steht seit Jahrzehnten in der Kritik: Es sei nicht mehr zeitgem\u00e4ss und messe grunds\u00e4tzlich das Falsche. So lautet ein h\u00e4ufig geh\u00f6rter Einwand. Andere kritisieren, das BIP f\u00f6rdere eine einseitige Fokussierung der Politik auf die \u00d6konomie und klammere Fragen der Verteilungsgerechtigkeit und der Nachhaltigkeit sowie bedeutende Leistungen von Wirtschaft und Gesellschaft auf ungerechtfertigte Weise aus.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nWas ist von dieser Kritik zu halten? Hat das BIP als Messgr\u00f6sse f\u00fcr den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt ausgedient? Nein, das BIP bleibt die beste Kennzahl zur international vergleichbaren Messung der marktwirtschaftlichen Wertsch\u00f6pfung. Vielmehr stellt sich daher die Frage: Was kann und soll das BIP messen?&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDas BIP l\u00e4sst sich mit drei Ans\u00e4tzen berechnen, die alle auf dasselbe Resultat kommen m\u00fcssen. Der sogenannte Produktionsansatz misst die marktwirtschaftliche Wertsch\u00f6pfung einer Region. Sprich: Er berechnet die Produktion von G\u00fctern und Diensten abz\u00fcglich der daf\u00fcr verwendeten Vorleistungen. Der Verwendungsansatz betrachtet, wie die Wertsch\u00f6pfung verwendet wird \u2013 etwa zu Konsum- oder Investitionszwecken. Der Verteilungsansatz schliesslich misst, wie dieser Mehrwert innerhalb der Volkswirtschaft verteilt wird. Die gr\u00f6sste Position stellt hier das Arbeitnehmerentgelt dar. Zur Berechnung des BIP erfolgen in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) f\u00fcr jede Transaktion mehrere Verbuchungen: zu Produktion, Verwendung und Verteilung (siehe\u00a0<em>Abbildung<\/em>).&#013;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Die Kernkonten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (nominal, in Fr., 2019)<\/strong><\/h3>\n<p>&#013;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2021\/08\/Indergand_Grafik.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-106253\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2021\/08\/Indergand_Grafik.png\" alt=\"\" width=\"3848\" height=\"1976\" \/><\/a>&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Vereinfachte Darstellung, Zahlen gerundet. Werte vor der Pandemie, da aussagekr\u00e4ftiger. F\u00fcr 2020 siehe <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/volkswirtschaft.gnpdetail.2021-0234.html\">BFS.admin.ch<\/a>.<\/span>&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nUm die verschiedenen Wirtschaftsg\u00fcter zusammenzuz\u00e4hlen \u2013 von der H\u00fcftprothese \u00fcber das Brot bis hin zum Haarschnitt oder der Steuerberatung \u2013, muss eine gemeinsame sinnvolle Einheit verwendet werden. Das BIP st\u00fctzt sich daher auf Marktpreise. Diese liefern objektiv beobachtbare Informationen zum Gegenwert der verschiedenen Wirtschaftsg\u00fcter und erm\u00f6glichen es, die gesamte marktwirtschaftliche Wertsch\u00f6pfung konsistent in einer aggregierten Zahl auszudr\u00fccken.&#013;<\/p>\n<h2><strong>Freizeit oder Arbeit?<\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nDie Fokussierung auf den Marktwert bedeutet im Umkehrschluss, dass unbezahlte Arbeit, also Hausarbeit und Freiwilligenarbeit, grunds\u00e4tzlich nicht f\u00fcr die Berechnung des BIP ber\u00fccksichtigt wird. Daf\u00fcr gibt es gute Gr\u00fcnde. Eine trennscharfe Abgrenzung zwischen unbezahlter Arbeit im engen Sinne und Freizeitaktivit\u00e4ten, die einen intrinsischen, nicht monet\u00e4r abgegoltenen Nutzen stiften, ist in vielen F\u00e4llen schwierig. Beispielsweise mag die Pflege des eigenen Gartens f\u00fcr einige Menschen eine l\u00e4stige Arbeit darstellen, andere empfinden das G\u00e4rtnern hingegen als freudestiftende Freizeitaktivit\u00e4t.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nWenn nun teilweise auch unbezahlte Hobbys ins BIP integriert w\u00fcrden, m\u00fcssten dann konsequenterweise nicht auch noch der j\u00fcngste Schwatz mit den Nachbarn, die Velotour zum See und noch viel mehr einfliessen, was ebenfalls Freude bereiten oder Nutzen stiften kann? Eine so umfassend aggregierte Kennzahl w\u00e4re beliebig (Was z\u00e4hlt dazu, was nicht?). Ausserdem kann der monet\u00e4re Wert unbezahlter Arbeit oder eines Hobbys nur schwer quantifiziert werden. Da f\u00fcr diese T\u00e4tigkeiten naturgem\u00e4ss keine Preise, L\u00f6hne oder Ums\u00e4tze existieren, muss ihr Wert gesch\u00e4tzt werden, was entsprechende Annahmen voraussetzt und mit einer gewissen Subjektivit\u00e4t einhergeht.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nSelbst wenn Schwierigkeiten bei der Definition und der Messung ausger\u00e4umt w\u00fcrden, h\u00e4tte eine Ber\u00fccksichtigung der unbezahlten Arbeit potenziell erhebliche Auswirkungen auf die Aussagekraft der VGR. Beispiel: Ein Angestellter verliert seine Stelle und betreut seine Kinder neu selber \u2013 anstatt sie in eine Kita zu geben. Damit sinkt in der Realit\u00e4t das Einkommen des Haushaltes, da die Arbeitslosenversicherung nur einen Teil des Lohnes ersetzt. Wenn man nun die Betreuung der eigenen Kinder auf der Produktionsseite des BIP z\u00e4hlen w\u00fcrde, m\u00fcsste auf der Einkommensseite ein entsprechendes, fiktives Einkommen verbucht werden. Rein rechnerisch w\u00e4re es deshalb m\u00f6glich, dass das \u00abverf\u00fcgbare Einkommen\u00bb des Haushaltes nun sogar h\u00f6her ist als vor Eintritt der Arbeitslosigkeit. Doch: W\u00e4re ein so berechnetes \u00abEinkommen\u00bb noch aussagekr\u00e4ftig?&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nAus diesen Gr\u00fcnden wird die unbezahlte Arbeit international grunds\u00e4tzlich nicht im BIP, sondern in anderen, daf\u00fcr geeigneten Statistiken erfasst.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> In der Schweiz weist das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) unbezahlte Arbeit und ihren gesch\u00e4tzten monet\u00e4ren Wert im Rahmen des <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/arbeit-erwerb\/unbezahlte-arbeit\/satellitenkonto-haushaltsproduktion.html\">Satellitenkontos Haushaltsproduktion<\/a> aus.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nNun werden gewiefte Kritiker einwenden: Auch bei den Staatsdiensten fehlen die Marktpreise \u2013 trotzdem sind sie im BIP enthalten. Dem ist zu entgegen: Im Gegensatz zur unbezahlten Arbeit gibt es bei den \u00f6ffentlichen Ausgaben Geldfl\u00fcsse wie etwa die L\u00f6hne der Staatsangestellten. Entsprechend sind diese T\u00e4tigkeiten in den Kernkonti der VGR zu erfassen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>&#013;<\/p>\n<h2><strong>\u00abKostenlose\u00bb Angebote<\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nOft wird auch kritisiert, das BIP sei aufgrund der mangelnden Erfassung von kostenlosen digitalen Angeboten unvollst\u00e4ndig. Schliesslich stifteten eine Internet-Suchmaschine oder eine Social-Media-Plattform einen Nutzen, ohne den Endverbraucher etwas zu kosten. Diese \u00dcberlegung greift allerdings zu kurz, denn die Ums\u00e4tze der entsprechenden Unternehmen entstehen meist durch Werbung. Die so erzielten Einnahmen sowie die Kosten f\u00fcr entsprechende Vorleistungen k\u00f6nnen durchaus gemessen werden und fliessen in das BIP ein. Analog dazu sind private TV-Sender f\u00fcr die Zuschauer zun\u00e4chst kostenlos, die Finanzierung wird aber auch hier \u2013 neben Subventionen \u2013 durch Werbung sichergestellt.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nNat\u00fcrlich stellen sich im Zusammenhang mit der Digitalisierung und der Internationalisierung von Unternehmensaktivit\u00e4ten durchaus berechtigte Fragen. So werden die Gesch\u00e4ftsprozesse der Unternehmen immer komplexer und internationaler, was deren Erfassung im BIP erschweren kann. Dementsprechend wird international permanent an Weiterentwicklungen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung gearbeitet.&#013;<\/p>\n<h2><strong>Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit<\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nWie eingangs erw\u00e4hnt lautet ein weiterer Kritikpunkt, das BIP lasse Fragen der Gerechtigkeit, der Teilhabe und der Nachhaltigkeit unber\u00fccksichtigt. Was ist davon zu halten?&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nIn der Tat werden f\u00fcr das BIP in erster Linie Markttransaktionen ber\u00fccksichtigt, sodass Entwicklungen in der Umwelt und der Gesellschaft, die ausserhalb des Marktgeschehens stattfinden, grunds\u00e4tzlich nicht darin enthalten sind. Beispielsweise fliesst die Sanierung belasteter B\u00f6den, die von entsprechenden Unternehmen vorgenommen wird, direkt in die Berechnung des BIP ein, nicht aber die Biodiversit\u00e4t eines Landes oder die politische Partizipation einer Bev\u00f6lkerung. Dies ist jedoch kein \u00abFehler\u00bb, sondern entspricht der Zielsetzung, die marktwirtschaftliche Wertsch\u00f6pfung zu erfassen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nAnalog dazu sind \u00dcberlegungen zur Nachhaltigkeit, zum Klimawandel oder zur Geschlechtergerechtigkeit nicht direkt Gegenstand des BIP. Dass das Wohlergehen der Bev\u00f6lkerung nicht nur von \u00f6konomischen Bedingungen abh\u00e4ngt, sondern zahlreiche Facetten hat, ist indessen unstrittig. Dementsprechend st\u00fctzt sich die Politik in ihren Entscheiden traditionell keineswegs einseitig auf das BIP pro Kopf, sondern ber\u00fccksichtigt verschiedenste Informationen und Statistiken in Abh\u00e4ngigkeit der jeweiligen Fragestellung. Aus \u00f6konomischer Sicht sind unter anderem Daten zur Besch\u00e4ftigung, zur Arbeitslosigkeit, zur Bildung, zur Einkommensverteilung oder zum Investitionsverhalten wichtig.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nEin breites Spektrum an Statistiken zur menschlichen Zufriedenheit findet sich etwa in der <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/querschnittsthemen\/wohlfahrtsmessung.html\">\u00abWohlfahrtsmessung\u00bb<\/a> des BFS. Auch bei diesem Indikatorensystem handelt es sich um eine Auswahl von zweifellos wichtigen, aber ebenfalls unvollst\u00e4ndigen Massen von Wohlfahrt. Darunter finden sich beispielsweise die H\u00e4ufigkeit von Museumsbesuchen, das Vertrauen in die Institutionen und die L\u00e4rmbelastung. Letztlich bleibt die Frage der Gewichtung der verschiedenen Aspekte subjektiv und muss in konkreten Fragestellungen von der Politik beantwortet werden.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nWeil bei der Wohlfahrtsmessung kein einheitliches und objektives Mass \u2013 wie etwa Marktpreise \u2013 zur Verf\u00fcgung steht, w\u00e4re eine Integration solcher Indikatoren in das BIP kaum zu bewerkstelligen. Im Gegenteil: Das Unterfangen w\u00e4re kontraproduktiv. Es k\u00e4me zu einer Erosion der klaren statistischen Konzepte des BIP \u2013 und in der Folge w\u00e4re die erweiterte Kennzahl weniger aussagekr\u00e4ftig. Ungeachtet dessen sind Weiterentwicklungen im Bereich Wohlfahrtsmessung an sich sehr begr\u00fcssenswert. <a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a>&#013;<\/p>\n<h2><strong>Hohe Lebensqualit\u00e4t<\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nTeilweise ist die Kritik am BIP in der \u00f6ffentlichen Diskussion auch Ausdruck einer grunds\u00e4tzlichen Skepsis gegen\u00fcber Wirtschaftswachstum und materiellen Wohlstandszielen. Es geht im Kern also nicht darum, was wie statistisch erfasst werden sollte, sondern darum, was die Gesellschaft anstreben sollte. Eine solche politische Diskussion ist nicht nur w\u00fcnschenswert, sondern geradezu fundamental. Allerdings ist sie von der statistischen Diskussion des BIP als Masszahl zu unterscheiden. Die Statistik BIP misst das, wof\u00fcr sie konzipiert wurde: die marktwirtschaftliche Wertsch\u00f6pfung innerhalb einer Volkswirtschaft. Inwiefern eine Steigerung der Wirtschaftsleistung anzustreben ist, bleibt hingegen eine politische Frage.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nAus \u00f6konomischer Sicht ist anzumerken, dass das BIP pro Kopf zumindest in der langen Frist einen starken Zusammenhang mit vielen anderen Indikatoren zur Lebensqualit\u00e4t der Bev\u00f6lkerung aufweist: Eine gr\u00f6ssere Produktion von G\u00fctern und Dienstleistungen steigert den materiellen Wohlstand einer Gesellschaft im Durchschnitt.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a>&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nAusserdem erm\u00f6glicht ein grosses BIP pro Kopf Ausgaben, die der Allgemeinheit zugutekommen. Dazu z\u00e4hlen zum Beispiel Ausgaben f\u00fcr die \u00f6ffentliche Sicherheit, f\u00fcr Bildung, f\u00fcr die Gesundheitsversorgung und die soziale Absicherung. Entsprechend weisen L\u00e4nder mit einem h\u00f6heren BIP pro Kopf typischerweise weniger Armut, eine h\u00f6here Lebenserwartung und eine in vielerlei Hinsicht bessere Lebensqualit\u00e4t der Bev\u00f6lkerung auf. Obwohl das BIP nicht als Wohlfahrtsmass konzipiert wurde und keineswegs den Anspruch erhebt, s\u00e4mtliche Aspekte der Lebensqualit\u00e4t der Bev\u00f6lkerung abzubilden, bleibt es also auch in diesem Zusammenhang eine Kennzahl von zentraler Relevanz.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe auch die entsprechende Empfehlung der \u00abStiglitz-Sen-Fitoussi-Kommission\u00bb: Stiglitz\/Sen\/Fitoussi (2009).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch?p=98256\">Beitrag<\/a> von Jacques Roduit, Ueli Schiess und Jerry Suks (BFS) in dieser Ausgabe.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Ein weiterer Sonderfall ist das selbst genutzte Wohneigentum (\u00abEigenmietwert\u00bb).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Jorgenson (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Jones und Klenow (2016), siehe auch <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch?p=98341\">Beitrag<\/a> von Bruno S. Frey und Fabian Scheidegger (Crema) in dieser Ausgabe.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bruttoinlandprodukt (BIP) steht seit Jahrzehnten in der Kritik: Es sei nicht mehr zeitgem\u00e4ss und messe grunds\u00e4tzlich das Falsche. So lautet ein h\u00e4ufig geh\u00f6rter Einwand. 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Journal of Economic Literature 56.3: 867\u2013919.<\/li>&#13;\n \t<li>Stiglitz, Joseph E., Sen, Amartya und Fitoussi, Jean-Paul (2009). <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/documents\/8131721\/8131772\/Stiglitz-Sen-Fitoussi-Commission-report.pdf\">Report by the Commission on the Measurement of Economic Performance and Social Progress<\/a>.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Praxisbeispiele aus der Corona-Pandemie: Wie reagiert das BIP?","kasten_box":"<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2021\/09\/04_Indergand_Kemeny_DE_seite.pdf\"><img class=\"alignnone wp-image-107066 size-medium\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2021\/09\/grafik_04_Indergand_Kemeny_DE-424x600.jpg\" alt=\"\" width=\"424\" height=\"600\" \/><\/a>"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":98363,"main_focus":[155848,156697],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":98367,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"106114","post_abstract":"Um die marktwirtschaftliche Wertsch\u00f6pfung zu messen, ist das BIP \u2013 trotz aller Kritik \u2013 weiterhin das beste Mass. 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