{"id":98845,"date":"2021-06-28T09:50:30","date_gmt":"2021-06-28T09:50:30","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2021\/06\/crise-du-coronavirus-limportance-dun-systeme-bancaire-resilient\/"},"modified":"2023-08-23T22:49:15","modified_gmt":"2023-08-23T20:49:15","slug":"corona-krise-wieso-ein-widerstandsfaehiges-bankensystem-wichtig-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/06\/corona-krise-wieso-ein-widerstandsfaehiges-bankensystem-wichtig-ist\/","title":{"rendered":"Corona-Krise: Wieso ein widerstandsf\u00e4higes Bankensystem wichtig ist"},"content":{"rendered":"<p>Das Jahr 2020 wird als schwere Krise, nicht aber als Bankenkrise in Erinnerung bleiben. Angesichts der un\u00fcblich grossen Unsicherheit, in der wir uns vor gut einem Jahr bewegten, ist dies keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Im Juni 2020 warnte die Schweizerische Nationalbank (SNB) in ihrem <a href=\"https:\/\/www.snb.ch\/de\/iabout\/pub\/oecpub\/id\/pub_oecpub_stabrep\">Finanzstabilit\u00e4tsbericht<\/a> vor den potenziellen Folgen bei deutlich ung\u00fcnstigeren Entwicklungen. Diese Szenarien traten gl\u00fccklicherweise nicht ein.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDiese Situation ist nicht einfach dem Zufall geschuldet. Vielmehr sind die Bem\u00fchungen zur Erh\u00f6hung der Widerstandsf\u00e4higkeit des Bankensystems sowie die Massnahmen zur Krisenbew\u00e4ltigung massgeblich daf\u00fcr verantwortlich.&#013;<\/p>\n<h2>Krise bisher gut bew\u00e4ltigt<\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nDas Schweizer Bankensystem hat die pandemiebedingte Krise bis jetzt gut bew\u00e4ltigt. Es konnte dabei seine Funktionen jederzeit erf\u00fcllen und insbesondere die ausreichende Kreditversorgung der Wirtschaft sicherstellen. Der Schweizer Bankensektor hat somit dazu beigetragen, den pandemiebedingten Schock abzuschw\u00e4chen und nicht zu verst\u00e4rken.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nSeit Pandemieausbruch gab es keine Anzeichen f\u00fcr eine Kreditverknappung. So sind die an nicht finanzielle Unternehmen vergebenen Kredite weitergewachsen \u2013 auch ohne Ber\u00fccksichtigung der verb\u00fcrgten Kredite. Weitere Hinweise liefern qualitative Bankdaten, die seit Pandemiebeginn von der SNB zus\u00e4tzlich erhoben werden: W\u00e4hrend die Kreditbedingungen zu Beginn der Pandemie von den Banken f\u00fcr besonders betroffene Sektoren leicht versch\u00e4rft wurden, blieben sie insgesamt weitgehend unver\u00e4ndert. Bei den Kreditgesuchen blieb die Ablehnungsquote auf einem vergleichbaren Stand wie unter normalen wirtschaftlichen Bedingungen (siehe <em>Abbildung<\/em>). Die Banken haben in der qualitativen Befragung zudem nur selten ihre Eigenmittel- und Liquidit\u00e4tssituation als limitierenden Faktor bei der Kreditvergabe angegeben.&#013;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Ablehnungsquote bei Gesuchen f\u00fcr nicht verb\u00fcrgte Kredite<\/h3>\n<p>&#013;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2021\/06\/Bildschirmfoto-2021-06-24-um-15.20.57.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-105116\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2021\/06\/Bildschirmfoto-2021-06-24-um-15.20.57.png\" alt=\"\" width=\"1966\" height=\"1112\" \/><\/a>&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: SNB (BLSC) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#013;<\/p>\n<h2>Wichtige Reformen seit 2008<\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nDem Risiko einer Kreditverknappung haben zwei Hauptelemente entgegengewirkt. Wesentlich f\u00fcr die F\u00e4higkeit der Banken, Kredite zu vergeben, war als Erstes die g\u00fcnstige Situation, in der sich die Banken zum Zeitpunkt des Krisenausbruchs befanden. Nicht zuletzt verantwortlich daf\u00fcr sind die strengeren Rahmenbedingungen f\u00fcr Finanzinstitute, die im Zuge der umfassenden regulatorischen Reformen nach der Finanzkrise von 2008\/2009 geschaffen wurden. Dabei wurde insbesondere ein makroprudenzieller Ansatz eingef\u00fchrt: Ziel ist es, mit spezifischen Instrumenten die Widerstandskraft des Bankensystems gegen\u00fcber systemischen Risiken zu st\u00e4rken und dem Aufbau solcher Risiken f\u00fcr die Finanzstabilit\u00e4t direkt und pr\u00e4ventiv entgegenzuwirken (siehe <em>Kasten<\/em>).&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDie in der Schweiz ergriffenen regulatorischen Reformen haben insbesondere h\u00f6here Eigenmittelanforderungen eingef\u00fchrt, was zum Aufbau von Eigenmitteln beigetragen hat. Ein Hauptelement der Reformen sind die Kapitalpuffer, das heisst zus\u00e4tzliche Kapitalschichten, welche die Finanzinstitute nebst den Mindestanforderungen halten m\u00fcssen. Zwei Puffer gelten f\u00fcr alle Banken: der nach Bankkategorie abgestufte Eigenmittelpuffer<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> und der antizyklische Kapitalpuffer. F\u00fcr die f\u00fcnf systemrelevanten Banken (UBS, Credit Suisse, Raiffeisen-Gruppe, Postfinance und Z\u00fcrcher Kantonalbank) besteht ein dritter Puffer in Form einer zus\u00e4tzlichen gr\u00f6ssenabh\u00e4ngigen Eigenkapitalanforderung. Ausserdem haben die von den Banken freiwillig zu Gesch\u00e4ftszwecken gehaltenen Puffer ebenfalls zugenommen.&#013;<\/p>\n<h2>Krisenbew\u00e4ltigungsmassnahmen<\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nDas Risiko einer Kreditverknappung konnte auch dank einem zweiten Element vermieden werden: den Unterst\u00fctzungsmassnahmen der \u00f6ffentlichen Hand f\u00fcr das Bankensystem. Die Beh\u00f6rden haben rasch wichtige Massnahmen und regulatorische Erleichterungen getroffen, um ein ausreichendes Kreditangebot aufrechtzuerhalten.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nEine zentrale Unterst\u00fctzungsmassnahme war dabei das <a href=\"https:\/\/covid19.easygov.swiss\/\">Covid-19-B\u00fcrgschaftsprogramm<\/a>, das vom Bund ins Leben gerufen und vom Bankensystem umgesetzt wurde. Die <a href=\"https:\/\/www.snb.ch\/de\/ifor\/finmkt\/operat\/id\/finmkt_crf\">SNB-Covid-19-Refinanzierungsfazilit\u00e4t (CRF)<\/a> z\u00e4hlt ebenfalls zum Massnahmenpaket, das vom Bund und von der SNB im Einvernehmen mit den Banken erarbeitet wurde. Die CRF erlaubt es den Banken, die vom Bund garantierten Covid-19-Kredite bei der Nationalbank abzutreten und im Gegenzug Liquidit\u00e4t zum SNB-Leitzins von \u2013\u200a0,75 Prozent zu beziehen. Dies hat viel dazu beigetragen, dass die Banken den Unternehmen \u2013 insbesondere den KMU \u2013 schnell Kredite zu vorteilhaften Bedingungen gew\u00e4hren konnten.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nZus\u00e4tzlich zu diesen Massnahmen haben die Beh\u00f6rden einige regulatorische Anforderungen gelockert. Diese Erleichterungen wurden in einem Umfeld gew\u00e4hrt, das in Bezug auf die Auswirkungen und die Entwicklung der Pandemie mit einer un\u00fcblich grossen Unsicherheit behaftet war. Ein solches Umfeld kann dazu f\u00fchren, dass sich die Banken risikoavers verhalten. Die Erleichterungen zielten deshalb darauf ab, die Bereitschaft der Banken zur Kreditvergabe an betroffene Unternehmen zu f\u00f6rdern und dabei den Finanzinstituten den gr\u00f6sstm\u00f6glichen Spielraum zu gew\u00e4hren.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nEine dieser Erleichterungen betrifft den antizyklischen Kapitalpuffer, den Banken vor der Pandemie im Zusammenhang mit Hypothekarkrediten zur Finanzierung von Wohnliegenschaften im Inland halten mussten. Dieser wurde vom Bundesrat auf Antrag der SNB deaktiviert.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDie St\u00fctzung des Kreditangebots f\u00fcr Unternehmen hat zusammen mit den anderen staatlichen Hilfen dazu beigetragen, das durch Liquidit\u00e4tsengp\u00e4sse bedingte Konkursrisiko zu senken. So hat die Pandemie bisher zu keiner Konkurswelle gef\u00fchrt. Die Anzahl Konkurser\u00f6ffnungen belief sich im Mittel auf ungef\u00e4hr 400 pro Monat seit Anfang der Pandemie und lag somit tiefer als im Durchschnitt der Jahre 2018 und 2019.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Dies hat wiederum dazu beigetragen, die negativen Auswirkungen f\u00fcr das Bankensystem zu minimieren und das Risiko zu mindern, dass sich ein Verst\u00e4rkungsmechanismus durch das Bankensystem einstellt.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDie Erfahrung zeigt zwar, dass sich das Kreditrisiko \u00fcblicherweise erst eine gewisse Zeit nach einer Verschlechterung der konjunkturellen Entwicklung materialisiert. Somit k\u00f6nnte es sein, dass Verluste, die mit den bisherigen Pandemieauswirkungen zusammenh\u00e4ngen, erst in den n\u00e4chsten Monaten anfallen. Gem\u00e4ss den Szenarioanalysen der SNB sollten diese Verluste jedoch begrenzt bleiben und klar unter der Verlusttragf\u00e4higkeit des Bankensektors liegen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nZusammenfassend kann man sagen, dass die Stabilit\u00e4t des Bankensystems in einer Krise nicht nur von der F\u00e4higkeit abh\u00e4ngt, die richtigen Krisenbew\u00e4ltigungsmassnahmen zu treffen. Vielmehr beruht sie auch auf den Anstrengungen, welche vor dem Schock unternommen wurden, um das System widerstandsf\u00e4higer zu machen. Die Erfahrung aus der Pandemie ist diesbez\u00fcglich ermutigend.&#013;<\/p>\n<h2>Widerstandsf\u00e4higkeit aufrechterhalten<\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nDie pandemiebedingten Turbulenzen legen nahe, dass man diese Widerstandskraft auch in Zukunft bewahren muss. Denn die Corona-Krise hat uns daran erinnert, dass ein solch grosser Schock von globaler Reichweite jederzeit auftreten und die Wirtschaft wie auch das Finanzsystem unerwartet treffen kann.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nAus diesem Grund ist es wichtig, die n\u00f6tigen Massnahmen zu treffen, damit das Bankensystem auch gegen\u00fcber zuk\u00fcnftigen Schocks widerstandsf\u00e4hig bleibt. Die Beh\u00f6rden haben einen ersten Schritt in diese Richtung gemacht, indem sie gewisse w\u00e4hrend der Krise gew\u00e4hrte regulatorische Erleichterungen beendet haben. Ein Beispiel daf\u00fcr ist die erleichterte Berechnung der <em>Leverage Ratio<\/em> (mit Ausnahme von Zentralbankguthaben). Des Weiteren wird es wichtig sein, einerseits die bestehenden Massnahmen gegen die von den systemrelevanten Banken ausgehenden strukturellen Risiken aufrechtzuerhalten. Andererseits muss regelm\u00e4ssig \u00fcberpr\u00fcft werden, ob die Massnahmen, welche die Widerstandskraft des Bankensystems gegen\u00fcber zyklischen Risiken st\u00e4rken und einem Aufbau von solchen Risiken entgegenwirken, angemessen bleiben. Das gilt insbesondere auch f\u00fcr die H\u00f6he des antizyklischen Kapitalpuffers.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDen makroprudenziellen Massnahmen gegen zyklische Risiken sollte aufgrund der Verwundbarkeit des Hypothekar- und Immobilienmarkts ein besonderes Augenmerk geschenkt werden. Die Verwundbarkeit, die bereits vor dem Pandemieausbruch bestand, ist seither noch gr\u00f6sser geworden: Die Hypothekarkredite und die Wohnliegenschaftspreise sind st\u00e4rker gewachsen, als dies Fundamentalfaktoren wie Einkommen und Miete erkl\u00e4ren k\u00f6nnen. Gleichzeitig hat das Tragbarkeitsrisiko f\u00fcr neue Hypothekarkredite (das Verh\u00e4ltnis zwischen Darlehen und Einkommen) zugenommen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nAnhaltend tiefe Zinsen beg\u00fcnstigen den Aufbau dieser Verwundbarkeit. Tiefe Zinsen pr\u00e4gen nach wie vor die aktuelle Situation und k\u00f6nnten dies auch noch eine Weile tun. Zum einen werden die wichtigsten m\u00f6glichen Ursachen f\u00fcr das strukturell bedingte Tiefzinsumfeld, wie die Alterung der Bev\u00f6lkerung oder das abnehmende Produktivit\u00e4tswachstum, noch eine gewisse Zeit bestehen bleiben. Zum anderen hat in Bezug auf die zyklische Komponente die Pandemie die Notwendigkeit einer expansiven Geldpolitik verst\u00e4rkt. Deswegen d\u00fcrfte die Verwundbarkeit, welcher der Schweizer Bankensektor ausgesetzt ist, anhalten oder k\u00f6nnte in den kommenden Jahren gar zunehmen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDiese Verwundbarkeit k\u00f6nnte sich im Falle eines negativen Schocks in Form einer Preiskorrektur am Immobilienmarkt materialisieren. Es ist somit unerl\u00e4sslich, dass das Bankensystem in der Lage ist, die Verluste zu absorbieren, die aus einem solchen Schock resultieren k\u00f6nnten. Vor diesem Hintergrund \u00fcberpr\u00fcft die SNB regelm\u00e4ssig, ob der antizyklische Kapitalpuffer wieder aktiviert werden muss.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nGanz allgemein gilt es zu bedenken, dass der makroprudenzielle Rahmen regelm\u00e4ssig \u00fcberpr\u00fcft und allenfalls angepasst werden sollte. So k\u00f6nnen die sich \u00e4ndernden Risiken ber\u00fccksichtigt werden\u00a0und die makroprudenziellen Massnahmen ihren vollen Beitrag dazu leisten, die Widerstandskraft des Bankensystems gegen\u00fcber allf\u00e4lligen zuk\u00fcnftigen Schocks zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Gem\u00e4ss Art. 43 der Verordnung \u00fcber die Eigenmittel und Risikoverteilung der Banken und Wertpapierh\u00e4user (ERV).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Gem\u00e4ss Daten des Schweizerischen Gl\u00e4ubigerverbandes Creditreform. Die vom Bundesrat getroffenen rechtlichen Massnahmen, um Konkurse zu verhindern (wie der befristete Rechtstillstand), m\u00fcssen bei der Interpretation dieser Zahlen mitber\u00fccksichtigt werden.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jahr 2020 wird als schwere Krise, nicht aber als Bankenkrise in Erinnerung bleiben. Angesichts der un\u00fcblich grossen Unsicherheit, in der wir uns vor gut einem Jahr bewegten, ist dies keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Im Juni 2020 warnte die Schweizerische Nationalbank (SNB) in ihrem Finanzstabilit\u00e4tsbericht vor den potenziellen Folgen bei deutlich ung\u00fcnstigeren Entwicklungen. 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Systemische Risiken gelten dann als <em>strukturell<\/em>, wenn sie im Zusammenhang mit systemrelevanten Instituten (\u00abToo big to fail\u00bb, TBTF) stehen, und als <em>zyklisch<\/em>, wenn sie am prozyklischen Verhalten der Finanzakteure liegen.&#13;\n&#13;\nF\u00fcr die <em>strukturelle<\/em> TBTF-Problematik st\u00fctzt sich der Ansatz auf zwei Pfeiler (wonach die systemrelevanten Banken zus\u00e4tzlichen Anforderungen gen\u00fcgen m\u00fcssen): einerseits Anforderungen hinsichtlich des Eigenkapitals und der Liquidit\u00e4t, um die Widerstandskraft zu st\u00e4rken; andererseits Massnahmen zur Sanierung und zur geordneten Abwicklung f\u00fcr den Fall, dass der laufende Betrieb einer Bank in einer Krise nicht mehr aufrechterhalten werden kann.[fnd]Siehe auch F. Zurbr\u00fcgg (2018). 10 Jahre nach dem Sturm: Wie wetterfest ist das Schweizer Bankensystem heute?\u200f[\/fnd]&#13;\n&#13;\nBez\u00fcglich der <em>zyklischen<\/em> Risiken \u2013 insbesondere auf dem Immobilien- und Hypothekarmarkt \u2013 besteht der Rahmen aus drei Elementen: dem antizyklischen Kapitalpuffer, strengeren Eigenmittelanforderungen f\u00fcr Hypothekarkredite mit hohem Belehnungsgrad[fnd]Der erhobene Belehnungsgrad (LTV) entspricht dem Verh\u00e4ltnis zwischen der Hypothek und dem Wert des Pfandobjekts.[\/fnd] und strikteren Selbstregulierungsrichtlinien der Banken bei der Vergabe von Hypotheken."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":98848,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":98852,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"104237","post_abstract":"Das Schweizer Bankensystem hat die von der Corona-Pandemie verursachte Krise bis anhin gut bew\u00e4ltigt. 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