{"id":99059,"date":"2021-05-31T11:36:30","date_gmt":"2021-05-31T11:36:30","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2021\/05\/les-hautes-ecoles-specialisees-terreau-de-linnovation\/"},"modified":"2023-08-23T22:49:45","modified_gmt":"2023-08-23T20:49:45","slug":"im-umfeld-von-fachhochschulen-gedeihen-innovationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/05\/im-umfeld-von-fachhochschulen-gedeihen-innovationen\/","title":{"rendered":"Im Umfeld von Fachhochschulen gedeihen Innovationen"},"content":{"rendered":"<p>Absolventinnen und Absolventen von Schweizer Fachhochschulen sind meist hoch qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte, die nebst Forschungskompetenzen auch \u00fcber Praxiserfahrung verf\u00fcgen. Denn zu einem Fachhochschulstudium ist normalerweise nur zugelassen, wer eine abgeschlossene Berufslehre mit Berufsmatura oder eine Matura mit einem Praxisjahr ausweist.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDie ersten Fachhochschulen der Schweiz entstanden im Jahr 1997. Mittlerweile gibt es in der Schweiz acht \u00f6ffentlich-rechtliche Fachhochschulen. Gem\u00e4ss Gesetzesauftrag fokussieren die Fachhochschulen auf die praxisnahe Ausbildung und die angewandte Forschung.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDie Gr\u00fcndung der Fachhochschulen wirkte sich Ende der Neunzigerjahre vorteilhaft auf das regionale Innovationsgeschehen aus, wie wir in zwei Forschungsprojekten des \u00abLeading House Berufsbildungs\u00f6konomie\u00bb zur Neugr\u00fcndung von Fachhochschulen in der Deutschschweiz zeigen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> In den Studien verglichen wir Betriebe, die sich im Umkreis eines Fachhochschulstandorts befanden, mit Betrieben in Regionen ohne Fachhochschulstandort hinsichtlich ihrer Besch\u00e4ftigungsstrukturen.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Dabei konzentrierten wir uns auf die Fachhochschulstandorte der Bereiche Technik und Informationstechnologien sowie Chemie und Lifesciences in der Deutschschweiz, also mit den sogenannten Mint-F\u00e4chern. Die Daten f\u00fcr unsere Analysen stammen aus der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (1994\u20132010) beziehungsweise vom Europ\u00e4ischen Patentamt (1990\u20132008).&#013;<\/p>\n<h2><strong>Boom in Forschung und Entwicklung<\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nUnsere Analysen zeigen, dass der Anteil der Besch\u00e4ftigten im Bereich von Forschung und Entwicklung in Betrieben im Einzugsgebiet von Fachhochschulen im Vergleich zu den restlichen Betrieben um 15 Prozent stieg. Um etwa denselben Prozentsatz wuchs auch die von den Betrieben aufgebrachte Lohnsumme f\u00fcr Forschung und Entwicklung. Mit anderen Worten: Fachhochschulabsolventen ersetzten nicht die bestehenden Besch\u00e4ftigten in Forschung und Entwicklung, sondern wurden zus\u00e4tzlich eingestellt.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nStiegen aber auch das Ausmass und die Qualit\u00e4t der Innovationen? Diese Frage untersuchten wir anhand von Patentdaten, die ein guter Indikator f\u00fcr Innovation sind. Gem\u00e4ss unseren empirischen Ergebnissen nahm die Zahl an Patenteinreichungen in Regionen mit neu gegr\u00fcndeten Fachhochschulstandorten im Vergleich zu den restlichen Regionen um 7 Prozent zu (siehe <em>Abbildung<\/em>). Dieser Effekt ist statistisch signifikant und \u00f6konomisch substanziell.&#013;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Patentanmeldungen im Umfeld von Fachhochschulen (1990\u20132008)&#013;<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>&#013;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='Pfister-Lehnert-Backes-Gellner_6_2021_DE'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n\n\n\n\n\n\n$(function () {\n\nHighcharts.wrap(Highcharts.Axis.prototype, 'getPlotLinePath', function(proceed) {\n    var path = proceed.apply(this, Array.prototype.slice.call(arguments, 1));\n    if (path) {\n        path.flat = false;\n    }\n    return path;\n});\n\n\n    $('#Pfister-Lehnert-Backes-Gellner_6_2021_DE').highcharts({\n\n\nchart: {\n        type: 'line'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n    \n    title: {\n                text: ''\n            },\n        categories: [\n        \n'\t1990\t'\t,\n'\t1991\t'\t,\n'\t1992\t'\t,\n'\t1993\t'\t,\n'\t1994\t'\t,\n'\t1995\t'\t,\n'\t1996\t'\t,\n'\t1997\t'\t,\n'\t1998\t'\t,\n'\t1999\t'\t,\n'\t2000\t'\t,\n'\t2001\t'\t,\n'\t2002\t'\t,\n'\t2003\t'\t,\n'\t2004\t'\t,\n'\t2005\t'\t,\n'\t2006\t'\t,\n'\t2007\t'\t,\n'\t2008\t'\t\n\n\n],\nplotLines: [{\n                color: '#000000',\n                dashStyle: 'spline', \/\/ Spline = Linie, Dot = gepunktete Linie\n                width: 1,\n                value: 7, \/\/ Wert, wo vertikale Linie eingeblendet werden soll\n                label: {\n                    rotation: 0,\n\n                y: 7,\n                    text: 'Erste Fachhochschulen gegr\u00fcndet'\n                },\n                zIndex: 3\n            }],\n\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: 'Patentanmeldungen (logarithmiert)'\n        },\n        labels: {\n                format: ''\n            },\n            \n                   \n    },\n     tooltip: {\n     headerFormat: '<b>{point.x} <\/b><br>',\n     valueSuffix: ''\n   \n   \n        },\n    plotOptions: {\n        line: {\n    \n\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            },\n            enableMouseTracking: true\n        },\n        series: {\nmarker: {\nenabled: false\n}\n}\n    },\n    series: [\n     {\n        name: 'Kontrollgruppe',\n        data: [\n       0.37\t,\n0.36\t,\n0.41\t,\n0.42\t,\n0.44\t,\n0.42\t,\n0.43\t,\n0.48\t,\n0.44\t,\n0.47\t,\n0.47\t,\n0.46\t,\n0.45\t,\n0.45\t,\n0.48\t,\n0.49\t,\n0.51\t,\n0.5\t,\n0.46\t\n\n\n]\n       \n           },  \n           {\n        name: 'Regionen mit Fachhochschule',\n        data: [\n       0.37\t,\n0.35\t,\n0.44\t,\n0.43\t,\n0.44\t,\n0.45\t,\n0.47\t,\n0.49\t,\n0.52\t,\n0.51\t,\n0.53\t,\n0.52\t,\n0.51\t,\n0.53\t,\n0.56\t,\n0.56\t,\n0.57\t,\n0.59\t,\n0.56\t\n\n\n\n]\n       \n           },\n          \n           \n           \n           \n           ]\n});\n\n\n\n});\n\n<\/script>\n&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Ab 1997 nimmt die Zahl der Patentanmeldungen im Umfeld einer neu gegr\u00fcndeten Fachhochschule mit Mint-F\u00e4chern gegen\u00fcber der Kontrollgruppe signifikant zu. Diese Ver\u00e4nderung ist auf die Fachhochschulgr\u00fcndungen zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/span>&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Pfister et al. (2021) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nNun sagt die Anzahl an Patenten kaum etwas \u00fcber deren technologische und \u00f6konomische Qualit\u00e4t aus. Um auch diesen Qualit\u00e4tsaspekt zu ber\u00fccksichtigen, griffen wir auf etablierte Qualit\u00e4tsindikatoren f\u00fcr Patente wie etwa Zitationen (durch nachfolgende Patente) oder die Anzahl L\u00e4nder, in denen ein Patent angemeldet wurde, zur\u00fcck. Auch hier zeigen die empirischen Ergebnisse klar, dass die Qualit\u00e4t der Patente signifikant anstieg. Durch die Gr\u00fcndung von Mint-Fachhochschulstandorten wurden also nicht nur mehr Patente generiert, sondern sie waren im Schnitt auch technologisch und \u00f6konomisch wertvoller.&#013;<\/p>\n<h2><strong>Patente sind ungleich verteilt <\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nBesonders deutlich sind die Innovationseffekte bez\u00fcglich der Besch\u00e4ftigten in Forschung und Entwicklung in sehr kleinen und damit potenziell neu gegr\u00fcndeten Betrieben sowie bei Grossbetrieben mit mehr als 5000 Besch\u00e4ftigten. \u00c4hnliche Muster zeigen sich in der Analyse der Patentdaten, die allerdings keine Angaben zur Unternehmensgr\u00f6sse enthalten, daf\u00fcr aber eine Unterscheidung nach Anzahl Patentanmeldungen pro Betrieb erlauben. Am st\u00e4rksten wuchs die Zahl der neuen Patente bei forschungsintensiven Betrieben, die bereits vor der Gr\u00fcndung der Fachhochschule relativ viele Patente registriert hatten. Aber auch die Gruppe von Unternehmen, die relativ wenige Patente aufweisen, konnte signifikant von Fachhochschulgr\u00fcndungen profitieren: Sie wies immerhin noch eine Steigerung der Patentierungen von \u00fcber 4 Prozent gegen\u00fcber Betrieben in Regionen ohne Fachhochschulstandort auf.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nVon den Fachhochschulgr\u00fcndungen profitierten also sowohl die viel patentierenden und damit eher grossen Betriebe als auch die bisher wenig patentierenden und oft eher kleineren Betriebe. Zudem zeigt sich, dass Innovationen in bisher nicht innovationsaktiven Betrieben vorangetrieben wurden. So nahm die Anzahl von Betrieben, die erstmals ein Patent einreichten, nach der Fachhochschulgr\u00fcndung um \u00fcber 3 Prozent zu.&#013;<\/p>\n<h2><strong>Wichtige Br\u00fcckenfunktion<\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nZusammenfassend zeigen unsere Studien, dass die Gr\u00fcndung von Fachhochschulstandorten mit Mint-F\u00e4chern Ende der Neunzigerjahre zu einem Anstieg der Innovationsaktivit\u00e4ten in ihrem regionalen Umfeld f\u00fchrte. Fachhochschulen konnten mit ihrer anwendungsbezogenen Forschung eine Br\u00fccke schlagen zwischen hochwertigen Kompetenzen aus der Berufsbildung einerseits und Ergebnissen und Methoden aus der Spitzenforschung akademischer Universit\u00e4ten andererseits.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Fachhochschulen stellen somit eine wesentliche Komponente des im internationalen Vergleich erfolgreichen schweizerischen Innovations\u00f6kosystems dar.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDie Schaffung einer terti\u00e4ren Bildungsinstitution, die gem\u00e4ss ihrem gesetzlichen Auftrag auf der St\u00e4rke der Berufsbildung aufbaut und dieser eine anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungskomponente hinzuf\u00fcgt, hatte also einen deutlichen innovationsf\u00f6rdernden Effekt. Eine der zuk\u00fcnftigen bildungspolitischen Herausforderungen wird es sein, genau diese Funktion der Fachhochschulen zu erhalten und weiter zu st\u00e4rken. Dies bedeutet vor allem, die starke Verbindung der Fachhochschulen zur Berufsbildung und zur anwendungsorientierten Forschung als wesentliches Element beizubehalten \u2013 dies im Gegensatz zu einer teilweise zu beobachtenden zunehmenden Orientierung an den Universit\u00e4ten und den beiden ETH, die in erster Linie Grundlagenforschung betreiben und die Maturanden ohne berufliche Vorkenntnisse f\u00fcr ihr Studium rekrutieren. Nicht zu vergessen ist: Indem die Fachhochschulen den Absolventen einer Berufslehre weiterf\u00fchrende Perspektiven erm\u00f6glichen, tragen sie wesentlich auch zur Attraktivit\u00e4t der beruflichen Grundbildung bei.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Lehnert et al. (2020) und Pfister et al. (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Methodisch verwendeten wir eine Difference-in-Differences-Sch\u00e4tzmethode mit einer Treatment- und einer Kontrollgruppe, d. h., es wird verglichen, wie sich Betriebe in Regionen mit neu gegr\u00fcndeten Fachhochschulstandorten ver\u00e4ndern im Vergleich zu Betrieben in Regionen ohne Fachhochschulstandort (f\u00fcr mehr Details zur Methodik siehe Pfister et al., 2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Vgl. Schultheiss et al. (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Vgl. Backes-Gellner und Pfister (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Absolventinnen und Absolventen von Schweizer Fachhochschulen sind meist hoch qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte, die nebst Forschungskompetenzen auch \u00fcber Praxiserfahrung verf\u00fcgen. Denn zu einem Fachhochschulstudium ist normalerweise nur zugelassen, wer eine abgeschlossene Berufslehre mit Berufsmatura oder eine Matura mit einem Praxisjahr ausweist.&#013; &#013; Die ersten Fachhochschulen der Schweiz entstanden im Jahr 1997. Mittlerweile gibt es in der Schweiz [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":5219,"featured_media":8925,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[],"post_content_subject":[122,125,230],"acf":{"seco_author":5219,"seco_co_author":[5218,3464,0],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Dr. oec., Projektleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter, Schweizerischer Baumeisterverband (SBV), Z\u00fcrich","seco_author_post_occupation_fr":"Chef de projet, Soci\u00e9t\u00e9 suisse des entrepreneurs, Zurich","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":5218,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Postdoktorand, Leading House Economics of Education, Institut f\u00fcr Betriebswirtschaftslehre, Universit\u00e4t Z\u00fcrich","seco_co_author_post_occupation_fr":"Postdoctorant, Leading House \u00c9conomie de la formation professionnelle, Institut de sciences \u00e9conomiques, Universit\u00e9 de Zurich"},{"seco_co_author":3464,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Professorin f\u00fcr Business and Personnel Economics, Leading House Economics of Education, Institut f\u00fcr Betriebswirtschaftslehre, Universit\u00e4t Z\u00fcrich","seco_co_author_post_occupation_fr":"Professeure d\u2019\u00e9conomie d\u2019entreprise et d\u2019\u00e9conomie du personnel, Leading House \u00c9conomie de la formation professionnelle, Institut de sciences \u00e9conomiques, Universit\u00e9 de Zurich"}],"short_title":"Innovationen im Umfeld von Fachhochschulen","post_lead":"Firmen im Umkreis von Fachhochschulstandorten mit Mint-F\u00e4chern sind besonders innovativ. Dies zeigen Studien f\u00fcr die Deutschschweiz.","post_hero_image_description":"Maschinenbauingenieur an der Ostschweizer Fachhochschule (OST) in Rapperswil.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"Keystone","post_references_literature":"<ul>&#13;\n \t<li>Backes-Gellner, U., Pfister, C. (2019). <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5167\/uzh-183335\">Beitrag der Berufsbildung zu Innovation<\/a>. In: SBFI. Forschung und Innovation in der Schweiz 2020: 1\u201393.<\/li>&#13;\n \t<li>Lehnert, P., Pfister, C., Backes-Gellner, U. (2020). Employment of R&amp;D Personnel After an Educational Supply Shock: Effects of the Introduction of Universities of Applied Sciences in Switzerland. Labour Economics 66: 101883.<\/li>&#13;\n \t<li>Pfister, C., Koomen, M., Harhoff, D., Backes-Gellner, U. (2021). Regional Innovation Effects of Applied Research Institutions. Research Policy 50: 104197.<\/li>&#13;\n \t<li>Schultheiss, T., Pfister, C., Backes-Gellner, U., Gnehm, A. S. (2021). Tertiary Education Expansion and Task Demand: Does a Rising Tide Lift All Boats? Leading House Working Paper No. 154.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":99062,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":99066,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"103091","post_abstract":"Zwei Forschungsprojekte haben untersucht, welche Innovationseffekte die Gr\u00fcndung von Fachhochschulstandorten in den Studienbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint) ausgel\u00f6st hat. Dabei zeigt sich: Im Einzugsgebiet der neu gegr\u00fcndeten Fachhochschulen nahmen die Innovationsaktivit\u00e4ten signifikant zu. Die Firmen stellten zus\u00e4tzlich Personal im Bereich Forschung und Entwicklung ein, und die Zahl an qualitativ hochstehenden Patenten nahm ebenfalls zu. Diese Effekte waren besonders deutlich bei kleinen Betrieben sowie bei Betrieben mit mehr als 5000 Besch\u00e4ftigten.","magazine_issue":"20210601","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20210601","original_files":null,"external_release_for_author":"20210523","external_release_for_author_time":"22:30:00","link_for_external_authors":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/99059"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5219"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=99059"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/99059\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":167864,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/99059\/revisions\/167864"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3464"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5218"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5219"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8925"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=99059"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=99059"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=99059"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=99059"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=99059"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=99059"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}