{"id":99289,"date":"2021-04-30T08:27:07","date_gmt":"2021-04-30T08:27:07","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2021\/04\/internet-des-objets-un-acces-aux-donnees-techniques-pour-tous\/"},"modified":"2023-08-23T22:50:09","modified_gmt":"2023-08-23T20:50:09","slug":"internet-der-dinge-sachdaten-fuer-alle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/04\/internet-der-dinge-sachdaten-fuer-alle\/","title":{"rendered":"Internet der Dinge: Sachdaten f\u00fcr alle?"},"content":{"rendered":"<p>Das Internet der Dinge h\u00e4lt Einzug in der Landwirtschaft: Traktoren, Zisternen, Silos, Melkroboter und F\u00fctterungsautomaten werden mit Sensoren ausger\u00fcstet, welche riesige Datenmengen sammeln und in Echtzeit zur\u00fcckmelden. Die Betriebe optimieren sich damit selbst. Die Daten sind aber auch f\u00fcr Hersteller von Landmaschinen, Tierfutter und Saatgut spannend, die damit Produktpaletten und Logistikabl\u00e4ufe optimieren. Mit Blick auf einen effizienten Kapitaleinsatz interessiert sich auch der Finanz- und Versicherungsmarkt f\u00fcr den Zugang zum wertvollen Smart-Farming-Datenschatz.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nAuch im Bau, im Detailhandel, im Energiesektor und im Mobilit\u00e4tsbereich greifen die Unternehmen vermehrt auf Sachdaten zur\u00fcck, die von Sensoren, mobilen Endger\u00e4ten und IT-Systemen geliefert werden. Durch die Digitalisierung entsteht eine gigantische Datenflut.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDoch soll, wer Sachdaten erzeugt, sie zugleich auch Dritten zug\u00e4nglich machen m\u00fcssen \u2013 zum Beispiel in der Form von \u00abZwangslizenzen\u00bb? Wir haben diese Frage f\u00fcr das Institut f\u00fcr Geistiges Eigentum (IGE) er\u00f6rtert. Dazu befragten wir 700 Unternehmen aus 14 Branchen sowie ein Dutzend weitere Sachdatenexperten.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#013;<\/p>\n<h2><strong>Drei Markttypen<\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nSachdatenm\u00e4rkte lassen sich in drei Typen einteilen: Erstens beinhalten \u00abPrim\u00e4rm\u00e4rkte\u00bb selbst erzeugte sowie \u00fcber internetbasierte Dienstleistungen erzeugte Daten \u2013 im Beispiel der Landwirtschaft sind das etwa aus \u00absmarten\u00bb Traktoren und Melkmaschinen erzeugte Daten. Zweitens werden diese Daten auf \u00abSekund\u00e4rm\u00e4rkten\u00bb verkauft \u2013 also etwa an Finanzunternehmen. Stehen die Daten hingegen drittens allen frei zur Verf\u00fcgung, spricht man von \u00abOpen Data\u00bb.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nGem\u00e4ss unserer Umfrage bezieht knapp ein Drittel der Schweizer Unternehmen \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Daten. Sachdaten von einem Sekund\u00e4rmarkt hat bisher nur jedes zehnte Unternehmen bezogen. Weiter zeigt sich: Statt an den Sachdaten selbst sind Unternehmen und Beh\u00f6rden vor allem an den daraus abgeleiteten Erkenntnissen Dritter interessiert. Der Wettbewerb findet in der Daten\u00f6konomie somit auf dem nachgelagerten Markt statt.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nUnternehmen haben Anreize, ihre Sachdaten an andere Unternehmen zu verkaufen. Insbesondere auf Sekund\u00e4rm\u00e4rkten ist daher ein erschwerter oder verweigerter Sachdatenzugang wohl eher selten. Solche Sekund\u00e4rm\u00e4rkte gibt es beispielsweise im Finanzbereich, wo Datenaggregatoren wie Bloomberg, Reuters oder SIX Rohdaten von Wertpapier- und anderen B\u00f6rsen zu Datenfeeds verschmelzen und daraus unterschiedliche Produkte f\u00fcr Finanzdienstleister erstellen.&#013;<\/p>\n<h2><strong>Mit Datenflut umgehen lernen<\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nWeltweit erwarten zwei von drei F\u00fchrungskr\u00e4ften, dass sich die Datenmenge bis 2025 fast verf\u00fcnffachen wird. \u00dcber die H\u00e4lfte geht davon aus, dass ihr Unternehmen mit der Verarbeitung dieser immer gr\u00f6sseren Menge an Daten nicht Schritt halten kann.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Dies w\u00fcrde unter anderem hohe Investitionen in die digitalen Transformation erfordern. Unternehmen setzen alles daran, hier den Anschluss nicht zu verlieren. Unsere Umfrage zeigt jedoch, dass dieser Prozess in der Schweiz zwischen den Branchen sehr unterschiedlich voranschreitet (siehe <em>Abbildung<\/em>). So ist der Einsatz von Ger\u00e4ten des Internets der Dinge in der Maschinenindustrie mit einem Drittel der befragten Unternehmen bereits relativ fortgeschritten. Demgegen\u00fcber sind es im Gesundheitswesen weniger als 2 Prozent. Insgesamt geben knapp 10 Prozent der befragten Unternehmen an, Internet-der-Dinge-Ger\u00e4te einzusetzen oder einen Einsatz in naher Zukunft zu planen.&#013;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Internet der Dinge nach ausgew\u00e4hlten Branchen (2020)<\/strong><\/h3>\n<p>&#013;<br \/>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"Schneider-Zenhaeusern-Vaterlaus-Abb-DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n\n$(function () {\n    $('#Schneider-Zenhaeusern-Vaterlaus-Abb-DE').highcharts({     \n\n\nchart: {\n        type: 'bar'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    \n    xAxis: {\n        categories: ['Elektrische Ausr\u00fcstungen, Maschinenbau'\t,\n'\tTelekommunikations- und ICT-Dienste'\t,\n'\tEnergie- und Wasserversorgung'\t,\n'<b>\tDurchschnitt<\/b>',\n'\tDetailhandel, Grosshandel'\t,\n'\tLandwirtschaft, Nahrungs- und Futtermittel',\n'\tFinanz- und Versicherungsdienstleistungen'\t,\n'\tRechtsberatung, Wirtschaftspr\u00fcfung'\t,\n'\tPersonenbef\u00f6rderung'\t,\n'\tLogistik, Lagerei'\t,\n'\tMedien, Publikatiosdienstleistungen'\t,\n'\tAutos (Herstellung und Handel)'\t,\n'\tGesundheitswesen'\t\n],\n        title: {\n            text: null\n        }\n    },\n    yAxis: {\n        min: 0,\n        title: {\n            text: '',\n            align: 'high'\n        },\n         labels: {\n                format: '{value}%'\n            },\n    },\n    tooltip: {\n        valueSuffix: '%'\n    },\n    plotOptions:\n    \n    {series: {\n                colorByPoint: true\n                \n            },\n        bar: {\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            }, \n        }\n    },\n    \n    credits: {\n        enabled: false\n    },\n    series: [{\n        name: 'Anteil Ja-Antworten',\n        data: [32.7\t,27.3\t,10.3\t,9.1\t,8\t,7.1\t,5.5\t,5.4\t,4.5\t,4.3\t,3.6\t,2.2\t,1.8\t],\ncolors: ['#a5c4d2', '#a5c4d2', '#a5c4d2', '#417abb', '#a5c4d2', '#a5c4d2','#a5c4d2', '#a5c4d2','#a5c4d2','#a5c4d2','#a5c4d2', '#a5c4d2', '#a5c4d2'],  \n \n\n    }]\n});\n});\n\n<\/script>\n&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Dargestellt sind die Antworten auf die Frage: \u00abBenutzen Sie bereits Internet-der-Dinge-&shy;Ger\u00e4te, oder planen Sie den Einsatz in naher Zukunft?\u00bb<\/span>&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Polynomics \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#013;<\/p>\n<h2><strong>Anreize f\u00fcr Investitionen schaffen<\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nRegulatorisch besteht ein Trade-off: Sollen m\u00f6glichst viele Akteure Zugang zu Daten erhalten, oder soll die Datenexklusivit\u00e4t den Investitionsanreiz erh\u00f6hen? Mit anderen Worten: Wenn Unternehmen die Daten teilen m\u00fcssen, sinken ihre Investitions- und die Innovationsanreize zur Datenerzeugung und zur Qualit\u00e4tsverbesserung \u2013 daf\u00fcr w\u00fcrde eine F\u00fclle von Daten von mehreren Datenerzeugern und mehreren Themenfelden zusammen ausgewertet werden k\u00f6nnen und kurzfristig das Potenzial f\u00fcr innovative Produkte und Dienstleistungen st\u00e4rker wachsen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nWettbewerbs\u00f6konomisch relevant ist die dynamische Sicht auf das Marktgeschehen, insbesondere, wenn es zu pr\u00fcfen gilt, ob ein Marktversagen vorliegt. Im Kontext von Sachdaten deuten Aspekte wie asymmetrische Information, Externalit\u00e4ten oder Daten als \u00f6ffentliches Gut auf kein Marktversagen hin. Allerdings k\u00f6nnen technologische Eigenheiten digitaler M\u00e4rkte wie Gr\u00f6ssen- und Verbundvorteile marktbeherrschende Stellungen beg\u00fcnstigen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nEine ohne marktbeherrschende Stellung hergeleitete Verpflichtung, Dritten Zugang zu Daten zu gew\u00e4hrleisten, ist aus \u00f6konomischer Sicht abzulehnen. Zu dieser Einsch\u00e4tzung gelangen auch die befragten Experten. Davon zu unterscheiden ist der Zugang Dritter zu Sachdaten, die von \u00f6ffentlichen Institutionen gesammelt werden. Zu \u00f6ffentlichen Daten sollten Dritte einen m\u00f6glichst breiten Zugang unter der Bedingung erhalten, dass dadurch nicht Gesch\u00e4ftsgeheimnisse und der Schutz der \u00f6ffentlichen Sicherheit und kritischer Infrastrukturen verletzt werden.&#013;<\/p>\n<h2><strong>Marktmacht: Was tun?<\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nIn bestimmten M\u00e4rkten k\u00f6nnen Sachdaten f\u00fcr Unternehmen allerdings derart wichtig sein, dass sie ohne diesen Input als Wettbewerber ausgeschlossen sind. Sprich: Haben Daten den Charakter einer \u00abwesentlichen Einrichtung\u00bb, stellt sich die Frage nach einem regulierten Datenzugang.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Im Jahr 1995 f\u00e4llte der Europ\u00e4ische Gerichtshof (EuGH) diesbez\u00fcglich ein wegweisendes Urteil: Das Gericht zwang die Fernsehanbieter Radio Telefis Eireann (RTE) und Independent Television Publications (ITP), der irischen Firma Magill ihre w\u00f6chentlichen Programmvorschauen zu angemessenen Lizenzgeb\u00fchren zur Verf\u00fcgung zu stellen, damit Magill eine TV-Vorschau erstellen konnte.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Seither wurden in der EU weitere F\u00e4lle in dieser Rechtslogik entschieden.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nAnalog ist wettbewerbsrechtlich auch in der Schweiz ein Datenzugang f\u00fcr Dritte durchsetzbar, wenn \u00abEssential Data\u00bb im Sinne einer \u00abwesentlichen Einrichtung\u00bb vorliegen.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Dazu m\u00fcssen drei Bedingungen erf\u00fcllt sein:&#013;<\/p>\n<ul>&#013;<\/p>\n<li>Eine marktbeherrschende Unternehmung verf\u00fcgt \u00fcber die M\u00f6glichkeit, den Zugang zu Daten zu gew\u00e4hren, verweigert diesen aber gegen\u00fcber Dritten.<\/li>\n<p>&#013;<\/p>\n<li>Wettbewerb in den auf diesen Daten aufbauenden Dienstleistungen ist ohne Zugang zu diesen Daten nicht m\u00f6glich.<\/li>\n<p>&#013;<\/p>\n<li>Dritte sind nicht in der Lage, selbst eine vergleichbare Datenbasis zu schaffen.<\/li>\n<p>&#013;\n<\/ul>\n<p>&#013;<br \/>\nWird auf Sekund\u00e4rm\u00e4rkten durch missbr\u00e4uchliche Ausn\u00fctzung einer marktbeherrschenden Stellung der Datenzugang erschwert oder gar verweigert, k\u00f6nnen die Wettbewerbskommission (Weko) und Zivilgerichte nachtr\u00e4glich Bussen erteilen oder Schadenersatzforderungen f\u00fcr als rechtswidrig festgestelltes Verhalten gutheissen. Auch stehen der Weko Instrumente wie Bekanntmachungen<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> zur Verf\u00fcgung, die eine gewisse pr\u00e4ventive Wirkung entfalten d\u00fcrften.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nUm zeitnahes Handeln zu f\u00f6rdern, k\u00f6nnten derartige Instrumente gest\u00e4rkt werden. Hinsichtlich der komplexen und dynamischen Daten\u00f6konomie w\u00e4ren zudem Marktuntersuchungen zu pr\u00fcfen, wie sie unter anderem die britische Wettbewerbsbeh\u00f6rde Competition and Markets Authority (CMA) durchf\u00fchrt.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> Falls die Weko aufgrund einer solchen Untersuchung zum Schluss kommt, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit negative Auswirkungen auf den Wettbewerb zu erwarten sind, k\u00f6nnte sie selbst Massnahmen ergreifen oder anderen Beh\u00f6rden (Regulatoren) oder dem Gesetzgeber Massnahmen zur St\u00e4rkung des Wettbewerbs vorschlagen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Schneider et al. (2020). Der vorliegende Beitrag gibt ausschliesslich die Meinung der Autoren wieder. Die Befragung orientiert sich an der Onlinekonsultation der Europ\u00e4ischen Kommission zum Thema \u00abB2B Datasharing\u00bb.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Schweizer und Peitz (2017): 21.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Splunk (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Knieps, 2005: 102 ff.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">EuGH (1995).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">In Anlehnung an Abrahamson (2014): 104 und Duch-Brown et al. (2017): 21.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Beispielsweise die \u00ab<a href=\"https:\/\/www.weko.admin.ch\/dam\/weko\/de\/dokumente\/2019\/KFZ-Bekanntmachung%20vom%2029.%20Juni%202019%20(Stand%209.%20September%202019).pdf.download.pdf\/KFZ-Bekanntmachung%20vom%2029.%20Juni%202015%20(Stand%209.%20September%202019).pdf\">KFZ\u00ad-Bekanntmachung\u00bb<\/a> der Weko von 2015 (Stand 9. September 2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Competition and Markets Authority (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Internet der Dinge h\u00e4lt Einzug in der Landwirtschaft: Traktoren, Zisternen, Silos, Melkroboter und F\u00fctterungsautomaten werden mit Sensoren ausger\u00fcstet, welche riesige Datenmengen sammeln und in Echtzeit zur\u00fcckmelden. Die Betriebe optimieren sich damit selbst. Die Daten sind aber auch f\u00fcr Hersteller von Landmaschinen, Tierfutter und Saatgut spannend, die damit Produktpaletten und Logistikabl\u00e4ufe optimieren. 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Digital Economy Working Paper.<\/li>&#13;\n \t<li>EuGH (1995). <a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/TXT\/PDF\/?uri=CELEX:61991CJ0241&amp;from=DE\">Magill Urteil des Gerichtshofes vom 6. April 1995<\/a>, Verbundene Rechtssachen C241\/91 P und C242\/91 P.<\/li>&#13;\n \t<li>Europ\u00e4ische Kommission (2019). <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/digital-single-market\/en\/news\/sme-panel-consultation-b2b-data-sharing\">SME Panel Consultation on B2B Data Sharing Principles and Guidance Report on the Results<\/a>.<\/li>&#13;\n \t<li>Knieps, G. (2005). Wettbewerbs\u00f6konomie. Regulierungstheorie, Industrie\u00f6konomie, Wettbewerbspolitik.<\/li>&#13;\n \t<li>Schneider, Y., Zenh\u00e4usern, P. und Vaterlaus, S. (2020). <a href=\"https:\/\/www.ige.ch\/fileadmin\/user_upload\/recht\/gesellschaft\/d\/201113_Polynomics_Schlussbericht-Sachdaten.pdf\">M\u00e4rkte f\u00fcr Sachdaten in der Schweiz. \u00d6konomische Analyse der Funktionsweise von M\u00e4rkten f\u00fcr Sachdaten in der Schweiz unter Einbezug der Unternehmenslandschaft<\/a>, Studie im Auftrag des Instituts f\u00fcr Geistiges Eigentum (IGE).<\/li>&#13;\n \t<li>Schweitzer, H. und Peitz, M. (2017). <a href=\"http:\/\/ftp.zew.de\/pub\/zew-docs\/dp\/dp17043.pdf\">Datenm\u00e4rkte in der digitalisierten Wirtschaft: Funktionsdefizite und Regelungsbedarf?<\/a> ZEW Discussion Paper.<\/li>&#13;\n \t<li>Splunk (2020). <a href=\"https:\/\/www.splunk.com\/pdfs\/dark-data\/the-state-of-dark-data-report.pdf\">The State of Dark Data. 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