{"id":99431,"date":"2021-04-29T07:37:22","date_gmt":"2021-04-29T07:37:22","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2021\/04\/investissement-a-impact-lheure-est-arrivee\/"},"modified":"2023-08-23T22:50:30","modified_gmt":"2023-08-23T20:50:30","slug":"die-zeit-ist-reif-fuer-impact-investing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/04\/die-zeit-ist-reif-fuer-impact-investing\/","title":{"rendered":"Die Zeit ist reif f\u00fcr Impact-Investing"},"content":{"rendered":"<p>Dass Anlagen soziale und \u00f6kologische Auswirkungen haben, war Investorinnen und Investoren schon immer bekannt. Dieser \u00abFussabdruck\u00bb wurde jedoch bis vor Kurzem eher als Nebeneffekt statt als Ziel einer Anlage betrachtet. Bereits seit L\u00e4ngerem verbannen sensibilisierte Anleger bestimmte Anlagen \u2013 etwa Firmen aus den \u00abunethischen\u00bb Branchen Tabak, Alkohol und Gl\u00fccksspiel \u2013 aus ihren Portfolios. In j\u00fcngster Zeit sind zunehmend Umweltaspekte in den Vordergrund ger\u00fcckt.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nInzwischen begn\u00fcgen sich viele Investoren allerdings nicht mehr damit, bestimmte Unternehmen zu meiden, sondern wollen sicherstellen, dass sich ihre Portfolios auch durch hohe Anforderungen an die Umwelt, die Gesellschaft und die Unternehmensf\u00fchrung auszeichnen (Environment, Social, Governance \u2013 ESG). Durch diesen Ansatz lassen sich die potenziellen ESG-Risiken in der Anlageperformance verringern \u2013 und gleichzeitig werden positive \u00f6kologische und gesellschaftliche Effekte geschaffen. Eine Richtlinie f\u00fcr Anleger sind die <a href=\"https:\/\/www.unpri.org\/\">Prinzipien f\u00fcr verantwortliches Investieren<\/a> der UNO. Derzeit wird rund ein Drittel der weltweiten Anlageverm\u00f6gen nach diesen Grunds\u00e4tzen verwaltet.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nImmer mehr Anleger erwarten, dass ihre Anlageportfolios sowohl finanziell rentabel sind als auch einen positiven \u00abImpact\u00bb erzielen. Sprich: Sie pr\u00fcfen erstens, ob die <a href=\"https:\/\/www.linguee.com\/german-english\/translation\/Rentabilit%C3%A4t.html\">Rentabilit\u00e4t<\/a> des von ihnen als Anlageobjekt gew\u00e4hlten Unternehmens durch ESG-Risiken bedroht sein k\u00f6nnte (\u00abFirst Materiality\u00bb). Damit Anleger das Unternehmen in ihr Portfolio aufnehmen, m\u00fcssen zudem zweitens dessen \u00f6kologische und soziale Wirkungen auf die Gesellschaft und die Umwelt bewusst positiv ausfallen (\u00abSecond Materiality\u00bb).&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nGem\u00e4ss den Zahlen der Internationalen Finanz-Corporation (IFC), die zur Weltbankgruppe geh\u00f6rt, sind aktuell bis zu 2 Billionen Dollar in Anlagen investiert, die ausdr\u00fccklich eine positive Wirkung erzielen sollen. Die Nachfrage ist gross: \u00abWir sch\u00e4tzen das Potenzial von Impact-Investitionen auf 25 Billionen Dollar, was rund 10\u00a0Prozent des weltweiten Finanzmarktvolumens entspricht.\u00bb<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Anlagen dieser Gr\u00f6ssenordnung w\u00fcrden erheblich dazu beitragen, die UNO-Nachhaltigkeitsziele (SDG) zu erreichen. Daf\u00fcr m\u00fcssten in L\u00e4ndern mit niedrigen und mittleren Einkommen j\u00e4hrlich 2,6 Billionen Dollar an privaten Anlagegeldern investiert werden \u2013 zus\u00e4tzlich zu \u00f6ffentlichen Geldern.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#013;<\/p>\n<h2><strong>Globale Ziele <\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nDie Diskrepanz zwischen dem grossen Interesse der Anleger und dem beschr\u00e4nkten Angebot zeigt, dass Impact-Investing noch in den Kinderschuhen steckt: W\u00e4hrend Entwicklungsbanken wie die IFC mit ihren Investitionen seit mehr als 60 Jahren versuchen, eine Wirkung zu erzielen, hat das wirkungsorientiere Investieren unter Privatanlegern erst nach der Weltfinanzkrise von 2008 an Bedeutung gewonnen. Bei den Vorreitern dieses Anlageansatzes handelte es sich meist um kleinere, spezialisierte Fonds wie etwa Blue Orchard oder Responsability, die Geld aus philanthropischen Quellen (Stiftungen, Verm\u00f6gensverwalter, Hilfsorganisationen usw.) in Sozialunternehmen und Mikrofinanzinstitute investierten. Sie legten den Grundstein, um Impact-Investment im grossen Stil zu betreiben \u2013 was jedoch nicht einfach war.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDie UNO-Agenda 2030 und das 2015 unterzeichnete Pariser Klimaschutzabkommen setzen darauf, privates Kapital f\u00fcr die Entwicklungsfinanzierung zu mobilisieren, um die Ziele zu erreichen (\u00abFinancing for Development\u00bb).<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Daraufhin wuchs das Interesse grosser institutioneller Anleger wie Versicherungen, Pensionskassen, Staatsfonds und Stiftungen, mit ihren Investitionen eine positive Wirkung zu erzielen und gleichzeitig ihrer treuh\u00e4nderischen Pflicht zur Erwirtschaftung marktkonformer Renditen nachzukommen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDas seit der Finanzkrise von 2008 vorherrschende extreme Tiefzinsumfeld verringerte zudem die Renditeerwartungen im Markt erheblich. In der Folge zogen institutionelle Anleger auch riskantere Investitionen in Schwellenl\u00e4ndern sowie in benachteiligten Regionen und Gemeinden ihrer Heimatl\u00e4nder in Erw\u00e4gung \u2013 Regionen, in denen sich leichter positive Wirkungen erzielen lassen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nUm der steigenden Nachfrage internationaler Investoren nach rentablen Impact-Anlagen gerecht zu werden, haben grosse Verm\u00f6gensverwalter wie Blackrock, Partners\u00a0Group und UBS eigene Impact-Fonds-Abteilungen aufgebaut. Ausserdem wandelten viele kleinere Akteure ihre konventionellen Fonds in nachhaltige oder wirkungsorientierte Fonds um. Diese Entwicklung beschleunigt zwar das Wachstum des Sektors, erh\u00f6ht aber auch die Gefahr von unbest\u00e4ndigen Herangehensweisen und dem sogenannten Impact-Washing, bei dem die Behauptungen der Fondsanbieter durch kein robustes Wirkungsmanagementsystem validiert werden. Derzeit wird lediglich ein Viertel der in Impact-Anlagen investierten 2 Billionen Dollar \u00fcber ein solides Wirkungsmanagementsystem verwaltet.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a>&#013;<\/p>\n<h2><strong>Standards definieren<\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nUm im Impact-Investing f\u00fcr die n\u00f6tige Koh\u00e4renz und Disziplin zu sorgen, hat sich eine Gruppe von Entwicklungsfinanzierungsinstituten, Verm\u00f6gensverwaltern und Fondsanbietern auf Prinzipien (<a href=\"http:\/\/www.impactprinciples.org\">Operating Principles for Impact Management<\/a>) verst\u00e4ndigt, die Marktstandards f\u00fcr die Portfolioverwaltung darstellen. Im April 2021 hatten bereits \u00fcber 125 Institutionen die Prinzipien unterzeichnet. Unter diesen Institutionen, die Impact-Investitionen im Wert von 360 Milliarden\u00a0Dollar verwalten, finden sich auch Unternehmen und Fonds mit Sitz in der Schweiz \u2013 unter anderem die Verm\u00f6gensverwalter UBS, Credit Suisse und die Zurich-Versicherung, die Impact-Fonds-Anbieter Alphamundi und Symbiotics sowie \u00f6ffentliche Institutionen wie der <a href=\"https:\/\/sifem.ch\/de\/\">Swiss Investment Fund for Emerging Markets<\/a> (Sifem). Mit Unterst\u00fctzung des Bundes haben sich Schweizer Finanzinstitute zu Netzwerken wie <a href=\"https:\/\/www.sustainablefinance.ch\/\">Swiss Sustainable Finance<\/a> und dem <a href=\"https:\/\/www.sif.admin.ch\/sif\/de\/home\/dokumentation\/fokus\/fintech-network.html\">Green-Fintech-Netzwerk<\/a> zusammengeschlossen \u2013 was die Bedeutung der Schweiz als wichtiges Zentrum f\u00fcr nachhaltige Finanzen st\u00e4rkt.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a>&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDie Prinzipien schaffen Transparenz und Glaubw\u00fcrdigkeit, da sie die Unterzeichnenden verpflichten, regelm\u00e4ssig zu pr\u00fcfen, ob ihre Verwaltungssysteme mit den Prinzipien im Einklang stehen. Die Ergebnisse m\u00fcssen j\u00e4hrlich in einem Bericht ver\u00f6ffentlicht werden. Bisher sind \u00fcber 80 solcher Pr\u00fcfberichte publiziert worden. F\u00fcr Anleger kann diese Praxis einen wichtigen Anreiz darstellen, ihre Gelder einem Verm\u00f6gensverwalter anzuvertrauen, der die Prinzipien umsetzt und damit garantiert, dass die Gelder mit einem konkreten Wirkungsziel verwaltet werden.&#013;<\/p>\n<h2><strong>Indikatoren entwickeln<\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nNeben konsistenter Portfolioverwaltung erwarten Investoren auch, dass die erzielte Wirkung messbar und zwischen Anlageverwaltern vergleichbar ist. Deswegen arbeitet eine Gruppe von Verm\u00f6gensverwaltern derzeit an gemeinsamen Kern-Indikatoren. Die ersten wurden Ende M\u00e4rz ver\u00f6ffentlicht.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Sie decken die Schl\u00fcsselthemen Gleichberechtigung, Klima und Schaffen von Arbeitspl\u00e4tzen ab. Dieser Fortschritt wirkt sich auch auf Diskussionen zum k\u00fcnftigen Reporting sozialer und \u00f6kologischer Wirkungseffekte aus, die im Rahmen von Initiativen des Weltwirtschaftsforums (WEF), des International Business Council sowie der International Financial Reporting Standards Foundation (IFRS-Stiftung) gef\u00fchrt werden.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nIn den n\u00e4chsten Jahren werden sich damit voraussichtlich Reporting-Indikatoren f\u00fcr Unternehmen etablieren, dank derer Firmen dereinst konsistent Bericht erstatten k\u00f6nnen. Auch f\u00fcr die Anbieter von Impact-Investments sind das gute Neuigkeiten: Sie k\u00f6nnen Produkte anbieten, deren Wirkung sich zuverl\u00e4ssig messen l\u00e4sst.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDerzeit finden Impact-Investitionen haupts\u00e4chlich auf privaten M\u00e4rkten f\u00fcr nicht b\u00f6rsenkotierte Aktien und Anleihen statt. Demgegen\u00fcber ist die Kapitalbeschaffung f\u00fcr solche Investitionen an den \u00f6ffentlichen M\u00e4rkten, die ein viel gr\u00f6sseres Finanzierungspotenzial aufweisen, weniger verbreitet. Ein Erfolgsbeispiel sind die relativ neuen gr\u00fcnen und sozialen Anleihen im Fixed-Income-Bereich, deren Jahresvolumen innerhalb kurzer Zeit auf 1 Billion Dollar gewachsen ist.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Sie werfen \u00e4hnliche Ertr\u00e4ge wie klassische Staats- und Unternehmensanleihen ab, erlauben aber gleichzeitig, die Verwendung der Anlageerl\u00f6se und deren Wirkung transparent zu verfolgen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nAllerdings st\u00f6sst dieser Ansatz an Grenzen. So k\u00f6nnte beispielsweise eine \u00d6l- und Gasfirma eine gr\u00fcne Anleihe ausgeben, die zum Ziel hat, die Energieeffizienz der B\u00fcrogeb\u00e4ude zu verbessern. Das Problem: An den klimasch\u00e4dlichen Emissionen ihrer Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit \u00e4ndert die Anleihe nichts. Angesichts dieser Problematik steigt das Interesse an wirksameren nachhaltigen Anleihen, die an Ziele zur Verbesserung des \u00f6kologischen und sozialen Fussabdrucks des gesamten Unternehmens gekn\u00fcpft sind (\u00absustainability bonds\u00bb). Finanzielle Anreize sollen die Emittenten dazu bewegen, ihre Ziele zu erreichen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nEine weitere Herausforderung sind Wertpapiere. Hier k\u00f6nnen einzelne Aktion\u00e4re aufgrund ihrer Gr\u00f6sse meist kaum Einfluss auf die \u00f6kologischen und sozialen Effekte von Unternehmen nehmen. Dies gilt jedoch nicht f\u00fcr grosse Verm\u00f6gensverwalter. Wenn diese also ihr Engagement erh\u00f6hen, ist zu erwarten, dass die Zahl der Impact-Investment-Fonds zunimmt.&#013;<\/p>\n<h2><strong>Anlagegelegenheiten gesucht<\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nObwohl die Nachfrage nach Impact-Investitionen steigt, bleiben Investitionsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr ebendiese knapp. Entwicklungsbanken wie der IFC kommt hier eine wichtige Rolle zu. Durch unser breites Netz an lokalen Niederlassungen und ein erweitertes Spezialistenteam, das sich auf die Entwicklung von neuen Projekten konzentriert, k\u00f6nnen wir Investoren den Eintritt in schwer zug\u00e4ngliche Grenzm\u00e4rkte erleichtern. So lassen sich wirkungsorientierte Anlagem\u00f6glich&shy;keiten schaffen, bei denen es sich auch um Kofinanzierung handeln kann.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDie IFC finanziert in der Regel weniger als 20 Prozent eines Projekts: Pro investierten Dollar steuern andere Investoren mehr als einen weiteren Dollar bei. Die IFC hat auch Plattformen entwickelt, die es institutionellen Investoren erm\u00f6glichen, in ein Projektportfolio mit einem Transaktionsvolumen von 1 Milliarde Dollar oder mehr zu investieren: W\u00e4hrend die Verm\u00f6gensverwaltungsgesellschaft <a href=\"http:\/\/www.ifcamc.org\">IFC Asset Management Company<\/a> die Kofinanzierung von Eigenkapital mittels Aktien erlaubt, erschliesst die <a href=\"http:\/\/www.ifc.org\/mcpp\">Plattform MCPP<\/a> langfristiges Fremdkapital von institutionellen Anlegern.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDurch diese Entwicklungen haben nun Investoren jeglicher Gr\u00f6sse Zugang zu Anlageinstrumenten, die einen glaubw\u00fcrdigen Ansatz verfolgen und messbare Wirkungen erzielen. Die Zeit ist reif f\u00fcr Impact-Anlagen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">IFC (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Unctad (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">UNO (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">IFC (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Weitere Informationen \u00fcber die nachhaltige Finanzwirtschaft in der Schweiz unter <a href=\"http:\/\/finance.swiss\/\">Finance.swiss<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Hipso (2021): <a href=\"https:\/\/indicators.ifipartnership.org\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Towards-Common-Standards-for-Impact-Measurement-and-Reporting-for-March-16.pdf\">Towards Common Standards for Impact Measurement and Reporting<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Siehe insbesondere <a href=\"http:\/\/ifc.org\/greenbonds\">Ifc.org\/greenbonds<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.ifc.org\/socialbonds\">Ifc.org\/socialbonds<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass Anlagen soziale und \u00f6kologische Auswirkungen haben, war Investorinnen und Investoren schon immer bekannt. 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Washington D.C.<\/li>&#13;\n \t<li>Unctad (2014). <a href=\"https:\/\/unctad.org\/webflyer\/world-investment-report-2014\">World Investment Report 2014.<\/a> <a href=\"https:\/\/unctad.org\/webflyer\/world-investment-report-2014\">Investing in the SDGs: An Action Plan<\/a>.<\/li>&#13;\n \t<li>UNO \u2013 Vereinte Nationen (2015). <a href=\"https:\/\/www.un.org\/esa\/ffd\/ffd3\/press-release\/countries-reach-historic-agreement.html\">Aktionsagenda von Addis Abeba<\/a>. Dritte Internationale Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":99434,"main_focus":[155897,156732],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":99438,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"102572","post_abstract":"Das wirkungsorientierte Investieren (Impact-Investing) st\u00f6sst als neue Anlageform auf grosses Interesse. Nach Einsch\u00e4tzung der zur Weltbankgruppe z\u00e4hlenden Internationalen Finanz-Corporation (IFC) sind bereits bis zu 2 Billionen Dollar in Anlagen investiert, die ausdr\u00fccklich positive Wirkungen erzielen sollen. Zum Aufw\u00e4rtstrend haben vor allem die UNO-Agenda 2030 und das Pariser Klimaschutzabkommen beigetragen. Um die Transparenz in der Verm\u00f6gensverwaltung zu erh\u00f6hen, haben sich \u00fcber 125 Finanzinstitute weltweit auf gemeinsame Prinzipien (Operating Principles for Impact Management) geeinigt. 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