{"id":99446,"date":"2021-04-28T07:50:24","date_gmt":"2021-04-28T07:50:24","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2021\/04\/ordonnance-sur-les-cas-de-rigueur-la-mise-en-oeuvre-decentralisee-paie\/"},"modified":"2023-08-23T22:50:11","modified_gmt":"2023-08-23T20:50:11","slug":"haertefallverordnung-dezentrale-umsetzung-bewaehrt-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/04\/haertefallverordnung-dezentrale-umsetzung-bewaehrt-sich\/","title":{"rendered":"H\u00e4rtefallverordnung: Dezentrale Umsetzung bew\u00e4hrt sich"},"content":{"rendered":"<p>Die Covid-19-Pandemie hat die Schweizer Wirtschaft schwer getroffen. Die Arbeitslosigkeit ist im vergangenen Jahr um rund einen Prozentpunkt gestiegen, und die Gesuche f\u00fcr Kurzarbeit erreichten Rekordwerte. Auch die Konjunkturprognosen mussten erheblich nach unten korrigiert werden: Erwartete man vor der Krise noch ein Wachstum, rechnen die Konjunkturexperten des Bundes f\u00fcr das Jahr 2020 aktuell mit einem R\u00fcckgang des BIP um 3,0 Prozent. Besonders stark von der Pandemie betroffen sind Branchen im Dienstleistungssektor, bei denen der pers\u00f6nliche Kontakt zwischen Anbieter und Kunde charakteristisch ist. So etwa die Gastronomie und Hotellerie, die Kultur- und Eventbranche, der Detailhandel oder die Reisebranche. Ebenfalls stark betroffen ist die Industrie \u2013 in erster Linie aufgrund der gesunkenen Exportnachfrage.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDie Pandemie durchdringt derart viele Branchen und Wertsch\u00f6pfungsketten, dass im Endeffekt s\u00e4mtliche Regionen der Schweiz von der Krise betroffen sind \u2013 wenn auch unterschiedlich stark. Hauptgrund f\u00fcr die unterschiedliche Betroffenheit sind die regionalen Unterschiede in der Branchenzusammensetzung: Stark betroffene Branchen haben in gewissen Regionen mehr Gewicht als in anderen.&#013;<\/p>\n<h2>Bergregionen stark von Lockdown betroffen<\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nDass insbesondere die Branchenstruktur die regionale Betroffenheit beeinflusst, best\u00e4tigt ein Blick auf den Anteil der Besch\u00e4ftigten, deren Arbeitsst\u00e4tte aufgrund der \u00abCovid-19-Verordnung besondere Lage\u00bb<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> im Januar 2021 schliessen musste. Dieser Anteil ist insbesondere in den Bergregionen hoch (siehe <em>Karte<\/em>). Der Grund: Die Bergregionen haben \u00fcberdurchschnittlich hohe Besch\u00e4ftigungsanteile in den leidenden tourismusnahen Branchen wie der Gastronomie und dem Detailhandel.&#013;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Anteil der Besch\u00e4ftigten, deren Arbeitsst\u00e4tte aufgrund der Covid-19-Verordnung im Januar 2021 schliessen musste (nach Arbeitsmarktregion)<\/h3>\n<p>&#013;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2021\/03\/Bildschirmfoto-2021-03-30-um-09.14.02.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-102946\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2021\/03\/Bildschirmfoto-2021-03-30-um-09.14.02.png\" alt=\"\" width=\"1688\" height=\"1158\" \/><\/a>&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nEine pauschale Betrachtung anhand der betroffenen Branchen als Ganzes w\u00fcrde aber zu kurz greifen. Denn auch innerhalb einer Branche kann es zu regional unterschiedlicher Betroffenheit kommen. Ein gutes Beispiel hierf\u00fcr ist die Tourismusbranche. Zwar wiegt die Tourismuskrise f\u00fcr die Bergregionen aufgrund des hohen Besch\u00e4ftigungsanteils in tourismusnahen Branchen sehr schwer, bei der Hotellerie stehen die Berggebiete im regionalen Vergleich aber nicht am schlechtesten da; der gr\u00f6sste R\u00fcckgang bei den Logiern\u00e4chten ist in den St\u00e4dten zu verzeichnen. Der Grund daf\u00fcr ist, dass in den St\u00e4dten der Anteil ausl\u00e4ndischer G\u00e4ste typischerweise h\u00f6her liegt \u2013 diese blieben aber im letzten Jahr aufgrund der Reiseeinschr\u00e4nkungen und des Wegfalls von Messe- und Gesch\u00e4ftstourismus fast komplett aus. In den Berggebieten hingegen wurde der Einbruch durch die inl\u00e4ndischen Touristen teilweise aufgefangen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDer Tourismus stellt keine Ausnahme dar. Auch innerhalb der Industrie gibt es regionale Unterschiede. Schwer gelitten hat beispielsweise die in den Kantonen Jura und Neuenburg stark vertretene Uhrenindustrie. F\u00fcr diese sind Offline-Vertriebskan\u00e4le wie Messen deutlich wichtiger als in anderen Branchen. Im Kanton St. Gallen ist es die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM-Industrie), welche im vergangenen Jahr deutlich weniger Auftr\u00e4ge erhielt und entsprechend schwere Einbussen zu verzeichnen hatte. Demgegen\u00fcber f\u00e4llt die Zunahme der Arbeitslosigkeit innerhalb des zweiten Sektors in Kantonen wie Graub\u00fcnden oder Zug viel weniger ins Gewicht. In Graub\u00fcnden waren vor allem das Baugewerbe und das Gastgewerbe f\u00fcr die steigende Arbeitslosigkeit verantwortlich; in Zug war es der Handel (siehe <em>Abbildung 2<\/em>). Diese Anteile sollten aber nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass die absolute Zunahme der Arbeitslosigkeit im Industriesektor beispielsweise im Kanton Waadt viel gr\u00f6sser war als im Kanton Appenzell Ausserrhoden.&#013;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Beitrag verschiedener Branchen zum Anstieg der Arbeitslosigkeit, nach Kanton (Feb. 2020 bis Feb. 2021)<\/h3>\n<p>&#013;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='Frank-Kollbrunner-Setz_5-2021_DE'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Frank-Kollbrunner-Setz_5-2021_DE').highcharts({   \n\nchart: {\n    type: 'column'\n  },\n  title: {\n    text: ''\n  },\n  xAxis: {\n    categories: ['Z\u00fcrich', 'Bern', 'Luzern', 'Schwyz', 'Zug', 'Freiburg', 'Solothurn', 'Appenzell Ausserrhoden', 'St. Gallen', 'Graub\u00fcnden', 'Thurgau', 'Tessin', 'Waadt', 'Wallis', 'Neuenburg',\n      'Jura'\n    ]\n  },\n  yAxis: {\n    min: 0,\n    title: {\n      text: ''\n    }\n  },\n  tooltip: {\n    pointFormat: '<span style=\"color:{series.color}\">{series.name}<\/span>: <b>{point.y}%<\/b><br\/>',\n    shared: true\n  },\n  plotOptions: {\n    column: {\n      stacking: 'percent'\n    }\n  },\nseries: [{name: '\u00dcbrige Branchen',\n    data: [6.0, 6.2, 8.2, 7.2, 8.4, 8.6, 10.1, 7.2, 7.5, 6.9, 5.8, 6.0, 11.9, 11.5, 19.2, 10.6, ], color: 'gray'\n    }, {\n    name: 'Erziehung und Unterricht',\n    data: [2.4, 2.9, 2.0, 1.7, 4.0, 4.1, 1.0, 1.8, 0.1, 2.7, 0.4, 3.2, 2.4, 0.5, 1.4, 3.5, ], color: '#74ab4e'\n  }, \n    \n    {\n    name: 'Gesundheits- und Sozialwesen; \u00d6ffentliche Verwaltung',\n    data: [6.3, 8.4, 7.4, 3.2, 9.5, 8.9, 8.6, 5.4, 8.2, 8.7, 6.3, 5.7, 7.4, 6.1, 6.5, 13.8, ], color: '#cfd943'\n  },\n    {\n    name: 'Grundst\u00fccks- und Wohnungswesen; Sonstige Dienstleistungen',\n    data: [18.6, 15.0, 12.5, 22.4, 15.7, 15.9, 10.7, 16.2, 11.5, 9.6, 16.8, 10.9, 15.0, 11.7, 6.9, 5.4, ], color: '#c74d70'\n  }, {\n    name: 'Finanz- und Versicherungsdienstleistungen',\n    data: [5.2, 1.6, 3.8, 1.7, 2.9, 3.2, 2.2, 5.4, 2.0, 1.6, 3.8, 6.0, 4.0, 1.6, 1.8, 1.3, ], color: '#d1815f'\n  },  {\n    name: 'Gastgewerbe',\n    data: [22.3, 20.4, 23.9, 19.0, 15.0, 14.5, 11.8, 18.9, 14.5, 28.0, 13.1, 30.7, 21.0, 26.8, 14.2, 9.8, ], color: '#f4e541'\n  },\n     {\n    name: 'Verkehr; Kommunikation',\n    data: [9.1, 5.7, 6.5, 5.0, 10.8, 7.9, 13.3, 1.8, 5.2, 3.8, 7.0, 5.9, 6.5, 5.4, 0.3, 3.0, ], color: '#a5c4d2'\n\n  }, {\n    name: 'Handel; Reparatur von Motorfahrzeugen',\n    data: [14.5, 12.8, 18.3, 8.5, 20.3, 14.4, 13.0, 9.9, 14.6, 11.2, 17.0, 14.9, 15.7, 16.1, 8.6, 14.6, ], color: '#74b5ce'\n  }, \n    {\n    name: 'Baugewerbe',\n    data: [6.7, 6.5, 9.8, 9.5, 5.8, 9.8, 6.4, 1.8, 8.9, 22.2, 5.3, 9.4, 6.3, 13.2, 3.0, 5.1, ], color: '#417abb'\n  }, \n    {\n    name: 'Verarbeitendes Gewerbe; Industrie',\n    data: [9.0, 20.5, 7.6, 21.7, 7.6, 12.6, 23.0, 31.5, 27.5, 5.3, 24.6, 7.4, 9.9, 6.9, 38.2, 33.0, ], color: '#434491'\n  }\n    \n    ]});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Regiosuisse \/ Seco, Amstat \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#013;<\/p>\n<h2>Unternehmen gezielt durch die Krise helfen<\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nBereits zu Beginn der Krise bauten Bund und zahlreiche Kantone Instrumente zur Unterst\u00fctzung der Wirtschaft auf. Der Bund unterst\u00fctzte die Unternehmen insbesondere mit Kurzarbeitsentsch\u00e4digungen, Corona-Erwerbsersatz f\u00fcr Selbstst\u00e4ndigerwerbende und Covid-19-\u00dcberbr\u00fcckungskrediten. Auf kantonaler Ebene wurden betroffene Unternehmen zudem mit Branchenprogrammen f\u00fcr besonders betroffene Sektoren, Mietzinsunterst\u00fctzungen, Start-up-F\u00f6rderung, Steuererleichterungen und anderen Instrumenten unterst\u00fctzt.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDank der Covid-19-H\u00e4rtefallverordnung<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>, die auf dem Covid-19-Gesetz beruht, k\u00f6nnen seit vergangenem Dezember Unternehmen bei der \u00dcberwindung der Krise gezielt unterst\u00fctzt werden. Die regionalen Unterschiede werden dabei ber\u00fccksichtigt. \u00dcber die H\u00e4rtefallverordnung beteiligt sich der Bund an Unterst\u00fctzungen der Kantone an Unternehmen, deren Umsatz um mehr als 40 Prozent zur\u00fcckgegangen ist oder die auf beh\u00f6rdliche Anordnung hin mindestens 40 Tage geschlossen werden mussten. Die Unterst\u00fctzungen k\u00f6nnen \u00e0 fonds perdu oder als r\u00fcckzahlbare Darlehen, B\u00fcrgschaften und Garantien gesprochen werden.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nInsgesamt haben Bund und Kantone f\u00fcr die H\u00e4rtefallunterst\u00fctzungen 10 Milliarden Franken vorgesehen, wovon 8,2 Milliarden der Bund tr\u00e4gt. Die Umsetzung der H\u00e4rtefallverordnung l\u00e4uft \u00fcber kantonales Recht. Das gibt den Kantonen die M\u00f6glichkeit, bei der Unterst\u00fctzung von kleineren und mittleren Unternehmen bis zu einem Jahresumsatz von 5 Millionen Franken auf die im Kanton spezifischen Herausforderungen einzugehen. F\u00fcr die Unterst\u00fctzung an Unternehmen mit mehr als 5 Millionen Franken Jahresumsatz gelten schweizweit einheitliche Bemessungskriterien.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nAuswertungen aus dem Berichterstattungstool der Kantone bis Anfang April 2021 zeigen, dass schweizweit der Grossteil der \u00c0-fonds-perdu-H\u00e4rtefallunterst\u00fctzungen in die Gastronomie (42%) und in die Beherbergung (12%) floss. Im Tourismuskanton Luzern betr\u00e4gt der Anteil der H\u00e4rtefallunterst\u00fctzungen, die in die Gastronomie flossen, gar 60 Prozent und derjenige der Beherbergung 17 Prozent. Luzern konnte das H\u00e4rtefallinstrument nutzen, um diese besonders betroffenen Sektoren gezielt zu unterst\u00fctzen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nKantonale Unterschiede zeigen sich auch bei der Branche \u00abErbringung von Dienstleistungen des Sports, der Unterhaltung und der Erholung\u00bb: In Schaffhausen flossen 24 Prozent der \u00c0-fonds-perdu-H\u00e4rtefallmittel in diese Branche, im Jura waren es nur 4 Prozent und in Uri nur 2 Prozent.&#013;<\/p>\n<h2>Schnelle Abwicklung in den Kantonen<\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nDie dezentrale Umsetzung der H\u00e4rtefallverordnung hat sich insbesondere auch beim Abwickeln der Prozesse bew\u00e4hrt. Denn die Kantone, die \u00fcber die Gesuche entscheiden, kennen ihre Unternehmerlandschaft sehr genau, der Bund hat hier weniger Know-how. Die Kantone hatten aus der Umsetzung anderer F\u00f6rderinstrumente wie etwa der Neuen Regionalpolitik bereits eingespielte Instrumente zur Unterst\u00fctzung von Unternehmen und konnten so die erforderlichen Antrags- und Gesuchspr\u00fcfungsprozesse rasch aufbauen. Die Umsetzung \u00fcber die Kantone bringt somit betr\u00e4chtliche Vorteile.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nVerschiedentlich wird kritisiert, dass die kantonal unterschiedliche Vergabepraxis ungerecht sei, weil \u00e4hnliche Unternehmen je nach Kanton anders behandelt w\u00fcrden. Diese Kritik ist berechtigt. Die kantonale Hoheit entspricht jedoch dem Wesen des Schweizer F\u00f6deralismus und ber\u00fccksichtigt klare W\u00fcnsche des Parlaments und der Kantone nach Gestaltungsfreiheit der Kantone. Viele Standortfaktoren sind kantonal oder sogar kommunal gepr\u00e4gt, beispielsweise die Unternehmensbesteuerung. Durch das Festlegen zentraler Eckwerte auf nationaler Ebene in Gesetz und Verordnung sowie mittels Erfahrungsaustausch wird ein Abgleich zwischen den verschiedenen Kantonen sichergestellt. Zudem werden die Unterst\u00fctzungen f\u00fcr Unternehmen mit mehr als 5 Millionen Franken Jahresumsatz schweizweit einheitlich berechnet. Bei der Konzeption und der Weiterentwicklung der Verordnung konnte der Bund stets auf eine aktive Mitarbeit der Kantone z\u00e4hlen und von ihren wertvollen Erfahrungen profitieren.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDie Umsetzung der H\u00e4rtefallverordnung wird auch in den kommenden Monaten einiges an Abstimmungsarbeit zwischen Bund und Kantonen sowie unter den Kantonen erfordern. Dies wird die Unterst\u00fctzungen laufend verbessern und einen zielgerichteten Einsatz der Mittel erm\u00f6glichen. Der Schweizer Vielfalt muss und wird auch mit der H\u00e4rtefallunterst\u00fctzung Rechnung getragen, sodass die Unternehmen m\u00f6glichst gut in die Phase nach der Krise starten k\u00f6nnen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\"><a href=\"https:\/\/www.fedlex.admin.ch\/eli\/cc\/2020\/439\/de\">SR 818.101.26<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\"><a href=\"https:\/\/www.fedlex.admin.ch\/eli\/cc\/2020\/875\/de\">SR 951.262<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Covid-19-Pandemie hat die Schweizer Wirtschaft schwer getroffen. 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