{"id":99588,"date":"2021-03-31T14:17:14","date_gmt":"2021-03-31T14:17:14","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2021\/03\/le-gain-intermediaire-un-instrument-pour-maitriser-la-crise\/"},"modified":"2023-08-23T22:50:17","modified_gmt":"2023-08-23T20:50:17","slug":"zwischenverdienst-ein-instrument-zur-krisenbewaeltigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/03\/zwischenverdienst-ein-instrument-zur-krisenbewaeltigung\/","title":{"rendered":"Zwischenverdienst: Ein Instrument zur Krisenbew\u00e4ltigung?"},"content":{"rendered":"<p>Als Zwischenverdienste werden s\u00e4mtliche Einkommen aus Erwerbst\u00e4tigkeit bezeichnet, die Arbeitslose w\u00e4hrend ihres Anspruchs auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung (ALV) erzielen. Solche Zwischenverdienste sind meist kurze, befristete Besch\u00e4ftigungen auf Abruf. Ist der Verdienst geringer als die Arbeitslosenentsch\u00e4digung, leistet die ALV zeitlich begrenzt Kompensationszahlungen. Dadurch stellen sich die Arbeitslosen hinsichtlich Einkommen besser als ohne den Zwischenverdienst. Gleichzeitig sparen sie ihre Taggeldanspr\u00fcche auf und erwerben neue Beitragszeiten f\u00fcr die ALV.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nMehr als ein Drittel aller arbeitslosen Personen, die Taggelder der ALV beziehen, nimmt in den ersten zw\u00f6lf Monaten ihrer Arbeitslosigkeit einen Zwischenverdienst an. Meistens geschieht dies schon fr\u00fch in der Arbeitslosigkeit und dauert nur sehr kurz. Die meisten Zwischenverdienste \u2013 rund ein Viertel \u2013 kommen \u00fcber Personalvermittler und via Arbeitnehmer\u00fcberlassung zustande.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nIm Idealfall f\u00f6rdern solche Verdienste durch die gewonnene Arbeitserfahrung und den direkten Kontakt mit potenziellen Arbeitgebenden eine rasche und dauerhafte Wiedereingliederung der Stellensuchenden. Gleichzeitig besteht jedoch die Gefahr von negativen l\u00e4ngerfristigen Auswirkungen, sollten die Stellensuchenden durch den Zwischenverdienst in schlechter bezahlte Stellen oder instabile Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse gedr\u00e4ngt werden.&#013;<\/p>\n<h2>Studie der Uni Basel<\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nDoch welcher der beiden Effekte \u00fcberwiegt? Wirken solche Zwischenverdienste eher positiv oder negativ auf den Erwerbsverlauf einer arbeitslosen Person? Das wollte das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) herausfinden und hat dazu die Universit\u00e4t Basel beauftragt, dies zu untersuchen (siehe <em>Kasten<\/em>).&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDie Studie<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> zeigt: Zwischenverdienste wirken im Durchschnitt positiv auf die Besch\u00e4ftigungsaussichten ihrer Nutzer. Sie erh\u00f6hen die Wahrscheinlichkeit, sich vom Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) in eine regul\u00e4re Stelle abzumelden. Sie verk\u00fcrzen die Arbeitslosigkeit, f\u00fchren zu stabileren Erwerbsverl\u00e4ufen und verbessern die Einkommenssituation ihrer Nutzer. Dadurch f\u00fchren sie zu erheblichen Einsparungen in der ALV. Und schliesslich profitieren von den Einkommensverbesserungen \u00fcber h\u00f6here Einnahmen auch die Steuer- und Sozialversicherungssysteme (siehe <em>Tabelle<\/em>).&#013;<\/p>\n<h3>Durchschnittliche Wirkung von Zwischenverdiensten (ZV)<\/h3>\n<p>&#013;<\/p>\n<table style=\"height: 262px\" width=\"546\">&#013;<\/p>\n<tbody>&#013;<\/p>\n<tr>&#013;<\/p>\n<td><strong>Was?<\/strong><\/td>\n<p>&#013;<\/p>\n<td><strong>Effekt<\/strong><\/td>\n<p>&#013;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#013;<\/p>\n<tr>&#013;<\/p>\n<td>Besch\u00e4ftigungswirkung<\/td>\n<p>&#013;<\/p>\n<td>8,12 Prozentpunkte h\u00f6herer Anteil, der bei Abmeldung aus dem RAV eine regul\u00e4re Stelle gefunden hat<\/td>\n<p>&#013;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#013;<\/p>\n<tr>&#013;<\/p>\n<td>Besch\u00e4ftigungswirkung kumuliert (ohne ZV)<\/td>\n<p>&#013;<\/p>\n<td>1,39 zus\u00e4tzliche Monate regul\u00e4r besch\u00e4ftigt ohne Ber\u00fccksichtigung des ZV<\/td>\n<p>&#013;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#013;<\/p>\n<tr>&#013;<\/p>\n<td>Besch\u00e4ftigungswirkung kumuliert (inkl. ZV)<\/td>\n<p>&#013;<\/p>\n<td>1,92 zus\u00e4tzliche Monate besch\u00e4ftigt mit Ber\u00fccksichtigung des ZV<\/td>\n<p>&#013;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#013;<\/p>\n<tr>&#013;<\/p>\n<td>Wirkung auf die Arbeitslosigkeitsdauer<\/td>\n<p>&#013;<\/p>\n<td>1,26 Monate weniger arbeitslos<\/td>\n<p>&#013;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#013;<\/p>\n<tr>&#013;<\/p>\n<td>Qualit\u00e4t der Besch\u00e4ftigung<\/td>\n<p>&#013;<\/p>\n<td>0,73 zus\u00e4tzliche Monate mit Verdienst, der mindestens dem letzten versicherten Verdienst entspricht<\/td>\n<p>&#013;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#013;<\/p>\n<tr>&#013;<\/p>\n<td>Nettobilanz hinsichtlich Einkommen<\/td>\n<p>&#013;<\/p>\n<td>12\u2019709 Franken zus\u00e4tzliches Einkommen<\/td>\n<p>&#013;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#013;<\/p>\n<tr>&#013;<\/p>\n<td>Nettobilanz f\u00fcr die Anzahl Taggelder<\/td>\n<p>&#013;<\/p>\n<td>35,3 eingesparte Taggelder<\/td>\n<p>&#013;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#013;<\/p>\n<tr>&#013;<\/p>\n<td>Nettobilanz f\u00fcr die ALV<\/td>\n<p>&#013;<\/p>\n<td>5462 Franken gesamthaft eingesparte Taggeldzahlungen<\/td>\n<p>&#013;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#013;<br \/>\n<\/tbody>\n<p>&#013;<br \/>\n<\/table>\n<p>&#013;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Publikationen_Dienstleistungen\/Publikationen_und_Formulare\/Arbeit\/Arbeitsmarkt\/Informationen_Arbeitsmarktforschung\/arbeitsmarktpolitikno600.html\">Wunsch (2021).\u00a0Nutzung und Wirkungen von Zwischenverdiensten.<\/a><\/span>&#013;<\/p>\n<h2>Wirksam in Wirtschaftskrisen<\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nEine weitere Erkenntnis der Untersuchung ist: Je schlechter sich die Lage am Arbeitsmarkt gestaltet, desto wirksamer sind Zwischenverdienste. Sie haben sich insbesondere w\u00e4hrend der Finanzkrise ab 2007 bew\u00e4hrt. Dies legt den Schluss nahe, dass sie auch bei der Bew\u00e4ltigung der aktuellen Corona-Krise eine wichtige Rolle spielen k\u00f6nnten. Denn bei schlechten \u00f6konomischen Rahmenbedingungen mit unsicheren Zukunftsaussichten greifen Arbeitgeber vor allem auf flexible Besch\u00e4ftigungsformen zur\u00fcck, f\u00fcr die sich Zwischenverdienste sehr gut eignen. Dies zeigt sich auch an den aktuellen Stellenausschreibungen. F\u00fcr Stellensuchende, die bereit sind, einen solchen Zwischenverdienst anzunehmen, lohnt sich dies doppelt: Zum einen ergibt sich dadurch die M\u00f6glichkeit, schwierige Zeiten am Arbeitsmarkt zu \u00fcberbr\u00fccken. Zum anderen profitieren sie von der Funktion als Sprungbrett in eine regul\u00e4re Besch\u00e4ftigung.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nBesonders positiv wirken Zwischenverdienste der Personalvermittlung und der Arbeitnehmer\u00fcberlassung. Sie stellen somit eine wichtige Br\u00fcckenfunktion dar, durch die Arbeitslose wieder in eine regul\u00e4re Besch\u00e4ftigung zur\u00fcckfinden. Am st\u00e4rksten von den Zwischenverdiensten profitieren zudem Stellensuchende mit eher schlechten Besch\u00e4ftigungsaussichten \u2013 sei es wegen eines tiefen Ausbildungsniveaus oder fehlender Sprachkenntnisse \u2013 \u00a0sowie j\u00fcngere Stellensuchende.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nMit zunehmendem Alter nimmt die Wirkung jedoch ab, und ab 55 Jahren wirken Zwischenverdienste sogar negativ. Die Analysen sprechen daf\u00fcr, dass \u00e4ltere Personen die Zwischenverdienste weniger nutzen, um den Sprung in eine regul\u00e4re Besch\u00e4ftigung zu schaffen, als vielmehr zur Verl\u00e4ngerung ihrer ALV-Anspr\u00fcche. Hier besteht m\u00f6glicherweise ein Zielkonflikt zwischen Schadensminderung in der ALV und anderen sozialpolitischen Zielen wie der Vermeidung von Altersarmut oder der sozialen Integration.&#013;<\/p>\n<h2>Kaum Mitnahmeeffekte<\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nBei Arbeitgebern oder Branchen, die Zwischenverdienste sehr h\u00e4ufig nutzen, k\u00f6nnte der Verdacht aufkommen, dass sie diese systematisch nutzen, um die Lohnkosten zu senken. Denn die Kompensationszahlungen der ALV stocken einen geringen Zwischenverdienst zu einem insgesamt h\u00f6heren Einkommen der Arbeitslosen auf. Bei der Stellenbesetzung \u00fcber einen Zwischenverdienst k\u00f6nnte der Arbeitgeber den Lohn somit um die H\u00f6he der Kompensationszahlungen reduzieren, ohne dass es f\u00fcr den Arbeitslosen einen Unterschied macht. Tut dies ein Arbeitgeber, spricht man von Mitnahmeeffekten.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nInsgesamt deuten die Ergebnisse jedoch nicht auf bedeutsame Mitnahmeeffekte hin. Selbst wenn bestimmte Arbeitgeber oder Branchen vereinzelt davon profitieren sollten, ist die Bilanz f\u00fcr Stellensuchende, die ALV und den Fiskus unter dem Strich immer noch positiv. Unsere Analysen zeigen ausserdem, dass Zwischenverdienste bei Arbeitgebern, die diese h\u00e4ufiger nutzen, sogar wirksamer sind. Der Grund: Insbesondere Personalvermittler als h\u00e4ufige Nutzer \u00fcben eine wichtige Br\u00fcckenfunktion bei der erfolgreichen Wiedereingliederung von Stellensuchenden in den Arbeitsmarkt aus. Und Zwischenverdienste erh\u00f6hen die Bereitschaft, solche T\u00e4tigkeiten anzunehmen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nInsgesamt haben Zwischenverdienste f\u00fcr ihre Nutzer somit eine positive Bilanz. Die Ergebnisse sprechen daf\u00fcr, dass sie f\u00fcr Arbeitgeber zum einen als Instrument dienen, um einen geeigneten Stellensuchenden f\u00fcr eine potenzielle Festanstellung auszuw\u00e4hlen. Zum anderen erh\u00f6hen sie die Bereitschaft der Stellensuchenden, vor\u00fcbergehend auch weniger attraktive Besch\u00e4ftigungsformen anzunehmen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nOhne das Instrument der Zwischenverdienste w\u00e4re es f\u00fcr Arbeitgebende deutlich schwieriger, solche Stellen zu besetzen. Dies spielt insbesondere in wirtschaftlich problematischen Zeiten wie der aktuellen Corona-Krise eine bedeutende Rolle, in denen Arbeitgebende verst\u00e4rkt auf solche flexible Besch\u00e4ftigungsformen zur\u00fcckgreifen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nNicht ausgeschlossen ist jedoch, dass Zwischenverdienste die Besch\u00e4ftigungsaussichten ihrer Nutzer zulasten anderer Stellensuchender oder Besch\u00e4ftigter verbessern. Solche Verdr\u00e4ngungseffekte k\u00f6nnen mit der hier verwendeten Methode aber nicht untersucht werden. F\u00fcr eine abschliessende Beurteilung braucht es deshalb weiterf\u00fchrende Analysen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Wunsch (2021). <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Publikationen_Dienstleistungen\/Publikationen_und_Formulare\/Arbeit\/Arbeitsmarkt\/Informationen_Arbeitsmarktforschung\/arbeitsmarktpolitikno600.html\">Nutzung und Wirkungen von Zwischenverdiensten<\/a>. Endbericht zuhanden Seco.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Zwischenverdienste werden s\u00e4mtliche Einkommen aus Erwerbst\u00e4tigkeit bezeichnet, die Arbeitslose w\u00e4hrend ihres Anspruchs auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung (ALV) erzielen. Solche Zwischenverdienste sind meist kurze, befristete Besch\u00e4ftigungen auf Abruf. 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