{"id":99670,"date":"2021-03-31T14:17:14","date_gmt":"2021-03-31T14:17:14","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2021\/03\/les-credits-locaux-protegent-les-debiteurs-vulnerables\/"},"modified":"2023-08-23T22:50:34","modified_gmt":"2023-08-23T20:50:34","slug":"lokale-kredite-schuetzen-verletzliche-schuldner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/03\/lokale-kredite-schuetzen-verletzliche-schuldner\/","title":{"rendered":"Lokale Kredite sch\u00fctzen verletzliche Schuldner"},"content":{"rendered":"<p>Nairobi im Jahr 2020. Die junge Studentin kann sich zu Hause am K\u00fcchentisch im Fernunterricht nicht so richtig konzentrieren. Herumrennende j\u00fcngere Geschwister, eine schlechte Internetverbindung, zeitweilige Stromausf\u00e4lle und starker L\u00e4rm sind keine f\u00f6rderliche Umgebung f\u00fcr ihr Studium. So wie dieser Studentin geht es vielen Studierenden in Nairobi. Denn wegen Corona sind die Unis auch hier geschlossen. Zwar sind 75 Prozent der kenianischen Bev\u00f6lkerung unter 35-j\u00e4hrig, und dennoch konzentriert sich der Immobilienmarkt vorwiegend auf Mehrfamilienwohnungen. Nairobi bietet nur sehr wenige erschwingliche, bautechnisch sichere und qualitativ hochwertige sowie umweltzertifizierte Wohnungen f\u00fcr Studierende.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n&nbsp;&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDoch das soll sich \u00e4ndern. Mithilfe des Unternehmens Guarantco hat die Acorn Holdings Limited \u2013 der gr\u00f6sste Entwickler von Studentenwohnungen in Kenia \u2013 eine gr\u00fcne Anleihe<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> zur Kapitalaufnahme herausgegeben. Guarantco ist Teil der Private Infrastructure Development Group. Finanziert wird Letztere vom Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) sowie f\u00fcnf weiteren Geberstaaten<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> und der Internationalen Finanz-Korporation (IFC), die zur Weltbankgruppe geh\u00f6rt. Die Anleihe stellt Acorn das Kapital in Kenia-Schilling, der lokalen W\u00e4hrung, zur Verf\u00fcgung, um 7300 Studentenwohnungen zu bauen. Guarantco hat eine Teilgarantie von 50 Prozent f\u00fcr die Anleihe und die technische Assistenz bereitgestellt. Ohne diese teilgarantierte Anleihe w\u00e4re der Bau dieser Wohnungen nicht m\u00f6glich \u2013 zumindest nicht zu erschwinglichen Preisen.&#013;<\/p>\n<h2>Vertrauen von Investoren gewinnen<\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\n&nbsp;&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nAufgrund ihrer Risikovorgaben konnten lokale Banken und Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen Acorn keine weitere Finanzierung in der Lokalw\u00e4hrung gew\u00e4hren. Weshalb nur noch der Kapitalmarkt blieb. Die erstmalige Ausgabe einer gr\u00fcnen Anleihe an der B\u00f6rse von Nairobi<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> hing nicht nur von der Garantie von Guarantco ab, sondern vor allem auch vom Vertrauen institutioneller Investoren wie lokaler Pensionskassen. Zwar hat die internationale Ratingagentur Moody\u2019s die Anleihe eine Stufe besser bewertet als kenianische Staatsanleihen. Die Einstufung durch eine anerkannte Ratingagentur allein reichte aber trotzdem nicht aus.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n&nbsp;&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nEs brauchte viel Aufkl\u00e4rungsarbeit von Acorn und Gaurantco, um die Pensionskassen und Regulatoren zu \u00fcberzeugen. Bei den Pensionskassen ging es insbesondere darum, die Mechanismen, die Risiken und die Rolle der Anlage in ihrem Portfolio zu verstehen. Den Regulierungsbeh\u00f6rden war vor allem eine sichere und korrekte Handhabung der Anlagenklasse wichtig. Der Erfolg gibt dem Instrument letztlich recht: Der Anleihebetrag wurde kurze Zeit nach erstmaliger Ausgabe der Anleihe aufgrund der hohen Nachfrage sogar erh\u00f6ht.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n&nbsp;&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDank der Transaktion von Acorn in Lokalw\u00e4hrung erhalten 7300 Studierende nun eine neue Wohnung in Nairobi. Ein W\u00e4hrungsrisiko gibt es dank der Anleihe f\u00fcr den Schuldner Acorn nicht. Ein solches Risiko besteht lediglich noch f\u00fcr internationale Investoren. Aber auch dieses Risiko wird dank der Teilgarantie von Guarantco minimiert. So kann Acorn die Preisvorteile aufgrund tieferer Risiken an diejenigen weitergeben, die die Konsequenzen am st\u00e4rksten sp\u00fcren: die Studierenden. Sie bezahlen niedrigere Mieten.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n&nbsp;&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nGleichzeitig haben institutionelle Investoren, lokale Banken und Regulatoren in Kenia mit den gr\u00fcnen Anleihen in Lokalw\u00e4hrung Vertrauen in diese Art von Transaktion gefasst. Der ganzheitliche Ansatz mit finanziellen Anreizen, technischer Assistenz und dem Aufbau von Vertrauen erm\u00f6glicht weitere Transaktionen. Das n\u00e4chste Mal wird die Teilgarantie geringer sein k\u00f6nnen oder sogar ganz wegfallen.&#013;<\/p>\n<h2>Kapitalimport oft n\u00f6tig<\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\n&nbsp;&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nStrukturell \u00fcbersteigen die hohen Investitionsbed\u00fcrfnisse in vielen Entwicklungsl\u00e4ndern die dort niedrigen Sparquoten. Ein Kapitalimport ist deshalb die logische \u2013 und oft eine sinnvolle \u2013 Folge. Gleichzeitig gibt es durchaus Potenzial, bestehende lokale Ersparnisse von Pensionskassen oder der aufstrebenden Mittelklasse vermehrt \u00fcber den lokalen Markt in Projekte zu investieren. Der Grund, weshalb dies dennoch selten geschieht, sind mangelndes Vertrauen in die lokale W\u00e4hrung, schwache staatliche Institutionen, eine mangelhafte Wirtschafts- und Geldpolitik sowie eine fehlende rechtliche und regulatorische Basis. Ein weiterer Grund k\u00f6nnen Risikovorgaben von lokalen Banken, institutionellen Investoren oder Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen sein.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n&nbsp;&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDie erwartete relative Abwertung der Lokalw\u00e4hrung verteuert das lokale Kapital auf dem Papier und l\u00e4sst die Fremdw\u00e4hrungsl\u00f6sung kurzfristig als attraktiver erscheinen. Nicht selten haben politische und wirtschaftliche Entscheidungstr\u00e4ger und Konsumenten einen kurzfristigen Maximierungshorizont. Staaten, Unternehmen oder Konsumenten sehen dann keinen Nutzen darin, Kapital in der Lokalw\u00e4hrung aufzunehmen. Denn die Zinsen f\u00fcr einen Kredit in Fremdw\u00e4hrung sind auf dem Papier tiefer, und die potenziell h\u00f6heren Kosten eines Fremdw\u00e4hrungskredits fallen erst im Verlauf der Kreditdauer an.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n&nbsp;&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDoch langfristig sind die Endkunden mit Kapital in Lokalw\u00e4hrung oft besser bedient. Denn diese Option ist krisenresistenter und weniger abh\u00e4ngig von internationalen Geldfl\u00fcssen, was langfristige Stabilit\u00e4t bringt. Zur Veranschaulichung: In Schweizer Franken denominierte Hypothekarkredite waren bis zur Finanzkrise in Osteuropa aufgrund der viel niedrigeren Zinsen sehr beliebt. Die starke Abwertung der Lokalw\u00e4hrungen gegen\u00fcber dem Schweizer Franken hat die Auslagen f\u00fcr die Kreditnehmer allerdings massiv erh\u00f6ht und dazu gef\u00fchrt, dass sie ihre Kredite nicht mehr zur\u00fcckbezahlen konnten.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n&nbsp;&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nGenau hier setzen die Instrumente des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) an. Sie sorgen daf\u00fcr, dass die Risiken und die finanziellen Konsequenzen nicht diejenigen tragen, welche am meisten darunter leiden. Denn in Krisensituationen wie der aktuellen Corona-Pandemie kommt es oft zur unverschuldeten Abwertung der Lokalw\u00e4hrung.&#013;<\/p>\n<h2>Reformen und Dialog f\u00f6rdern<\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\n&nbsp;&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDoch Garantien f\u00fcr Anleihen sind nicht der einzige Weg, um Kredite in Lokalw\u00e4hrung zu f\u00f6rdern. Den zust\u00e4ndigen Regulierungsbeh\u00f6rden, Banken und Unternehmen fehlen oft das Bewusstsein f\u00fcr die Vorz\u00fcge von Krediten in Lokalw\u00e4hrung und auch das Wissen zur Umsetzung einer Lokalw\u00e4hrungsl\u00f6sung. Unterst\u00fctzt man sie darin mittels Information und technischer Assistenz, lassen sich Reformen f\u00fcr das bessere Funktionieren der Kapitalm\u00e4rkte herbeif\u00fchren. Deshalb finanziert das Seco auch Projekte wie die \u00abCapital Markets Strengthening Facility\u00bb der Weltbankgruppe. Diese Initiative erm\u00f6glicht stabile und widerstandsf\u00e4hige Kapitalm\u00e4rkte in Sektoren wie Infrastruktur, Wohnungsbau und KMU-Finanzierung, welche f\u00fcr die Armutsreduktion und die wirtschaftliche Entwicklung zentral sind.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n&nbsp;&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nIm Dialog mit den multilateralen Entwicklungsbanken setzt sich das Seco als Anteilseigner ausserdem f\u00fcr nachhaltige L\u00f6sungen ein. Ziel ist es, dass nicht die finanziell verletzlichen Schuldner die Fremdw\u00e4hrungsrisiken tragen. Wie das gelingen kann, zeigt eine aktuelle Studie des unabh\u00e4ngigen Londoner Thinktanks Overseas Development Institute.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Gem\u00e4ss diesem k\u00f6nnen die multilateralen Entwicklungsbanken entweder die Risiken selber tragen oder in derselben W\u00e4hrung Kapital aufnehmen, in welcher dieses als Kredit vergeben wird (zum Beispiel mit einer Anleihe).&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n&nbsp;&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nEine weitere M\u00f6glichkeit ist, mittels Hedging die Risiken extern abzusichern. Zum Beispiel ist The Currency Exchange Fund (TCX) spezialisiert darauf, W\u00e4hrungsrisiken in W\u00e4hrungen abzusichern, in denen es noch keine gen\u00fcgend liquiden Risikom\u00e4rkte gibt. Das Seco ist Investor in TCX. Mit diesem Beitrag sollen auch Schweizer Akteure, wie etwa die Entwicklungsfinanzierungsgesellschaft des Bundes (Sifem), einen besseren Zugang zu Lokalw\u00e4hrung f\u00fcr die Kapitalweitergabe an KMU in Entwicklungsl\u00e4ndern erhalten.&#013;<\/p>\n<h2>Vor- und Nachteile abw\u00e4gen<\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\n&nbsp;&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nBei allen Projekten soll die Schweizerische Entwicklungszusammenarbeit die Risiken und die Chancen von Lokalw\u00e4hrungs- und Fremdw\u00e4hrungskrediten gegeneinander abw\u00e4gen. F\u00fcr Fremdw\u00e4hrungskredite spricht etwa, dass strukturell schwache Staaten mit mangelhafter Regierungsf\u00fchrung nicht nach Lust und Laune Geld drucken und so die eigene W\u00e4hrung abwerten k\u00f6nnen. Lokalw\u00e4hrungskredite hingegen sind bei einem externen Schock finanziell nachhaltiger.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n&nbsp;&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nLokalw\u00e4hrungskredite f\u00fcr private und \u00f6ffentliche Akteure in Entwicklungsl\u00e4ndern m\u00fcssen deshalb zug\u00e4nglicher werden als heute. Nur so k\u00f6nnen Studierende in Kenia und anderswo auch nach der Pandemie bautechnisch sichere, qualitativ hochwertige und erschwingliche Studentenwohnungen mieten.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n&nbsp;&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDamit die Schw\u00e4chsten bei globalen externen Schocks in Zukunft noch weniger W\u00e4hrungsrisiken tragen m\u00fcssen, braucht es erstens: gemeinsame Bem\u00fchungen der internationalen Gemeinschaft, um bew\u00e4hrte Instrumente auszubauen und so die W\u00e4hrungsabsicherung besser zu diversifizieren. TCX ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr. Zweitens sollen mittels Blending \u2013 des Mischens von \u00f6ffentlichen und privaten Mitteln \u2013 vermehrt lokale, regionale oder globale institutionelle Investoren sowie andere private Kapitalgeber dazu beitragen, dass Kredite in lokaler W\u00e4hrung mobilisiert werden. Und drittens muss die Entwicklungszusammenarbeit vermehrt auf gr\u00fcne Lokalw\u00e4hrungsl\u00f6sungen fokussieren. Denn Klimafinanzierung erzielt oft einen gr\u00f6sseren Entwicklungseffekt, wenn sich die involvierten Parteien \u00fcber die Wahl der W\u00e4hrung und deren Konsequenzen bewusst sind.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n&nbsp;&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nMit einem Fokus auf diese drei Punkte verfolgt die Entwicklungszusammenarbeit konsequent ihr Mandat der nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Bei gr\u00fcnen Anleihen muss das aufgenommene Kapital zweckgebunden f\u00fcr \u00f6kologische Vorhaben eingesetzt werden.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Australien, Deutschland, Grossbritannien, die Niederlande, Schweden.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Die Parallelnotierung an der London Stock Exchange macht die Anleihe einem breiteren Publikum zug\u00e4nglich.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Griffiths, Panizza und Taddei (2020). Reducing Low-income Country Debt Risks, the Role of Local Currency-denominated Loans from International Institutions, ODI, Mai 2020.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nairobi im Jahr 2020. Die junge Studentin kann sich zu Hause am K\u00fcchentisch im Fernunterricht nicht so richtig konzentrieren. Herumrennende j\u00fcngere Geschwister, eine schlechte Internetverbindung, zeitweilige Stromausf\u00e4lle und starker L\u00e4rm sind keine f\u00f6rderliche Umgebung f\u00fcr ihr Studium. So wie dieser Studentin geht es vielen Studierenden in Nairobi. 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Die Corona-Pandemie zeigt erneut: Wenn sich die Lokalw\u00e4hrung aufgrund der darbenden Wirtschaft abwertet, verteuern sich die in Fremdw\u00e4hrung aufgenommenen Schulden von Unternehmen, Haushalten und des Staats. Gerade in Krisenzeiten trifft das f\u00fcr Entwicklungsl\u00e4nder h\u00e4ufig zu. Die Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) engagiert sich deshalb seit Jahren daf\u00fcr, Kredite in der Lokalw\u00e4hrung zu f\u00f6rdern, um so die Situation von privaten Schuldnern in Entwicklungsl\u00e4ndern zu entsch\u00e4rfen. Ein Beispiel ist der Bau von Studentenwohnungen in Kenia: Dank der finanziellen Unterst\u00fctzung des Seco konnte ein privater Entwickler von Studentenwohnheimen gr\u00fcne Anleihen in Lokalw\u00e4hrung ausgeben.","magazine_issue":"20210401","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[3988,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20210401","original_files":null,"external_release_for_author":"20210331","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/99670"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5178"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=99670"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/99670\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":167906,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/99670\/revisions\/167906"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3988"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5178"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/99683"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=99670"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=99670"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=99670"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=99670"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=99670"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=99670"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}