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Animalische Instinkte in Nahrungsmittelmärkten: Treibt Spekulation die Nahrungsmittelpreise in die Höhe?

Der britische Ökonom John Maynard Keynes (1883–1946) prägte einst die Bezeichnung der «animalischen Instinkte» im Zusammenhang mit der Spekulation an Nahrungsmittel-Terminbörsen. Heute investieren Hedgefonds und andere Anleger im grossen Stil in Agrarrohstoffe. In den letzten Jahren gerieten diese Praktiken zunehmend in die Kritik. Es bestand der Verdacht, die Spekulation sei zumindest mitverantwortlich für die teilweise dramatischen Anstiege der Nahrungsmittelpreise. Die Politik erliess in der Folge eine Reihe von Beschränkungen. Bei einer wissenschaftlichen Betrachtung zeigt sich, dass Spekulation höchstens kurzfristige Auswirkungen auf die Nahrungsmittelpreise hat.
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Animalische Instinkte in Nahrungsmittelmärkten: Treibt Spekulation die Nahrungsmittelpreise in die Höhe?