{"id":131214,"date":"2020-11-26T12:33:39","date_gmt":"2020-11-26T11:33:39","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/11\/wie-viel-reichtum-verhindern-vermoegenssteuern\/"},"modified":"2023-08-23T23:56:17","modified_gmt":"2023-08-23T21:56:17","slug":"wie-viel-reichtum-verhindern-vermoegenssteuern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/2020\/11\/wie-viel-reichtum-verhindern-vermoegenssteuern\/","title":{"rendered":"Wie viel Reichtum verhindern Verm\u00f6genssteuern?"},"content":{"rendered":"<p>Wie wirken sich Verm\u00f6genssteuern auf die Verm\u00f6gensbildung von Haushalten aus?<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Diese Frage ist entscheidend daf\u00fcr, ob und wie hoch der Staat Kapitaleinkommen und Verm\u00f6gen besteuern sollte. Zur Besteuerung von Kapitaleinkommen gibt es zwar schon viele wissenschaftliche Arbeiten. Wie Verm\u00f6genssteuern die langfristige Verm\u00f6gensbildung beeinflussen, ist aber noch wenig erforscht. Die \u00d6konomen Katrine Jakobsen, Kristian Jakobsen, Henrik Kleven und Gabriel Zucman von den Universit\u00e4ten Kopenhagen, Berkeley und Stanford gehen dieser Frage nach.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZu diesem Zweck analysieren sie administrative Verm\u00f6gensdaten aus D\u00e4nemark. D\u00e4nemark erhob traditionell einen der weltweit h\u00f6chsten (Grenz-)Steuers\u00e4tze auf Verm\u00f6gen. Jedoch senkte es die Verm\u00f6genssteuer 1989 drastisch und schaffte sie schliesslich 1997 ganz ab. F\u00fcr das Forscherteam stellt diese stufenweise Abschaffung ein sogenanntes Quasi-Experiment dar. Anhand diesem k\u00f6nnen sie analysieren, wie die wohlhabendsten Bev\u00f6lkerungsschichten auf Verm\u00f6genssteuer\u00e4nderungen reagieren und wie sie langfristig ihre Verm\u00f6gensbildung anpassen.&#13;<\/p>\n<h2>D\u00e4nische Besonderheit: Steuerobergrenze<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDazu verwenden die Wissenschaftler einen Datensatz der d\u00e4nischen Beh\u00f6rden mit Informationen zu den Privatverm\u00f6gen aller d\u00e4nischen Haushalte von 1980 bis 1996. Kaum ein Land verf\u00fcgt \u00fcber derart detaillierte Verm\u00f6gensdaten \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum. Im Fokus der Arbeit stehen die sehr wohlhabenden Haushalte, welche dem reichsten Prozent aller Haushalte entsprechen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Autoren nutzen eine Besonderheit des d\u00e4nischen Steuersystems, welches eine generelle Obergrenze f\u00fcr alle pers\u00f6nlichen Steuern (z. B. Einkommens- und Verm\u00f6genssteuern, Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge) vorsieht. Einige der reichsten Haushalte \u00fcberschreiten diese Obergrenze, so dass ihre Steuerschuld auf den Betrag der Obergrenze \u00ablimitiert\u00bb ist. Das bedeutet, dass jedes zus\u00e4tzlich angesparte Verm\u00f6gen die Steuerschuld nicht weiter erh\u00f6hen kann und somit der Grenzsteuersatz auf null f\u00e4llt. Auf zus\u00e4tzlich angeh\u00e4uftes Verm\u00f6gen bezahlen sie keine Steuern mehr. Haushalte, deren Gesamtsteuerschuld die Obergrenze nicht erreicht und damit \u00abnicht limitiert\u00bb ist, m\u00fcssen dagegen mit zus\u00e4tzlichem Verm\u00f6gen auch mehr Verm\u00f6genssteuer bezahlen. Sie unterliegen daher einem hohen Grenzsteuersatz.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Jahr 1989 beschloss D\u00e4nemark eine Steuersenkung, welche den Verm\u00f6genssteuersatz von 2,2 auf 1 Prozent mehr als halbierte. Wegen der Steuerobergrenze hatte sie allerdings sehr unterschiedliche Effekte auf die reichsten Haushalte: Die nicht-limitierten Haushalte mit einem Verm\u00f6gen unterhalb der Grenze profitierten vollumf\u00e4nglich von der Senkung des Steuersatzes. Ihr Anreiz zu mehr Verm\u00f6gensbildung wurde dadurch gest\u00e4rkt. Limitierte, sehr reiche Haushalte, deren Verm\u00f6gen die Obergrenze \u00fcberstieg, konnten hingegen nicht von der Steuersenkung profitieren und mussten weiterhin die maximale Steuerschuld bezahlen, die der Obergrenze entsprach. Sie sollten daher weniger stark oder gar nicht auf die Steuersenkung reagieren.&#13;<\/p>\n<h2>Haushalte reagieren unterschiedlich<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDiese Unterschiede unter den Wohlhabenden erm\u00f6glicht es den Forschern, die Auswirkungen von Verm\u00f6genssteuern auf die Verm\u00f6gensentwicklung der reichen Bev\u00f6lkerung D\u00e4nemarks zu sch\u00e4tzen. Konkret vergleichen sie das Verhalten von \u00ablimitierten\u00bb und \u00abnicht limitierten\u00bb Haushalten innerhalb des obersten Prozents der Verm\u00f6gensverteilung. So k\u00f6nnen sie die Auswirkungen der Steuersenkung quantifizieren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Reform der Verm\u00f6genssteuer hat betr\u00e4chtliche Auswirkungen auf das zu versteuernde Verm\u00f6gen (siehe <em>Abbildung<\/em>). Auf der Vertikalen ist die prozentuale Ver\u00e4nderung des steuerbaren Verm\u00f6gens der sehr wohlhabenden Haushalte abgetragen. Die rote Kurve zeigt das Verm\u00f6genswachstum der nicht-limitierten Haushalte, welche die maximale Steuerschuld (Obergrenze) noch nicht erreicht haben und somit auf jedes zus\u00e4tzliche Verm\u00f6gen die volle Verm\u00f6genssteuer bezahlen m\u00fcssen. In der Zeit vor der Reform wuchs ihr Verm\u00f6gen etwas langsamer als das der reichsten Haushalte, deren Steuerschuld durch die Obergrenze limitiert ist und die daher auf zus\u00e4tzliches Verm\u00f6gen einen Grenzsteuersatz von Null haben (schwarze Kurve). Dieses Muster kehrt sich unmittelbar nach der Steuersenkung 1989 um: Das Verm\u00f6gen der nicht-limitierten Haushalte w\u00e4chst schneller, da sie in vollem Umfang von der Steuersenkung profitieren. Die Autoren deuten diese Trendwende als Evidenz daf\u00fcr, dass die Verm\u00f6gensbildung auf niedrigere Verm\u00f6genssteuern reagiert und die Haushalte mehr Verm\u00f6gen aufbauen.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Verm\u00f6gensentwicklung der reichsten Haushalte, limitierte und nicht-limitierte Steuerzahler (1980-1996)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2020\/11\/WEB-ONLY_D-M\u00dcNDLEIN-Next-Generation-Abbildung.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-100303\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2020\/11\/WEB-ONLY_D-M\u00dcNDLEIN-Next-Generation-Abbildung.png\" alt=\"\" width=\"979\" height=\"618\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Jakobsen et al. (2020), Abb. VI.<\/span>&#13;<\/p>\n<h2>Reform beeinflusst Verm\u00f6gensbildung langfristig<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Forscher k\u00f6nnen so zeigen, dass Verm\u00f6genssteuern einen deutlichen Einfluss auf das steuerbare Verm\u00f6gen haben. Dieses Ergebnis \u00fcberzeugt, da die Verm\u00f6genstrends in beiden Gruppen vor der Reform parallel verlaufen und erst danach divergieren. Der Aufbau von Verm\u00f6gen braucht jedoch viel Zeit. Deshalb wirkt eine Steuersenkung langfristig st\u00e4rker als unmittelbar nach der Reform. Etwa nach acht Jahren hat die Reform das Verm\u00f6gen reicher Haushalte, die von der Steuersenkung profitieren konnten, um rund 31 Prozent erh\u00f6ht.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuf lange Sicht multiplizieren sich die Auswirkungen der Verm\u00f6gensbesteuerung. Der Verm\u00f6genszuwachs ist nach 30 Jahren sogar mehr als doppelt so gross wie nach acht Jahren. Anhand von Simulationen sch\u00e4tzen die Forscher, dass die reichsten Haushalte, die von der Steuersenkung profitieren konnten, nach 30 Jahren ihr Verm\u00f6gen um rund 65 Prozent steigerten.&#13;<\/p>\n<h2>Mechanische Effekte vs. Verhaltens\u00e4nderungen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nJakobsen und ihre Co-Autoren f\u00fchren diese Entwicklung sowohl auf verhaltensbezogene als auch auf mechanische Effekte zur\u00fcck. Selbst wenn die Haushalte gar nicht auf \u00c4nderungen der Verm\u00f6genssteuern reagieren, wird allein die h\u00f6here Rendite nach Steuern rein mechanisch ihr Verm\u00f6gen im Laufe der Zeit vergr\u00f6ssern. Sie kommen jedoch zu dem Ergebnis, dass die Verhaltens\u00e4nderungen der Haushalte die Verm\u00f6gensbildung wesentlich st\u00e4rker ankurbeln als die rein mechanischen Renditeeffekte.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie mechanischen Effekte gewinnen jedoch langfristig aufgrund von Zinseszinseffekten deutlich an Bedeutung. Nach 30 Jahren machen sie etwa ein Drittel des Gesamteffekts aus. Die Verhaltens\u00e4nderungen umfassen etwa zus\u00e4tzliche Ersparnisse und h\u00f6here Erbschaften. Die Entscheidung dar\u00fcber, wieviel jemand seinen Erben hinterlassen m\u00f6chte, ist insbesondere f\u00fcr die Verm\u00f6gensbildung der sehr Wohlhabenden relevant.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWelche Auswirkungen haben also Verm\u00f6genssteuern? Die Studie von Katrine Jakobsen und ihren Co-Autoren macht deutlich, dass Verm\u00f6genssteuern die Verm\u00f6gensbildung stark beeinflussen. Da die Verm\u00f6gen bei den sehr reichen Haushalten stark konzentriert sind, k\u00f6nnen auch nur sie von Steuersenkungen profitieren und ihre Verm\u00f6gen vergr\u00f6ssern. Mittelfristig sind daf\u00fcr sowohl Verhaltens\u00e4nderungen wie zus\u00e4tzliche Ersparnisse als auch h\u00f6here Renditen nach Steuern verantwortlich. Verm\u00f6genssteuern k\u00f6nnen daher eine wichtige Stellschraube sein, um beispielsweise langfristige Spar- und Konsumentscheidungen von sehr wohlhabenden Haushalten und die oft ungleiche Verm\u00f6gensverteilung zu beeinflussen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Dieser Artikel basiert auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen von Jakobsen, Jakobsen, Kleven und Zucman (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie wirken sich Verm\u00f6genssteuern auf die Verm\u00f6gensbildung von Haushalten aus? Diese Frage ist entscheidend daf\u00fcr, ob und wie hoch der Staat Kapitaleinkommen und Verm\u00f6gen besteuern sollte. Zur Besteuerung von Kapitaleinkommen gibt es zwar schon viele wissenschaftliche Arbeiten. Wie Verm\u00f6genssteuern die langfristige Verm\u00f6gensbildung beeinflussen, ist aber noch wenig erforscht. Die \u00d6konomen Katrine Jakobsen, Kristian Jakobsen, Henrik [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":5133,"featured_media":170983,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[82],"post_opinion":[],"post_serie":[87],"post_content_category":[107],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":5133,"seco_co_author":"","author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Masterstudentin Volkswirtschaftslehre, Universit\u00e4t St. Gallen","seco_author_post_occupation_fr":"","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"Wie viel Reichtum verhindern Verm\u00f6genssteuern?","post_lead":"Die Verm\u00f6genssteuer zahlen vor allem die sehr Reichen, bei denen die Verm\u00f6gen konzentriert sind. Was sind die Konsequenzen davon? Wie stark behindern Verm\u00f6genssteuern die Verm\u00f6gensbildung?","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"<ul>&#13;\n \t<li>Jakobsen, Katrine, Kristian Jakobsen, Henrik Kleven und Gabriel Zucman (2020). Wealth Taxation and Wealth Accumulation: Theory and Evidence from Denmark, Quarterly Journal of Economics 135(1), 329-88.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Serie: Next Generation","kasten_box":"Dieser Artikel ist Teil der Reihe \u00abNext Generation\u00bb. Darin fassen herausragende Studierende der Universit\u00e4t St. Gallen aktuelle und bedeutende Forschungsresultate von international renommierten Wirtschaftswissenschaftlern kompakt zusammen. Betreut und herausgegeben wird die Reihe von Christian Keuschnigg, Professor f\u00fcr National\u00f6konomie und \u00f6ffentliche Finanzen. Weitere Artikel der Reihe finden Sie <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.chthema\/serien\/next-generation\/\">hier<\/a> oder auf der <a href=\"https:\/\/www.unisg.ch\/de\/studium\/master\/volkswirtschaftslehre\/curriculum\/ehsgnextgeneration\">Website<\/a> der Universit\u00e4t St. Gallen."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"100302","post_abstract":"Der Reichtum eines Landes besteht im Wert der Produktionsanlagen, welche die Unternehmen betreiben, und der Immobilien mit dem Boden, welche Haushalte und Unternehmen nutzen. Auch der Staat h\u00e4uft Verm\u00f6gen in Form von \u00f6ffentlicher Infrastruktur an, die alle nutzen. Angesichts der Tatsache, dass die Finanz- und Immobilienverm\u00f6gen bei den Reichsten konzentriert sind, stehen Verm\u00f6genssteuern zunehmend im Fokus von Massnahmen zur Reduktion der Ungleichheit. Eine neue Studie von \u00d6konomen aus D\u00e4nemark und den USA hat mithilfe historischer Steuerdaten untersucht, wie verm\u00f6gende Haushalte in D\u00e4nemark auf eine Steuersenkung reagieren.","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[3988,0],"korrektor":null,"planned_publication_date":"","original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5fbf904395c0a"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/131214"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5133"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=131214"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/131214\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":187538,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/131214\/revisions\/187538"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3988"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5133"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/170983"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=131214"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=131214"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=131214"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=131214"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=131214"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=131214"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}