{"id":147686,"date":"2014-12-10T15:12:45","date_gmt":"2014-12-10T15:12:45","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2014\/12\/wie-profitiert-die-schweiz-von-den-globalen-wertschoepfungsketten\/"},"modified":"2023-08-24T00:33:09","modified_gmt":"2023-08-23T22:33:09","slug":"wie-profitiert-die-schweiz-von-den-globalen-wertschoepfungsketten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/2014\/12\/wie-profitiert-die-schweiz-von-den-globalen-wertschoepfungsketten\/","title":{"rendered":"Wie profitiert die Schweiz von den globalen Wertsch\u00f6pfungsketten?"},"content":{"rendered":"<p>Die Handelsverflechtungen der L\u00e4nder haben im Zuge der zunehmenden Globalisierung in den letzten 25 Jahren deutlich zugenommen. Dies ist f\u00fcr kleine, offene Volkswirtschaften (Small Open Economies, Smopec) wie die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span> besonders relevant, da die Exporte einen grossen Anteil an den Wirtschaftsaktivit\u00e4ten ausmachen und einen wichtigen Einfluss auf die Konjunkturentwicklung haben. Bei zunehmendem Aussenwert des Frankens verteuern sich die Exporte. Deshalb stellt der von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) berechnete reale exportgewichtete Aussenwert des Frankens einen wichtigen Indikator dar, um festzustellen, wie sich die preisliche Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweizer Exporte entwickelt. Ein an Wert gewinnender Franken verg\u00fcnstigt aber auch die Importe, welche als Vorleistungen f\u00fcr die Produktion in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span> von Exportg\u00fctern ben\u00f6tigt werden.&#13;<\/p>\n<div class=\"body\">&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Neue M\u00f6glichkeiten zur Messung von Wechselkursschwankungen<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nAus diesem Grund ist es interessant, den realen Aussenwert des Frankens anstatt nach dem gesamten Exportumsatz nach den Wertsch\u00f6pfungsanteilen der Schweizer Exporte zu gewichten. Dabei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass die Vorleistungsimporte nicht denselben Wechselkursschwankungen unterliegen wie die inl\u00e4ndische Produktion.&#13;<br \/>\nWenn beispielsweise 10% der Exporte aus der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span> nach Frankreich gehen und diese zu 70% aus Schweizer und zu 30% aus US-amerikanischer Wertsch\u00f6pfung bestehen, wird im modifizierten Wechselkursindex der reale Wechselkurs zwischen der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span> und Frankreich nur mit 7% anstatt mit 10% gewichtet. Die restlichen 3% werden dem realen Wechselkurs zwischen Frankreich und den USA zugeordnet.&#13;<br \/>\nGrafik 1 vergleicht die bisher \u00fcbliche Gewichtung nach Exportumsatz mit der modifizierten Gewichtung nach der in den Exporten enthaltenen Wertsch\u00f6pfung nach W\u00e4hrungsgebiet. Die Aufwertung des neuen, nach Wertsch\u00f6pfungsgehalt der Exporte gewichteten Wechselkursindex fiel zwischen 2007 und 2011 um 30% geringer aus als der wie bisher \u00fcblich nach Exportumsatz gewichtete Aussenwert des Frankens. Grund daf\u00fcr ist die nat\u00fcrliche Wechselkursabsicherung durch den Import von Vorleistungen, der sogenannte nat\u00fcrliche W\u00e4hrungshedge.Der Franken gewann in den letzten Jahren stark an Wert. Die Wirkung der W\u00e4hrungsaufwertung auf das Wirtschaftswachstum und die Exporte fiel jedoch geringer aus als bef\u00fcrchtet.&#13;<br \/>\nSiehe z. B Stalder P. und C. Schmidt: Auswirkungen der Eurokrise auf das Wirtschaftswachstum und das Produktionspotenzial der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span>, in: Die Volkswirtschaft 1\/2-2013, S. 11\u201315.&#13;<br \/>\nDer nat\u00fcrliche W\u00e4hrungshedge \u00fcber die Vorleistungsimporte in der Produktion von Schweizer Exporten k\u00f6nnte eine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr liefern.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Vorleistungsimport und Wettbewerbsf\u00e4higkeit der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nMit der Globalisierung der Wertsch\u00f6pfungsketten hat der Import von Vorleistungen f\u00fcr die Produktion von Waren und Dienstleistungen in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span> an Bedeutung gewonnen. Der Import von Vorleistungen weist nicht nur bei W\u00e4hrungsschwankungen Vorteile auf. Oft lassen sich dadurch die Produktionskosten reduzieren, da die Vorleistungen aus dem Ausland g\u00fcnstiger bezogen werden k\u00f6nnen.Wie die Auswertung der neuen Daten zeigt, haben sich die Vorleistungsimporte der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span> zwischen 2001 und 2008 erstaunlicherweise wertm\u00e4ssig nur geringf\u00fcgig ver\u00e4ndert. Zudem waren die Preisdifferenzen zwischen der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span> und dem Ausland bei international stark gehandelten G\u00fctern im Jahr 2001 bereits relativ klein. Die Auswirkungen der Intensivierung von Vorleistungsimporten der Schweizer Produktion auf die heimische Wertsch\u00f6pfung und Besch\u00e4ftigung, welche mit den neu vorliegenden Daten f\u00fcr 2001 und 2008 hergeleitet werden kann, sind daher gering.Die Relevanz der Globalisierungseffekte \u00fcber Vorleistungsimporte ist im Prim\u00e4r- und im Dienstleistungssektor deutlich geringer als in der Industrie. W\u00e4hrend in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span> im Jahr 2008 rund 20% des Bruttoproduktionswertes der Industrie aus Vorleistungsimporten bestand, waren es im Prim\u00e4rsektor 10% und im Dienstleistungssektor 5%. Allerdings hat die Relevanz des internationalen Dienstleistungshandels zwischen 2001 und 2008 deutlich zugenommen. Wurden im Jahr 2001 lediglich 1,8% der Dienstleistungsvorleistungen importiert, waren es im Jahr 2008 bereits 5,3%. Bei den Exporten stieg gleichzeitig der Dienstleistungsanteil von 32% (2001) auf 36% (2008). Nach der Globalisierung der G\u00fcterm\u00e4rkte scheint mit der Jahrhundertwende die Globalisierung der Dienstleistungsm\u00e4rkte eingesetzt zu haben.Die Vermutung liegt nahe, dass die bisherigen Globalisierungsgewinne der Industrie gr\u00f6sstenteils bereits vor 2001 angefallen sind. Zur Entwicklung der Vorleistungsimporte nach Branchen gibt es vor 2001 keine Daten f\u00fcr die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span>. Werden f\u00fcr den Zeitraum 1995 bis 2001 die Daten anderer Smopec auf die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span> \u00fcbertragen, hat zwischen 1995 und 2008 der Anteil der Vorleistungsimporte am Bruttoproduktionswert der Industrie um 6 Prozentpunkte zugenommen. Wir analysieren mit einem Input-Output-Modell die Wirkung dieses Anstiegs. Es wird angenommen, dass alle Vorleistungen, die im Jahr 1995 noch aus der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span> bezogen und im Jahr 2008 importiert wurden, ohne Intensivierung der globalen Wertsch\u00f6pfungsketten im Jahr 2008 weiterhin zu Schweizer Preisen aus der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span> bezogen worden w\u00e4ren. Da die Schweizer Preise \u00fcber den europ\u00e4ischen liegen, erh\u00f6ht dies die Produktionskosten sowie die Absatzpreise und reduziert die Nachfrage.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Betr\u00e4chtlicher Wertsch\u00f6pfungsgewinn aufgrund der Globalisierung<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Analyse kommt zum Schluss, dass die Zunahme der Vorleistungsimporte und der dadurch gewonnenen Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Industrie zwischen 1995 und 2008 im Jahr 2008 die Wertsch\u00f6pfung der Industrie um 1,7% und jene der Gesamtwirtschaft um 0,5% erh\u00f6hte.In anderen europ\u00e4ischen Smopec waren die Wertsch\u00f6pfungsketten der Industrie bereits im Jahr 1995 global. Knapp 20% des Bruttoproduktionswertes der Industrien ging bereits damals auf Vorleistungsimporte zur\u00fcck. Im Jahr 2005 lag der Wert bei rund 25%. \u00dcbertragen hiesse das, dass rund 80% der bisher erfolgten Globalisierung in der Schweizer Industrie bereits vor 1995 stattgefunden haben. Hochgerechnet bedeutet dies, dass alleine die Globalisierung in der Industrie die Wertsch\u00f6pfung der Schweizer Industrie im Jahr 2008 um sch\u00e4tzungsweise 8,5% und jene der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span> um 2,5% erh\u00f6hte. Nicht mitber\u00fccksichtigt sind dabei dynamische Effekte, die \u00fcber den st\u00e4rkeren Wettbewerb zu Effizienzsteigerungen im Inland f\u00fchren. Der Wert stellt demnach einen unteren Sch\u00e4tzwert dar.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Wie wirkt ein effizienterer Binnensektor auf Importe und Exporte?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Preisdifferenzen zum Ausland sind in den traditionell binnenorientierten Sektoren deutlich gr\u00f6sser als in den exportorientierten Sektoren. So lagen die G\u00fcterpreise der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span> im Jahr 2008 um 10% \u00fcber dem Durchschnitt der EU-15; bei den Dienstleistungen \u2013 die st\u00e4rker binnenorientiert sind als die G\u00fcterproduktion \u2013 waren die Schweizer Preise um 35% h\u00f6her als jene der EU-15. Eine Studie von Infras&#13;<br \/>\nIten R., Peter M., Vettori A. und Menegale S. (2003): Hohe Preise in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span> \u2013 Ursachen und Wirkungen, Studie im Auftrag des Seco, Strukturberichterstattung Nr. 19.&#13;<br \/>\nkam zum Schluss, dass rund 45% der beobachteten Preisdifferenz auf mangelnden Wettbewerbsdruck \u2013 vor allem im Binnenmarkt \u2013 zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Mit der st\u00e4rkeren Globalisierung der Dienstleistungsm\u00e4rkte erh\u00f6ht sich auch der Wettbewerbsdruck in traditionell binnenorientierten Sektoren, die nun vermehrt im internationalen Wettbewerb stehen. Wir simulierten mit einem Input-Output-Modell, was passieren w\u00fcrde, wenn diese Preisdifferenz ausgeglichen w\u00fcrde. Es ist von folgenden Effekten auszugehen:\u00b7 Die Binnensektoren werden effizienter. Das bedeutet, dass sie entweder ihre Vorleistungsnachfrage oder ihre nominale Wertsch\u00f6pfung (Gewinne, Arbeitskosten, Kapitalkosten) reduzieren. Dies f\u00fchrt zu einer Abnahme der nominalen Wertsch\u00f6pfung in den Binnensektoren und\/oder ihren Vorleisterbranchen. Da dies mit einem sinkenden Preisniveau einhergeht, bleibt die reale Wertsch\u00f6pfung jedoch in etwa konstant. Gleichzeitig werden in den Binnensektoren und ihren Vorleisterbranchen weniger Arbeitskr\u00e4fte ben\u00f6tigt. Die weiterhin Besch\u00e4ftigten erhalten eine Reallohnerh\u00f6hung.&#13;<br \/>\n\u00b7 Das sinkende Preisniveau der Binneng\u00fcter hat zwei weitere positive Effekte: Einerseits steigt durch die sinkenden Vorleistungskosten die Wettbewerbsf\u00e4higkeit von Schweizer Exportg\u00fctern und damit die internationale Nachfrage nach diesen. Anderseits werden Importe durch Inlandg\u00fcter substituiert, weil der Import von G\u00fctern, die der Binnensektor produziert, im Vergleich zum Bezug aus dem Ausland an relativer Attraktivit\u00e4t verliert.&#13;<br \/>\n\u00b7 Gem\u00e4ss den Berechnungen ist die Arbeitsnachfrage nach diesen Reaktionen insgesamt geringer als vor den Effizienzsteigerungen in den Binnensektoren. W\u00fcrden diese Besch\u00e4ftigten arbeitslos bleiben, w\u00e4ren sie die Verlierer und die weiterhin Besch\u00e4ftigten mit einer Reallohnerh\u00f6hung die Gewinner der Effizienzsteigerung in den Binnensektoren. Im Rahmen des Strukturwandels ist jedoch damit zu rechnen, dass der Arbeitsmarkt das freie Arbeitskr\u00e4ftepotenzial im Laufe der Zeit zu grossen Teilen wieder aufnimmt und produktiver als bisher einsetzen kann. Das bedeutet, dass ein effizienterer Binnensektor das BIP-Potenzial der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span> erh\u00f6ht, dies bei gleichzeitig besserer internationaler Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Exportsektors und der Binnenwirtschaft.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"P\">Das quantitative Bild dieser Simulation pr\u00e4sentiert sich wie folgt:<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u00b7 Die Effizienzsteigerung in den Binnensektoren f\u00fchrt dazu, dass diese und ihre Vorleisterbranchen ca. 250&nbsp;000 Vollzeitbesch\u00e4ftigte weniger ben\u00f6tigen. Dies entspricht rund 7% der Besch\u00e4ftigten im Jahr 2008. Im Gegenzug erleben die Besch\u00e4ftigten aufgrund der g\u00fcnstigeren Preise f\u00fcr inl\u00e4ndische G\u00fcter eine Reallohnerh\u00f6hung von 4,5%. Die reale Wertsch\u00f6pfung bleibt konstant, da nach wie vor dieselbe G\u00fctermenge wie bisher produziert wird.&#13;<br \/>\n\u00b7 Die zunehmende Exportnachfrage und die Substitution von Importen durch inl\u00e4ndische Produktion erh\u00f6hen die reale Wertsch\u00f6pfung um 1% und die Arbeitsnachfrage um 50&nbsp;000 Vollzeitstellen.&#13;<br \/>\n\u00b7 Es verbleibt ein Nettoeffekt von 200&nbsp;000 Vollzeitstellen. W\u00fcrden alle Arbeitskr\u00e4fte eine neue Anstellung finden, w\u00fcrde der effizientere Binnensektor netto zu einer Zunahme der realen Wertsch\u00f6pfung der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span> um rund 4,5% f\u00fchren. Bereits wenn jeder f\u00fcnfte Besch\u00e4ftigte des Nettoeffekts wieder produktiv eingesetzt werden kann, w\u00fcrden leicht positive Wertsch\u00f6pfungseffekte entstehen. Seit der Jahrtausendwende nahm die Anzahl der Erwerbst\u00e4tigen in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span> j\u00e4hrlich um 55&nbsp;000 zu. Es ist daher zu erwarten, dass ein Strukturwandel in diesen Gr\u00f6ssenordnungen in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span> innerhalb weniger Jahre ablaufen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Wettbewerbsf\u00e4higere Schweizer Wirtschaft<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Analysen zeigen, dass die Integration der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Schweiz<\/span> in globale Wertsch\u00f6pfungsketten die Schweizer Produktion deutlich wettbewerbsf\u00e4higer gemacht hat. Dieser Effekt wirkt \u00fcber mehrere Kan\u00e4le: Globale Wertsch\u00f6pfungsketten mildern die Wirkung von Wechselkursschwankungen auf die Exportpreise und reduzieren damit das W\u00e4hrungsrisiko der Exportbranchen. Damit wird die Wirkung von Wechselkursver\u00e4nderungen auf die Konjunktur reduziert. Die Schweizer Exportwirtschaft kann von tieferen Vorleistungspreisen im Ausland <span class=\"recomDescriptiveWord\">profitieren<\/span>, und Schweizer Produkte k\u00f6nnen somit im internationalen Markt g\u00fcnstiger angeboten werden. Dies wirkt sich positiv auf die Exportmengen und -werte aus. Weil neben Waren auch immer mehr Dienstleistungen gehandelt werden, wird der internationale Wettbewerbsdruck zu einer effizienteren Produktion im Inland allm\u00e4hlich auch in bisher eher binnenorientierten Branchen steigen. Die effizientere Produktion von Binneng\u00fctern f\u00fchrt dazu, dass die einheimischen Produkte gegen\u00fcber Importen an Attraktivit\u00e4t gewinnen und die Schweizer Wirtschaft insgesamt wettbewerbsf\u00e4higer wird.&#13;<\/p>\n<p class=\"P\"><span class=\"AU\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Handelsverflechtungen der L\u00e4nder haben im Zuge der zunehmenden Globalisierung in den letzten 25 Jahren deutlich zugenommen. Dies ist f\u00fcr kleine, offene Volkswirtschaften (Small Open Economies, Smopec) wie die Schweiz besonders relevant, da die Exporte einen grossen Anteil an den Wirtschaftsaktivit\u00e4ten ausmachen und einen wichtigen Einfluss auf die Konjunkturentwicklung haben. 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Dies erm\u00f6glicht es, die Wirkung des Aussenhandels der Schweiz vertiefter zu analysieren. Wir beleuchten im Folgenden drei aktuelle wirtschaftspolitische Themen: einen neuen Indikator f\u00fcr W\u00e4hrungskursschwankungen, die Wirkung einer zunehmenden Integration der Schweiz in globale Wertsch\u00f6pfungsketten und die Bedeutung des Binnensektors f\u00fcr die Exportwirtschaft. Es zeigt sich, dass bisherige Indizes die Wirkungen von Wechselkursschwankungen auf die Exportwirtschaft \u00fcberzeichnen k\u00f6nnen. 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