{"id":148200,"date":"2014-06-01T17:09:15","date_gmt":"2014-06-01T17:09:15","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2014\/06\/der-arbeitsmarkt-fuer-technisch-naturwissenschaftliche-berufe-ist-nach-wie-vor-angespannt\/"},"modified":"2023-08-24T00:35:19","modified_gmt":"2023-08-23T22:35:19","slug":"der-arbeitsmarkt-fuer-technisch-naturwissenschaftliche-berufe-ist-nach-wie-vor-angespannt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/2014\/06\/der-arbeitsmarkt-fuer-technisch-naturwissenschaftliche-berufe-ist-nach-wie-vor-angespannt\/","title":{"rendered":"Der Arbeitsmarkt f\u00fcr technisch-naturwissenschaftliche Berufe ist nach wie vor angespannt"},"content":{"rendered":"<div><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"titleSection\"><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"body\">&#13;<\/p>\n<div class=\"LD\"><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die Nachfrage nach Fachkr\u00e4ften im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint) w\u00e4chst seit L\u00e4ngerem. Verantwortlich daf\u00fcr sind die steigende Technologieintensit\u00e4t in Industrie und Dienstleistungen sowie die forcierte internationale Arbeitsteilung, in der sich die Schweiz als Hightech-Standort positioniert. Das Angebot qualifizierter Arbeitskr\u00e4fte hinkt dieser Entwicklung hinterher. Seit rund zehn Jahren werden deshalb Ausmass und Folgen des Fachkr\u00e4ftemangels thematisiert und Massnahmen diskutiert, wie mehr Jugendliche zum Studium in einem Mint-Fach bewegt werden k\u00f6nnen.&#13;<br \/>\n1 Vgl. Gardiol und Gehrig (2010).<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Bislang weniger beachtet wurde hingegen die Nachfrageseite. Deshalb zeigen wir im Folgenden \u2013 basierend auf den Daten des Stellenmarkt-Monitors Schweiz (SMM) \u2013 die aktuellen Trends im Mint-Stellenangebot auf und vergleichen diese mit der Entwicklung in anderen Berufsfeldern. Zudem untersuchen wir die Unterschiede innerhalb des Mint-Bereichs und die spezifischen Charakteristika des Stellenangebots f\u00fcr Mint-Fachleute. Ziel ist es, daraus Anregungen f\u00fcr Forschung und Praxis abzuleiten.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Anhaltend intensive Personalsuche der Betriebe<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Einen ersten Eindruck der Situation auf dem Mint-<span class=\"recomDescriptiveWord\">Arbeitsmarkt<\/span> liefert der Vergleich der Arbeitsmarktsituation in verschiedenen Berufsfeldern. Grafik 1 vergleicht drei Perioden: 2007\/08 vor der Finanzkrise, 2009\/10 w\u00e4hrend des konjunkturellen Einbruchs und 2011\/12 nach der Erholung. Ein positiver Wert bedeutet einen Nachfrage\u00fcberhang und damit eine hohe Arbeitsmarktanspannung;&#13;<br \/>\n2 Arbeitsmarktanspannung wird hier als nat\u00fcrlicher Logarithmus des Verh\u00e4ltnisses von offenen Stellen zu Ganzarbeitslosen (V\/U) definiert.&#13;<br \/>\nein negativer Wert verweist auf ein \u00fcbergrosses Arbeitskr\u00e4fteangebot. Je gr\u00f6sser der Nachfrage\u00fcberhang, desto gr\u00f6ssere Anstrengungen m\u00fcssen die Betriebe bei der Personalsuche unternehmen. Die Mint-Berufe zeichnen sich durchgehend durch die gr\u00f6sste Anspannung aus. Wie in allen Berufsfeldern hat diese auch im Mint-Bereich 2009\/10 abgenommen, ohne dass jedoch w\u00e4hrend der Finanzkrise der markante Nachfrage\u00fcberhang verschwunden w\u00e4re.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Bereits 2007\/08 erreichte die Arbeitsmarktanspannung dieselbe Gr\u00f6ssenordnung wie 2012\/13. Demgegen\u00fcber zeigen die medizinischen und sozialen Berufe eine deutliche Zunahme im F\u00fcnfjahresvergleich, w\u00e4hrend alle anderen Berufsgruppen einen R\u00fcckgang aufweisen. Stabil ist die Anspannung bei den Mint-Berufen im F\u00fcnfjahresvergleich aber nur deshalb, weil sowohl das Stellenangebot als auch die Arbeitslosigkeit um mehr als 50% gewachsen sind. Offenbar stimmen innerhalb des Mint-Bereichs die Profile der Arbeitslosen immer schlechter mit den Anforderungen der offenen Stellen \u00fcberein. Deshalb f\u00fchrt ein wachsendes Stellenangebot nicht zwingend zu einer Reduktion der Arbeitslosenzahlen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Gefragte Berufsbildung<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Wie die Erhebungen des Stellenmarkt-Monitors zeigen, hat sich die Personalnachfrage nicht in allen Mint-Berufen gleich entwickelt. In den letzten f\u00fcnf Jahren haben die <span class=\"recomDescriptiveWord\">technischen<\/span> Berufe (+88%) und die Ingenieurberufe (+49%) am meisten zum wachsenden Stellenangebot beigetragen. Diese beiden Berufsgruppen schwingen auch bez\u00fcglich Arbeitsmarktanspannung obenaus. Um 23% zugelegt haben die Informatikberufe, w\u00e4hrend das Stellenangebot f\u00fcr Naturwissenschaftler um lediglich 11% gewachsen ist. Die Unterschiede innerhalb des Mint-Bereichs werden auch bei einer Aufgliederung der Stellenangebote nach Ausbildungsniveau deutlich (siehe Grafik 2). So waren 2012\/13 im F\u00fcnfjahresvergleich 79% mehr Stellen ausgeschrieben, die sich an Fachkr\u00e4fte mit beruflicher Grundbildung richteten. Der Zuwachs bei den Stellen f\u00fcr Hochschulabsolventen betrug 48% und im Bereich der h\u00f6heren Berufsbildung 9%.&#13;<br \/>\n3 Erfasst wird hier jeweils das tiefstm\u00f6gliche Ausbildungsniveau f\u00fcr eine Stelle gem\u00e4ss Ausschreibungstext.&#13;<br \/>\n2012\/13 setzten im Mint-Bereich rund zwei Drittel der Stellenangebote einen \u00fcber die berufliche Grundbildung hinausgehenden Abschluss voraus. Allerdings ist kein genereller Trend zu Ausbildungen auf Terti\u00e4rniveau auszumachen. Allenfalls weist die beobachtete Entwicklung auf einen relativen Bedeutungsgewinn der Hochschulabschl\u00fcsse auf Kosten der h\u00f6heren Berufsbildung hin. Nachdr\u00fccklich unterstreichen die Zahlen aber die wachsende Bedeutung der beruflichen Grundbildung in den Mint-Berufen. Diese ist ja auch Voraussetzung f\u00fcr die h\u00f6heren Berufsbildungs- und Fachhochschulabschl\u00fcsse.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Mit ein Grund f\u00fcr die intensive Suche nach <span class=\"recomDescriptiveWord\">technischen<\/span> Fachkr\u00e4ften mit Berufsbildung d\u00fcrfte sein, dass solche im Ausland schwieriger zu rekrutieren sind als Hochschulabsolventen. So wurde 2010 f\u00fcr rund einen Drittel der Stellen f\u00fcr Ingenieure und Informatiker zus\u00e4tzlich im Ausland nach Bewerbern gesucht, w\u00e4hrend es bei Technikern nur gut 7% waren.&#13;<br \/>\n4 Vgl. Buchs und Sacchi (2011).&#13;<br \/>\nEin Unterschied, der sich auch in den Erwerbst\u00e4tigenzahlen spiegelt: Von den Erwerbst\u00e4tigen in Mint-Berufen mit beruflicher Grundbildung sind 16% Ausl\u00e4nder, w\u00e4hrend der Ausl\u00e4nderanteil bei solchen mit Terti\u00e4rbildung doppelt so gross ist.&#13;<br \/>\n5 Sake 2. Quartal 2012\/13.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Ingenieure als Manager<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">30% der Stellenangebote, die explizit eine Ausbildung im Mint-Bereich voraussetzen, finden sich 2012\/13 in Berufen, die nicht unmittelbar zum <span class=\"recomDescriptiveWord\">technisch<\/span>-naturwissenschaftlichen Bereich geh\u00f6ren: besonders h\u00e4ufig in mittleren und oberen Kaderpositionen sowie in der Verwaltung, in der Lehre und im Verkauf, wo etwa <span class=\"recomDescriptiveWord\">technische<\/span> Verk\u00e4ufer sehr gefragt sind. In diesen Berufen (ausser im Verkauf) wird meist ein Abschluss auf Terti\u00e4rniveau verlangt. Ingenieure sind \u2013 gleichauf mit den Betriebs- und Wirtschaftswissenschaftern \u2013 die mit Abstand begehrtesten Hochschulabg\u00e4nger f\u00fcr F\u00fchrungspositionen.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Mint-Fachleute sind nicht nur in Berufen dieses Bereichs gefragt. Diesen Befund best\u00e4tigen auch die Zahlen der Schweizerischen Arbeitskr\u00e4fteerhebung (Sake). Von den Personen, die einen erlernten Beruf im Mint-Bereich angeben, sind 39% in einem anderen Beruf t\u00e4tig; 2,4% sind erwerbslos und 3,6% nicht erwerbst\u00e4tig. Neben dem grossen Anteil an Mint-Fachleuten in anderen Berufen f\u00e4llt auch der geringe Anteil Nichterwerbst\u00e4tiger auf. Dies weist darauf hin, dass in den Mint-Berufen kaum mit einer nennenswerten \u00abstillen Reserve\u00bb von gegebenenfalls mobilisierbaren Arbeitskr\u00e4ften zu rechnen ist.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Hoch qualifizierte Vollzeitstellen<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Schliesslich werfen wir noch einen Blick auf zwei besondere Charakteristika der Mint-Stellenangebote: zus\u00e4tzliche Qualifikationsanforderungen sowie das Angebot an Teilzeitstellen. Generell gilt f\u00fcr immer mehr Stellen, dass ein Bildungsabschluss allein nicht f\u00fcr eine erfolgreiche Stellenbewerbung gen\u00fcgt.&#13;<br \/>\n7 Vgl. Sacchi und Salvisberg (2011).&#13;<br \/>\nErg\u00e4nzend dazu werden oft Berufserfahrung und\/oder Weiterbildung erwartet. Die Bewerbungschancen f\u00fcr Ausbildungsabg\u00e4nger sind bei diesen Stellen entsprechend limitiert. Gem\u00e4ss den SMM-Daten betrifft dies im Mint-Bereich 81% aller Stellen (bei den Ingenieurberufen sogar 87%), w\u00e4hrend in den anderen Berufen bei durchschnittlich 75% der Stellen Zusatzanforderungen gestellt werden. Mint-Berufe sind also auch diesbez\u00fcglich \u00fcberdurchschnittlich anspruchsvoll \u2013 und damit f\u00fcr Berufseinsteiger besonders schwer zug\u00e4nglich.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Auch hinsichtlich der Verf\u00fcgbarkeit von Teilzeitstellen pr\u00e4sentieren sich die Mint-Berufe f\u00fcr Stellensuchende nicht besonders einladend. Obwohl Teilzeitstellen \u2013 insbesondere bei Frauen, zunehmend aber auch bei hoch qualifizierten M\u00e4nnern \u2013 stark gefragt sind, werden im Mint-Bereich kaum solche angeboten. 2012\/13 umfassen lediglich 2% der entsprechenden Stellenausschreibungen ein Arbeitspensum von weniger als 90%. In den Nicht-Mint-Berufen sind es immerhin 15% und in den medizinischen und sozialen Berufen sogar 60% der qualifizierten Stellen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Gefordert sind Bildungspolitik und Unternehmen<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Der Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zeichnet sich durch ein weiterhin wachsendes Stellenangebot und eine anhaltend grosse Arbeitsmarktanspannung aus. Weiterer Forschungsbedarf ergibt sich insbesondere aus der gleichzeitigen Zunahme von Arbeitslosigkeit und Stellenangebot, was auf eine abnehmende Arbeitsmarkteffizienz vor dem Hintergrund eines wachsenden qualifikatorischen Mismatch&#13;<br \/>\n8 D. h. eine fehlende \u00dcbereinstimmung zwischen den Qualifikationen der Arbeitskr\u00e4fte auf dem <span class=\"recomDescriptiveWord\">Arbeitsmarkt<\/span> und den von den Unternehmen nachgefragten Qualifikationen.&#13;<br \/>\nhindeutet. Neben dem steigenden \u2013 und offenbar sehr spezifischen \u2013 Personalbedarf an sich d\u00fcrften weitere Faktoren zu den Rekrutierungsschwierigkeiten der Betriebe beitragen:<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Auf der einen Seite wird der \u00abKampf um Talente\u00bb durch die grosse Nachfrage ausserhalb des Mint-Kernbereichs angeheizt. Dies betrifft sowohl erfahrene Spezialisten mit Terti\u00e4rausbildung als auch Fachkr\u00e4fte mit <span class=\"recomDescriptiveWord\">technischer<\/span> Berufsbildung. Die Kombination von solidem <span class=\"recomDescriptiveWord\">technischem<\/span> Wissen mit Kompetenzen in den Bereichen Beratung, Verkauf oder Personalf\u00fchrung ist begehrt. Neuere Berufslehren wie jene des Mediamatikers weisen so grunds\u00e4tzlich in die richtige Richtung. Im Terti\u00e4rbereich k\u00f6nnten entsprechend breiter ausgerichtete Bildungswege unter Umst\u00e4nden dazu beitragen, zus\u00e4tzliche Jugendliche anzusprechen, deren Interessen \u00fcber den <span class=\"recomDescriptiveWord\">technischen<\/span> Bereich hinausgreifen.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Auf der anderen Seite beschr\u00e4nken Zusatzanforderungen und Arbeitsbedingungen die Zug\u00e4nglichkeit der Mint-Stellen sowohl f\u00fcr Berufseinsteiger als auch f\u00fcr Bewerber, die eine Teilzeitstelle suchen. Ob eine deutliche Ausweitung flexibler Arbeitsformen \u2013 \u00e4hnlich wie etwa in der Medizin \u2013 auch die Mint-Studienrichtungen f\u00fcr Frauen attraktiver machen k\u00f6nnten, w\u00e4re zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die h\u00e4ufige Forderung an Stellenbewerber nach Erfahrung und Weiterbildung unterstreicht nicht nur, wie anspruchsvoll viele T\u00e4tigkeiten sind. Sie ist auch ein Hinweis auf die Personalpolitik der Unternehmen. So sch\u00e4tzen die Betriebe eine umfassende Einarbeitung und Weiterbildung offensichtlich h\u00e4ufig als teurer ein als die externe Rekrutierung des entsprechenden Know-hows. Wie sich hier k\u00fcnftige Beschr\u00e4nkungen der Personalbeschaffung im Ausland auswirken werden, wird stark von der Ausgestaltung der entsprechenden Regulierung abh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Berufslehre f\u00f6rdern<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Angesichts der stark gewachsenen Nachfrage nach Fachkr\u00e4ften mit beruflicher Grundbildung erscheint die Zahl der Lehrabsolventen zu gering. Gem\u00e4ss Lehrstellenbarometer des Staatssekretariats f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) wurden 2013 in den <span class=\"recomDescriptiveWord\">technischen<\/span> Berufen nur 85% der Lehrstellen vergeben.&#13;<br \/>\n9 Im Durchschnitt \u00fcber alle Berufsfelder waren es 91%. Die Kategorie <span class=\"recomDescriptiveWord\">Technische<\/span> Berufe im Lehrstellenbarometer ist allerdings sehr viel weiter gefasst als die entsprechende Mint-Kategorie. In welchen Lehrberufen tats\u00e4chlich besonders wenige Lehrstellen vergeben werden, w\u00e4re im Detail zu kl\u00e4ren.&#13;<br \/>\nOffen bleibt, ob diese Lehrstellen von den Jugendlichen als zu wenig attraktiv wahrgenommen werden oder ob die vorhandenen Bewerbungen den Arbeitgebern \u00f6fters als ungeeignet erscheinen, weil etwa die schulisch leistungsf\u00e4higsten Jugendlichen eine gymnasiale Ausbildung vorziehen. Massnahmen zur Steigerung der Attraktivit\u00e4t der Mint-Berufe m\u00fcssen vor diesem Hintergrund neben dem Hochschulbereich auch die berufliche Grundbildung ber\u00fccksichtigen. Speziell hervorzuheben sind dabei die M\u00f6glichkeiten der darauf aufbauenden Karrierewege \u00fcber die h\u00f6here Berufsbildung und die Fachhochschulen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"AU\"> Dr. Alexander Salvisberg Stellenmarkt-Monitor Schweiz, Soziologisches Institut der Universit\u00e4t Z\u00fcrich <\/span>&#13;<\/p>\n<div class=\"KA\">&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Datengrundlage<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die Angaben zu den offenen Stellen stammen von den regelm\u00e4ssigen Erhebungen \u00f6ffentlich ausgeschriebener Stellen des Stellenmarkt-Monitor Schweiz (www.stellenmarktmonitor.uzh.ch), die Arbeitslosenzahlen sind den Avam-Daten des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) entnommen. Um die Datenbasis zu verbreitern, werden f\u00fcr die Analyse jeweils die M\u00e4rzzahlen von zwei Erhebungsjahren zusammengefasst. Ber\u00fccksichtigt werden dabei alle beruflichen T\u00e4tigkeiten im Mint-Bereich mit Ausbildung auf Sekundar-II- und Terti\u00e4rniveau. Unter www.stellenmarktmonitor.uzh.ch\/ publications\/smm_mint.pdf finden sich Detailangaben zur verwendeten Kategorisierung der Mint-Berufe sowie einige zus\u00e4tzliche Auswertungen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"KA\">&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Literatur<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u00b7 Buchs, Helen, und Stefan Sacchi (2011): Personalsuche und Stellenbesetzung. Kurzreport zur Unternehmensbefragung. Universit\u00e4t Z\u00fcrich: Stellenmarkt-Monitor Schweiz.&#13;<br \/>\n\u00b7 Gardiol, Lucien, und Matthias Gehrig (2010). Der MINT-Fachkr\u00e4ftemangel \u2013 Ausmass, Ursachen und Auswirkungen. In: Die Volkswirtschaft, 9, S. 52\u201355.&#13;<br \/>\n\u00b7 Sacchi, Stefan, und Alexander Salvisberg (2011): Entwicklung des <span class=\"recomDescriptiveWord\">Arbeitsmarkts<\/span> f\u00fcr Berufseinsteiger. In: Die Volkswirtschaft 4, S. 31\u201334.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p><\/div>\n<p>&#13;\n<\/p><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#13; &#13; &#13; &#13; Die Nachfrage nach Fachkr\u00e4ften im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint) w\u00e4chst seit L\u00e4ngerem. Verantwortlich daf\u00fcr sind die steigende Technologieintensit\u00e4t in Industrie und Dienstleistungen sowie die forcierte internationale Arbeitsteilung, in der sich die Schweiz als Hightech-Standort positioniert. Das Angebot qualifizierter Arbeitskr\u00e4fte hinkt dieser Entwicklung hinterher. 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