{"id":148205,"date":"2014-06-01T16:51:43","date_gmt":"2014-06-01T16:51:43","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2014\/06\/die-life-sciences-dominieren-die-region-basel\/"},"modified":"2023-08-24T00:35:08","modified_gmt":"2023-08-23T22:35:08","slug":"die-life-sciences-dominieren-die-region-basel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/2014\/06\/die-life-sciences-dominieren-die-region-basel\/","title":{"rendered":"Die Life-Sciences dominieren die Region Basel"},"content":{"rendered":"<div><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"titleSection\"><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"body\">&#13;<\/p>\n<div class=\"LD\"><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">In der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> werden rund 8% des nationalen Bruttoinlandprodukts (BIP) von gut 7% der Erwerbst\u00e4tigen erwirtschaftet. Rund 6% der Schweizer Bev\u00f6lkerung sind in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span> wohnhaft. Diese Zahlen lassen erkennen, dass die Wirtschaft der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> \u00fcberdurchschnittlich produktiv ist. Entsprechend belegt die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span> sowohl beim BIP pro Kopf als auch bei der Arbeitsproduktivit\u00e4t den nationalen Spitzenplatz. Dies zeigt sich auch im Performance Index, der die wirtschaftliche Leistung einer <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span> misst. Mit 130 Punkten liegt der Index der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> \u00fcber dem Wert der Schweiz von 111 (siehe Grafik 1) und dem westeurop\u00e4ischen Mittel von 100.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Der Performance Index enth\u00e4lt \u2013 neben der Niveaubetrachtung \u2013 eine historische Wachstumskomponente. Hier schneidet die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> \u00fcber die letzten zehn Jahre betrachtet (2002\u20132012) besser ab als die Schweiz. Grafik 2 verdeutlicht, dass sich in diesem Zeitraum sowohl das BIP als auch das BIP pro Kopf in der Schweiz weniger schwungvoll entwickelten als in <span class=\"recomDescriptiveWord\">Basel<\/span>. Besonders in der Hochkonjunkturphase ab 2003 bis zur Finanzkrise zeigte die Wirtschaft der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span> eine deutlich h\u00f6here Dynamik als die Gesamtschweiz.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Kleine <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span>, die international sehr gut positioniert ist<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Im internationalen Vergleich steht die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> beim Performance Index besser da als die Benchmarking-<span class=\"recomDescriptiveWord\">Regionen<\/span>. Besonders <span class=\"recomDescriptiveWord\">Regionen<\/span> mit einer wichtigen chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland, in den Niederlanden sowie in Belgien l\u00e4sst die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> weit hinter sich. Insgesamt konnte sich <span class=\"recomDescriptiveWord\">Basel<\/span> im internationalen Vergleich gegen\u00fcber der letzten Artikelserie von BAK <span class=\"recomDescriptiveWord\">Basel<\/span> in dieser Zeitschrift bez\u00fcglich wirtschaftlicher Leistung deutlich verbessern. Im damals betrachteten Zeitraum 1990\u20132006 entwickelte sich die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> \u2013 wie auch der Rest der Schweiz \u2013 noch schw\u00e4cher als der westeurop\u00e4ische Durchschnitt.&#13;<br \/>\n1 Vgl. Die Volkswirtschaft 11-2008, S. 47\u201351.&#13;<br \/>\nNeben der starken Performance der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> spielte in den letzten Jahren sicher auch die Schw\u00e4chephase in Europa im Zuge der Schuldenkrise eine Rolle.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Der Attractiveness Index misst die Attraktivit\u00e4t einer <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span> f\u00fcr Unternehmen sowie f\u00fcr hoch qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte. Der diesbez\u00fcgliche Indexwert der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> (115) liegt nur leicht \u00fcber dem Schweizer Wert (114), aber deutlich \u00fcber den Werten der europ\u00e4ischen Vergleichsregionen. Im internationalen Vergleich spielen insbesondere die gute Erreichbarkeit, die tiefe Steuerbelastung sowie die relativ schwache Regulierung der M\u00e4rkte eine Rolle. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> \u2013 eine wesentliche Komponente der Wettbewerbsf\u00e4higkeit bei der Standortwahl von Unternehmen und hoch qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften \u2013 sind also im Vergleich mit den europ\u00e4ischen Peers \u00fcberdurchschnittlich gut.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Beim Structural Potential Index, welcher das zuk\u00fcnftige wirtschaftliche Entwicklungspotenzial erfasst, liegt die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> mit 133 Punkten \u00fcber dem Wert der Schweiz (122). Auch den internationalen Vergleich braucht <span class=\"recomDescriptiveWord\">Basel<\/span> nicht zu scheuen, liegt die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span> doch weit oberhalb des westeurop\u00e4ischen Durchschnitts (100) und schneidet besser ab als alle betrachteten Vergleichsregionen. Der Grund hierf\u00fcr ist das hohe gesamtwirtschaftliche Wachstumspotenzial, das von der chemisch-pharmazeutischen Industrie ausgeht. Zudem weist diese Branche eine \u00fcberdurchschnittliche Produktivit\u00e4t aus, was sich in hohen Werten beim Structural Potential Index niederschl\u00e4gt.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Branchenstruktur: Dominante Life-Sciences<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Beim Betrachten der Branchenstruktur f\u00e4llt die <span class=\"recomDescriptiveWord\">dominierende<\/span> Position der Life-Sciences und der Chemie in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> auf (siehe Grafik 3).&#13;<br \/>\n2 Die Life-Sciences bestehen aus den Branchen Pharma (Noga 21), Biotechforschung (Noga 7211), Agrochemie (Noga 202) sowie elektrische und mechanische Medizinaltechnik (Noga 2660 und Noga 325).&#13;<br \/>\nW\u00e4hrend auf gesamtschweizerischer Ebene der Anteil bei etwa 5% liegt, betr\u00e4gt der Wertsch\u00f6pfungsanteil dieser Industrie in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> rund 27%. Damit stammt jeder vierte Franken der gesamten regionalen Wertsch\u00f6pfung aus dieser Branche. Diese Konzentration eines Industriezweiges in einer einzelnen <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span> ist in diesem Ausmass schweizweit einmalig. Der Anteil des zweiten Sektors von 38% ist denn auch der h\u00f6chste aller Schweizer <span class=\"recomDescriptiveWord\">Regionen<\/span>. \u00dcberdurchschnittlich pr\u00e4sent sind in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span> auch die unternehmensbezogenen Dienstleistungen (7%) sowie die Branche \u00abVerkehr und Lagerei\u00bb (5%). W\u00e4hrend Erstere von der N\u00e4he zu den Grosskonzernen der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span> profitiert, zieht Letztere ihre Vorteile aus der guten verkehrstechnischen Lage. Hier sind vor allem die Rheinh\u00e4fen zu nennen, welche rund 10% aller Schweizer Importe umschlagen. In deren Sog haben sich in der j\u00fcngeren Vergangenheit zahlreiche Logistikunternehmen entlang der Autobahn A2 angesiedelt. Ebenfalls bedeutend f\u00fcr die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span> sind der \u00f6ffentliche Sektor (15%), der Handel (12%) und der Finanzsektor (9%). Allerdings liegen deren Wertsch\u00f6pfungsanteile unterhalb des Schweizer Durchschnitts.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Eine genauere Analyse der Life-Sciences zeigt die wahre Abh\u00e4ngigkeit der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> von der Pharma-Industrie. Diese macht alleine 24% der gesamten regionalen Wirtschaft aus, w\u00e4hrend etwa die Chemie&#13;<br \/>\n4 Die Chemie (Noga 20) ohne Agrochemie (Noga 202).&#13;<br \/>\nnur einen Wertsch\u00f6pfungsanteil von 1,7% hat. Auch die beiden anderen Subkategorien Medizinaltechnik (0,7%) und Forschung in der Biotechnologie (0,7%) sind im Vergleich zur pharmazeutischen Industrie von geringer Relevanz. Dies gilt zumindest auf Ebene der gesamten <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span>. F\u00fcr einzelne Gemeinden kann die lokale Bedeutung jedoch viel h\u00f6her sein, weshalb in einem n\u00e4chsten Schritt die innerregionale Verteilung betrachtet wird.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Regional verbreitet mit lokalen Clustern<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Bei Betrachtung von Grafik 4 wird sofort ersichtlich, dass den Life-Sciences fast \u00fcberall in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span> Bedeutung zukommt. Im Detail lassen sich jedoch einige Clusterr\u00e4ume identifizieren. Zum einen ist dies die Stadt <span class=\"recomDescriptiveWord\">Basel<\/span>, wo die Branche dank den Grosskonzernen selbst im innerregionalen Vergleich ein \u00fcberdurchschnittliches Gewicht aufweist. Als traditioneller Produktionsstandort von chemischen und pharmazeutischen Stoffen weist das Gebiet Schweizerhalle ebenfalls eine hohe Konzentration der Life-Sciences auf. An Bedeutung gewonnen hat der Industriezweig auch im unteren Baselbiet, etwa im Raum Aesch aufgrund der Forschung und Produktion im Bereich Generika oder in Allschwil dank der Biotechforschung.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sind die Life-Sciences zudem im Oberbaselbiet. Im Ergolztal oder im hinteren Frenkental finden sich zahlreiche Firmen aus dem Bereich der chemischen und der pharmazeutischen Industrie. Zus\u00e4tzlich existieren im Waldenburgertal verschiedene Unternehmen aus dem Bereich Medizinaltechnik. Einige Wegz\u00fcge in den vergangenen Jahren \u2013 wie etwa jene von Straumann oder von Synthes \u2013 haben jedoch die Dominanz in dieser <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span> etwas reduziert.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Hohe Abh\u00e4ngigkeit von Grenzg\u00e4ngern<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Der Anteil der Erwerbst\u00e4tigen der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> an der gesamten Schweiz ist leicht gr\u00f6sser als der Bev\u00f6lkerungsanteil. Besonders auff\u00e4llig ist dabei der Stadtkanton, wo die Zahl der Erwerbst\u00e4tigen und die der Bev\u00f6lkerung beinahe gleich gross sind. Da nicht alle in <span class=\"recomDescriptiveWord\">Basel<\/span> wohnhaften Personen zur Erwerbsbev\u00f6lkerung gez\u00e4hlt werden k\u00f6nnen, ist dies nur dank Zupendlern m\u00f6glich. Entsprechend stammen \u00fcber 35% der Erwerbst\u00e4tigen in <span class=\"recomDescriptiveWord\">Basel<\/span> aus dem Kanton <span class=\"recomDescriptiveWord\">Basel<\/span>-Landschaft und mehr als 10% aus den Kantonen Aargau und Solothurn. Aufgrund der N\u00e4he zu Frankreich und Deutschland spielen aber auch Grenzg\u00e4nger eine wichtige Rolle. So pendeln \u00fcber 15% aller Erwerbst\u00e4tigen der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span> aus dem Ausland nach <span class=\"recomDescriptiveWord\">Basel<\/span> (im Schweizer Durchschnitt sind es rund 6%). Betrachtet man nur den Kanton <span class=\"recomDescriptiveWord\">Basel<\/span>-Stadt, liegt der Anteil noch h\u00f6her (18%). Obschon die Zahl der Grenzg\u00e4nger in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> zwischen 2003 und 2013 mit 1,3% pro Jahr im Vergleich zur gesamten Schweiz (rund 5% p.a.) sp\u00fcrbar weniger dynamisch zunahm, kommt die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span> ohne Arbeitskr\u00e4fte aus dem grenznahen Ausland nicht aus. Das unterdurchschnittliche Bev\u00f6lkerungswachstum der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span> zwischen 2003 und 2012 (<span class=\"recomDescriptiveWord\">Basel<\/span>: +0,3% p.a., Schweiz: +1,0% p.a.) untermauert die These der regionalen Abh\u00e4ngigkeit von ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4ften. Aus diesen Gr\u00fcnden ist die Umsetzung der am 9. Februar 2014 angenommenen Masseneinwanderungsinitiative f\u00fcr die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> von grosser Bedeutung.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Steuerlich kann <span class=\"recomDescriptiveWord\">Basel<\/span> attraktiver werden<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Grafik 5 zeigt verschiedene Dimensionen des Attractiveness Index sowie weitere Faktoren der Standortattraktivit\u00e4t f\u00fcr die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> und die Schweiz. Der Schweizer Mittelwert ist jeweils auf 100 normiert. Dabei ergibt sich ein gemischtes Bild. Besonders in Steuerfragen schneidet die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span> schlecht ab und liegt unter dem Schweizer Durchschnitt.&#13;<br \/>\n5 Die Werte bei der Besteuerung beziehen sich auf die Stadt <span class=\"recomDescriptiveWord\">Basel<\/span>.&#13;<br \/>\nVor dem Hintergrund der nachhaltigen Finanzpolitik existiert hier sicher noch Verbesserungspotenzial.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Positiv hingegen pr\u00e4sentiert sich das Bild bei der Erreichbarkeit. Die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> ist dank dem Flughafen gut an Europa angebunden. Gut ist auch die Erreichbarkeit innerhalb der Schweiz (gemessen auf Ebene der Gemeinden), und zwar sowohl beim \u00f6ffentlichen Verkehr als auch beim motorisierten Individualverkehr. Der Grund f\u00fcr das positive Abschneiden ist die Kleinr\u00e4umigkeit der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span>: Selbst die peripheren Gebiete sind gut erschlossen. Bei der Lebensqualit\u00e4t, welche wirtschaftliche, gesellschaftliche und \u00f6kologische Faktoren enth\u00e4lt, besteht nur ein sehr geringer Unterschied zum Schweizer Mittel.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">F\u00fcr die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span> mit ihrer forschungsintensiven Schl\u00fcsselbranche sind diese Faktoren von zentraler Bedeutung. <span class=\"recomDescriptiveWord\">Basel<\/span> schneidet dabei sowohl beim Ausbildungsstand wie auch bei den Masszahlen zur Forschungsqualit\u00e4t \u00fcberdurchschnittlich ab. Die Terti\u00e4rquote&#13;<br \/>\n6 Anteil Erwerbst\u00e4tiger mit terti\u00e4rer Berufsbildung \u2013 wie etwa Universit\u00e4tsabschluss \u2013 am Total aller Erwerbst\u00e4tigen.&#13;<br \/>\nliegt ebenso \u00fcber dem Schweizer Mittel wie die Zahl der Patente pro Kopf und der Schanghai-Index pro Kopf. In den beiden letztgenannten Bereichen belegt <span class=\"recomDescriptiveWord\">Basel<\/span> sogar den nationalen Spitzenplatz. Dies widerspiegelt die hohe Innovationskraft der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span>, welche die Ausrichtung auf die Life-Sciences mit sich bringt. Sie ist aber auch n\u00f6tig, um die nationale und die globale Spitzenposition zu halten.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Life-Sciences: Ein Segen, aber auch ein Risiko<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> schneidet trotz ihrer geringen Gr\u00f6sse punkto Wirtschaftskraft im nationalen wie auch im internationalen Vergleich \u00fcberdurchschnittlich ab. Die historisch gewachsene Fokussierung auf die Life-Sciences war nicht zuletzt in den Krisenjahren eine St\u00fctze der regionalen Konjunktur. Auch der Blick in die Zukunft bleibt optimistisch. Zwar d\u00fcrften die Life-Sciences die Wachstumsdynamik der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts nicht mehr erreichen; dennoch ist auch in Zukunft mit \u00fcberdurchschnittlichen Zuwachsraten zu rechnen. Die hohe Konzentration in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region<\/span> birgt aber zugleich ein erhebliches Klumpenrisiko, denn jeder vierte Franken an Wertsch\u00f6pfung wird von dieser Industrie generiert. Dabei noch nicht eingerechnet sind die indirekten und die induzierten Effekte.&#13;<br \/>\n7 Erstere beschreiben die in anderen Branchen ausgel\u00f6ste Nachfrage, w\u00e4hrend Letztere durch die generierten Einkommen, Gewinne und Steuern auftreten, wenn diese erneut in den Wirtschaftskreislauf eingebracht werden. Die Life-Sciences sind also weitaus wichtiger, als es die Wertsch\u00f6pfungszahlen suggerieren.&#13;<br \/>\nIn einem sich rasch \u00e4ndernden und global ausgerichteten Marktumfeld mit einer zunehmenden Preisregulation seitens der Politik gilt es, innovativ zu bleiben. Deshalb kommt der Forschung ein hoher Stellenwert zu. Die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> scheint angesichts der Spitzenpl\u00e4tze bei den Messzahlen zur Forschungsqualit\u00e4t gut darauf vorbereitet zu sein.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"AU\"> Reto Krummenacher Projektleiter, Regionenverantwortlicher Schweiz, BAK <span class=\"recomDescriptiveWord\">Basel<\/span> Economics <\/span>&#13;<\/p>\n<div class=\"KA\">&#13;<\/p>\n<p class=\"ZT\">Methodik der Indizes<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die Methodologie der BAK Index Family wurde im Einf\u00fchrungsartikel zu dieser Textreihe ausf\u00fchrlich erl\u00e4utert: Rebekka Rufer, Martin Eichler und Reto Krummenacher, Die Wettbewerbsf\u00e4higkeit von Schweizer Grossregionen \u2013 Auftakt zur neuen Artikelserie, in: Die Volkswirtschaft 5-2014, S. 34\u201336.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"LG\">&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">W\u00e4hrend auf gesamtschweizerischer Ebene der Anteil der Life-Sciences bei etwa 5% liegt, betr\u00e4gt der Wertsch\u00f6pfungsanteil dieser Industrie in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Region Basel<\/span> rund 27%.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p><\/div>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"UR\"> Foto: Keystone <\/span>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#13; &#13; &#13; &#13; In der Region Basel werden rund 8% des nationalen Bruttoinlandprodukts (BIP) von gut 7% der Erwerbst\u00e4tigen erwirtschaftet. 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