{"id":153070,"date":"2009-01-01T10:54:24","date_gmt":"2009-01-01T10:54:24","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2009\/01\/die-rolle-der-berufsbildung-in-der-bekaempfung-des-fachkraeftemangels\/"},"modified":"2023-08-24T01:07:11","modified_gmt":"2023-08-23T23:07:11","slug":"die-rolle-der-berufsbildung-in-der-bekaempfung-des-fachkraeftemangels","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/2009\/01\/die-rolle-der-berufsbildung-in-der-bekaempfung-des-fachkraeftemangels\/","title":{"rendered":"Die Rolle der Berufsbildung in der Bek\u00e4mpfung des Fachkr\u00e4ftemangels"},"content":{"rendered":"<div><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"titleSection\"><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"body\">&#13;<\/p>\n<div class=\"LD\"><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Ausmass des Arbeitskr\u00e4ftemangels<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Blickt man auf die amtliche Statistik \u00fcber den von den Firmen gemeldeten Fachkr\u00e4ftemangel bis 1980 zur\u00fcck, ist festzustellen, dass der Arbeitsmarkt in den letzten Jahren weniger stark angespannt war als etwa Anfang der 1990er- oder der 2000er-Jahre. Zwar waren Fachkr\u00e4fte zuletzt knapp, doch fr\u00fc-her war der Fehlbedarf noch gr\u00f6sser. Zudem ist anhand der Daten zu erkennen, dass das Ausmass des derzeitigen Arbeitskr\u00e4ftemangels mit dem Niveau der gesuchten Qualifikation steigt. Demnach waren Akademiker in letzter Zeit am schwersten zu finden. Dieser Eindruck wird durch den Vergleich der Qualifikationsprofile neu rekrutierter ausl\u00e4ndischer Arbeitskr\u00e4fte und entsprechender einheimischer Erwerbst\u00e4tigen best\u00e4tigt. Geht man davon aus, dass die Firmen in der Schweiz in erster Linie solche ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4fte rekrutieren, deren Qualifikationen in der Schweiz relativ knapp sind, dann l\u00e4sst sich durch einen Vergleich der Bildungsst\u00e4nde der zuwandernden und einheimischen Arbeitskr\u00e4fte bestimmen, um welche Qualifikationen es sich dabei handelt. Grafik 1 zeigt die Anteilsunterschiede zwischen den Bildungsprofilen der in den jeweils vorausgegangenen f\u00fcnf Jahren zugewanderten Vollzeiterwerbst\u00e4tigen und vergleichbaren Einheimischen in Prozentpunkten. Ein positiver Wert bedeutet, dass die Ausl\u00e4nder einen h\u00f6heren Anteil in der jeweiligen Bildungskategorie aufweisen als die Einheimischen. Demnach bestand zuletzt vor allem bei den Akademikern ein Fehlbedarf. Ein Mangel an Lehrabsolventen hingegen scheint nicht vorgelegen zu haben. Die Zahlen deuten eher auf eine wachsende \u00dcberversorgung in diesem Bereich hin. W\u00e4hrend vor 1990 scheinbar vor allem Ungelernte in der Schweiz knapp waren, hat sich seit 1990 die Lage grundlegend ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Bildungsstand der Schweizerinnen und Schweizer<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Angesichts der steigenden Nachfrage der Wirtschaft nach H\u00f6herqualifizierten stellt sich naturgem\u00e4ss die Frage nach dem Angebot an h\u00f6heren Berufsqualifikationen. Reicht das k\u00fcnftige Angebot, um die Bed\u00fcrfnisse der Wirtschaft zu befriedigen? Gem\u00e4ss der Bev\u00f6lkerungsprognose des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS) scheint dies zumindest tendenziell der Fall zu sein (siehe Grafik 2).2 Anhand der Grafik ist zu erkennen, dass der Bildungsstand der Schweizer schon seit 1970 st\u00e4ndig zunimmt. Dies zeigt sich zum einen am starken R\u00fcckgang des Anteils an Personen mit lediglich einem obligatorischen Schulabschluss auf der Sekundarstufe I und zum anderen am steilen Anstieg des Anteils der Personen mit einem terti\u00e4ren Abschluss (vor allem Akademiker). Ferner nimmt das Angebot an Personen mit einem Sekundarabschluss, die in erster Linie Lehrabsolventen darstellen, seit 2000 leicht ab. Wie die Grafik zeigt, werden sich nach Auffassung des BFS die Trends auf allen drei Bildungsstufen in Zukunft fortsetzen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Schrumpfende Erwerbsbev\u00f6lkerung<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Obwohl der Bildungsstand der Schweizerinnen und Schweizer sowie der neu zuwandernden Ausl\u00e4nder trendm\u00e4ssig steigt, d\u00fcrfte das Arbeitskr\u00e4fteangebot insgesamt in Zukunft eher abnehmen. Allerdings wird die Erwerbsbev\u00f6lkerung nach Massgabe der Bev\u00f6lkerungsprognosen \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 erst ab 2020 zu schrumpfen beginnen. Die Ungewissheit resultiert aus dem nicht genau bekannten Ausmass der k\u00fcnftigen Zuwanderungen. Je nachdem k\u00f6nnte die Erwerbsbev\u00f6lkerung bis 2050 zwischen 12% zunehmen und 22% abnehmen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Ausbildungsbereitschaft der Firmen<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Angesichts der steigenden Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften stellt sich auch die Frage, ob die Betriebe gen\u00fcgend Lehrstellen bereitstellen. Eine Antwort darauf liefert ein Vergleich der Anzahl der besetzten Lehrstellen mit der Anzahl Personen, die den entsprechenden Beruf auch aus\u00fcben. Diese sogenannte Lehrlingsquote misst die Bildungsintensit\u00e4t der Firmen. Betrachtet man die Entwicklung der Lehrlingsquote nach Berufsgruppen (siehe Grafik 3), ist festzustellen, dass die Bildungsintensit\u00e4t der Firmen bei den landwirtschaftlichen und gewerblich-industriellen Berufen seit 1970 stark zugenommen hat. Nur bei den Dienstleistungsberufen, bei denen die Berufslehre nie stark verbreitet war, ist die Lehrlingsquote etwas gefallen. Da aber die \u00fcberwiegende Mehrzahl der Erwerbst\u00e4tigen einen Dienstleistungsberuf aus\u00fcbt, nimmt auch die Lehrlingsquote im Durchschnitt aller Berufe seit 1980 ab und liegt inzwischen auf dem Niveau von 1970.Wie der niedrigeren Bedeutung der Lehre in den Dienstleistungsberufen berufsbildungspolitisch zu begegnen ist, ist allerdings unklar. F\u00fcr einen Ausbau der Lehre bei den Dienstleistungsberufen spricht grunds\u00e4tzlich ihre Praxisbezogenheit. Allerdings k\u00f6nnen durch Praxissemester auch schulische Berufsausbildungen praxisorientiert gestaltet werden. Dazu ist zu bedenken, dass m\u00f6glicherweise eine gr\u00f6ssere Anzahl von Dienstleistungsberufen Berufsqualifikationen erfordert, die sich nur schwerlich praktisch \u2013 bzw. mittels \u00abLearning by Doing\u00bb \u2013 vermitteln lassen. In diesem Zusammenhang ist an die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu denken, deren Beherrschung ein h\u00f6heres Mass an Abstraktionsverm\u00f6gen erfordert als das, was in einer Lehre typischerweise vermittelt wird. Ferner ist die Arbeitsmarktf\u00e4higkeit allf\u00e4llig neu geschaffener Lehrabschl\u00fcsse zu beachten. Ein Lehrabschluss, der vom Arbeitsmarkt nicht angenommen wird, dient niemandem.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Ungelernte jugendliche Ausl\u00e4nder<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Trotz des allgemeinen Anstiegs des Bildungsstands der Wohnbev\u00f6lkerung und der weiterhin deutlich vorhandenen Ausbildungsbereitschaft der Firmen gibt es eine Personengruppe hierzulande, die zunehmend ins Hintertreffen zu geraten droht, n\u00e4mlich der wachsende Anteil junger Ausl\u00e4nder, die ohne einen Berufsabschluss das Bildungssystem verlassen. Nach der amtlichen Statistik belief sich deren Anteil zuletzt auf 20%, verglichen mit 5% bei Schweizer Jugendlichen. Angesichts der steigenden Nachfrage der Firmen droht Ungelernten in Zukunft vermehrte Arbeitslosigkeit. Soll dem Betroffenen dieses Schicksal erspart bleiben, sind vorbeugende Massnahmen zu ergreifen. Dies kommt der Gesellschaft weniger teuer zu stehen, als sp\u00e4tere Arbeitslosigkeit zu finanzieren.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Beitrag der Berufsbildungspolitik<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die Trendentwicklungen bewegen sich auf beiden Seiten des Arbeitsmarktes f\u00fcr Fachkr\u00e4fte in die gleiche Richtung, sodass in Zukunft tendenziell von einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt auszugehen ist. Dennoch k\u00f6nnen punktuelle Engp\u00e4sse auftreten. Dagegen kann die Berufsbildungspolitik allerdings wenig ausrichten. Dies liegt zum einen in den Grenzen der Berufsprognostik begr\u00fcndet. Um f\u00fcr die Berufsbildungspolitik n\u00fctzlich zu sein, m\u00fcssen Berufsprognosen sowohl einen l\u00e4ngeren Prognosehorizont und eine hohe Zuverl\u00e4ssigkeit wie auch grosse berufliche Detaillierung besitzen. Die Berufsprognostik kann aber nur zwei dieser Anforderungen gleichzeitig erf\u00fcllen. So sind langfristige Berufsprognosen mit grosser beruflicher Detaillierung nur auf Kosten der Eintreffenswahrscheinlichkeit zu erstellen. Hohe Treffsicherheit und Langfristigkeit lassen sich wiederum nur zu Lasten der beruflichen Detaillierung erzielen.Zum anderen ist zu bedenken, dass berufsbezogene Bedarfsprognosen in besonderer Weise der Selbstzerst\u00f6rung unterliegen, da sie m\u00f6gliche R\u00fcckkoppelungsmechanismen ausser Acht lassen. W\u00fcrden sich Jugendliche z.B. streng an die Aussagen von Berufsperspektiven halten und sich ausschliesslich f\u00fcr Berufe entscheiden, bei denen ein Arbeitskr\u00e4ftemangel erwartet wird, k\u00f6nnte ein solches Kollektivverhalten zur Folge haben, dass die relativen Knappheitsverh\u00e4ltnisse in ihr Gegenteil verkehrt w\u00fcrden: Dort, wo ein Fachkr\u00e4ftemangel erwartet wurde, w\u00fcrden sich \u00dcbersch\u00fcsse einstellen, und dort, wo von \u00dcbersch\u00fcssen auszugehen war, w\u00fcrden Defizite entstehen.Schliesslich ist zu ber\u00fccksichtigen, dass in den meisten Berufen ohnehin keine enge Beziehung besteht zwischen der Qualifikation, die eine Person gelernt hat, und der T\u00e4tigkeit, die sie aus\u00fcbt. Eine gegebene Qualifikation kann in einer Vielzahl von beruflichen T\u00e4tigkeiten Verwendung finden, wie auch umgekehrt die gleiche T\u00e4tigkeit von einer Vielzahl unterschiedlich qualifizierter Personen ausgef\u00fchrt werden kann. In diesem Zusammenhang ist an die IKT-Berufe zu denken. Sch\u00e4tzungen deuten darauf hin, dass rund 70% der in der Schweiz als IKT-Fachkr\u00e4fte Besch\u00e4ftigten sogenannte Quereinsteiger sind, die keinen formalen IKT-Abschluss aufweisen. Vor diesem Hintergrund sind die berufsbildungspolitischen Konsequenzen eines IKT-Fachkr\u00e4ftemangels nicht offensichtlich.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Berufsbildungspolitische Empfehlungen<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Trotz dieser Ungewissheit lassen sich einige berufsbildungspolitische Empfehlungen fassen: Angesichts der starken berufsstrukturellen Ver\u00e4nderungen auf dem Arbeitsmarkt liegt es nahe, die Berufsbildung verst\u00e4rkt zu modalisieren. In einem Modulsystem besteht der Bildungsweg aus einem Sammeln von Zertifikaten, die den erfolgreichen Abschluss von Lerninhalten (Module) bezeugen. Ein Modulsystem erleichtert die Anpassung der Lerninhalte an eine sich st\u00e4ndig \u00e4ndernde Berufswelt. \u00dcberholte Module k\u00f6nnen einfach ersetzt werden. Auch eine Erh\u00f6hung der Durchl\u00e4ssigkeit des Berufsbildungssystems hilft, Engp\u00e4sse auf dem Arbeitsmarkt zu vermeiden. Zu denken ist an ein Kontinuum an Bildungsg\u00e4ngen, die je nach Bedarf unterschiedliche betriebliche und schulische Anteile umfassen. Ein solches Kontinuum schafft auch einen Ankn\u00fcpfungspunkt f\u00fcr die berufliche Weiterbildung. Diese Empfehlungen sind nicht neu. Zudem hat das neue Berufsbildungsgesetz eine Vielzahl der Vorschl\u00e4ge bereits umgesetzt. Trotzdem bleiben die Probleme zum Teil weiterhin bestehen. Es gilt, sie mit den Instrumenten des neuen Berufsbildungsgesetzes verst\u00e4rkt anzugehen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"AU\">Prof. Dr. George Sheldon<\/span>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Extraordinarius f\u00fcr National\u00f6konomie, Leiter der Forschungsstelle f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Industrie\u00f6konomik (FAI) am Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum (WWZ) der Universit\u00e4t Basel<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<div class=\"NT\">&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">1 Der Beitrag st\u00fctzt sich auf eine gleichnamige Studie, die der Autor im Auftrag des Bundesamtes f\u00fcr Berufsbildung und Technologie (BBT) erstellte und die von der dortigen Website heruntergeladen werden kann.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">2 Die Prognose des BFS beschr\u00e4nkt sich ausschliesslich auf Schweizerinnen und Schweizer.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p><\/div>\n<p>&#13;\n<\/p><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#13; &#13; &#13; &#13; Ausmass des Arbeitskr\u00e4ftemangels &#13; Blickt man auf die amtliche Statistik \u00fcber den von den Firmen gemeldeten Fachkr\u00e4ftemangel bis 1980 zur\u00fcck, ist festzustellen, dass der Arbeitsmarkt in den letzten Jahren weniger stark angespannt war als etwa Anfang der 1990er- oder der 2000er-Jahre. 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Vor diesem Hintergrund betrachtet der folgende Beitrag die Marktlage n\u00e4her und untersucht, inwiefern die Berufsbildung zur Bek\u00e4mpfung der Knappheit beitragen k\u00f6nnte.1","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":153073,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"31424","post_abstract":"","magazine_issue":"20090102","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/55af5a40a1d1a"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/153070"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2700"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=153070"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/153070\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":189766,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/153070\/revisions\/189766"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2700"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=153070"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=153070"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=153070"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=153070"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=153070"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=153070"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}