{"id":179370,"date":"2022-07-15T08:46:03","date_gmt":"2022-07-15T06:46:03","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=179370"},"modified":"2023-08-24T01:36:55","modified_gmt":"2023-08-23T23:36:55","slug":"nutzen-steuern-gegen-ungleichheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/2022\/07\/nutzen-steuern-gegen-ungleichheit\/","title":{"rendered":"N\u00fctzen Steuern gegen Ungleichheit?"},"content":{"rendered":"<p>Die ungleiche Verteilung von Einkommen st\u00f6sst in der wirtschaftspolitischen Debatte auf reges Interesse. Denn nimmt sie zu, bremst dies das Wirtschaftswachstum.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Im Wesentlichen gibt es zwei M\u00f6glichkeiten, die Einkommensungleichheit zu verringern: einerseits \u00fcber die Arbeitsmarkt- und die Bildungspolitik, denn diese beeinflussen die Verteilung von F\u00e4higkeiten der Arbeitnehmenden und damit deren Markteinkommen. Und andererseits durch Steuern und Transferleistungen, welche die erwirtschafteten Markteinkommen im Nachhinein umverteilen.<\/p>\n<p>Doch welche dieser beiden Umverteilungsarten vor oder nach Steuern verringert die soziale Ungleichheit am effizientesten? Die Forschung des franz\u00f6sischen \u00d6konomen und Ungleichheitsforschers Thomas Piketty und seiner Co-Autoren schlagen in dieser Frage neue Pfade ein und leiten daraus Ratschl\u00e4ge f\u00fcr die Wirtschaftspolitik ab.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Historischer Vergleich von Einkommen<\/h2>\n<p>Das Forscherteam hat untersucht, wie sich die Einkommensungleichheit in Frankreich und den Vereinigten Staaten langfristig entwickelt hat und welche Rolle staatliche Umverteilung dabei spielt. Dazu vergleichen die Wissenschaftler f\u00fcr den Zeitraum von 1900 bis 2018 die Ungleichheit der Markteinkommen mit der Ungleichheit der Nettoeinkommen nach Steuern und Transferleistungen. Die Forscher messen die Ungleichheit anhand dreier Einkommensgruppen: der 10 Prozent Topverdiener, der 40 Prozent mit mittleren und h\u00f6heren Einkommen und der 50 Prozent mit niedrigen Einkommen.<\/p>\n<p>Generell belastet die steuerliche Umverteilung hohe Einkommen und beg\u00fcnstigt niedrige. Erstere sinken etwa durch progressive Steuern \u00fcberproportional, sodass der Anteil der Topverdiener an den Nettoeinkommen geringer ist als an den Markteinkommen. Ein Beispiel: In den USA betrug der Anteil der Topverdiener an den Markteinkommen zwischen 2010 und 2018 durchschnittlich 45 Prozent. Nach der Umverteilung durch Steuern und Transfers betrug dieser Anteil am Nettoeinkommen noch 38 Prozent (siehe Abbildung).<\/p>\n<p>Umgekehrt verh\u00e4lt es sich bei Personen in der unteren Einkommensh\u00e4lfte: Sie bezahlen weniger Steuern und erhalten oft staatliche Transfers, sodass ihr Nettoeinkommensanteil steigt. So verdienten sie in Frankreich zwischen 2010 und 2018 durchschnittlich zwar nur rund 22 Prozent der gesamten Markteinkommen, hatten nach Transfers aber einen Anteil von rund 31 Prozent des Nettoeinkommens.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Einkommensverteilung vor und nach Steuern in Frankreich und den USA<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/05\/14_D-RICKENBACHER-Next-Generation-Abbildung.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-173183\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/05\/14_D-RICKENBACHER-Next-Generation-Abbildung-1024x508.png\" alt=\"\" width=\"1191\" height=\"591\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/05\/14_D-RICKENBACHER-Next-Generation-Abbildung-1024x508.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/05\/14_D-RICKENBACHER-Next-Generation-Abbildung-300x149.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/05\/14_D-RICKENBACHER-Next-Generation-Abbildung-768x381.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/05\/14_D-RICKENBACHER-Next-Generation-Abbildung-1536x761.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/05\/14_D-RICKENBACHER-Next-Generation-Abbildung-2048x1015.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 1191px) 100vw, 1191px\" \/><\/a><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: Bozio et al. (2020), Abb. 2a-2b \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Ungleichheit in Frankreich tiefer<\/h2>\n<p>Sowohl in Frankreich als auch in den USA verzeichnete die oberste Einkommensgruppe einen drastischen R\u00fcckgang ihrer Einkommensanteile nach der Grossen Depression in den 1930er-Jahren und w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs. In den folgenden zwei Jahrzehnten hat sich dieser Anteil in den Vereinigten Staaten stabilisiert, seit Mitte der Siebzigerjahre ist er jedoch wieder angestiegen und liegt heute praktisch auf dem Vorkriegsniveau. In Frankreich sank der Einkommensanteil der Topverdiener zwischen 1968 und 1983 weiter. Seither stagniert der Anteil am Nettoeinkommen, w\u00e4hrend jener am Markteinkommen wieder leicht zunimmt.<\/p>\n<p>Weshalb hat die Einkommensungleichheit nach Steuern in Frankreich wesentlich st\u00e4rker abgenommen als in den Vereinigten Staaten? Denkbar scheint, dass das sehr progressive franz\u00f6sische Steuersystem den allm\u00e4hlichen Anstieg der Einkommensungleichheit vor Steuern auffangen konnte. Dadurch blieb die Ungleichheit der Nettoeinkommen seit den fr\u00fchen 1980er-Jahren konstant, w\u00e4hrend sie in den USA deutlich zunahm.<\/p>\n<p>Die Forscher um Thomas Piketty untersuchen diese Hypothese und vergleichen den Umfang staatlicher Umverteilung in den beiden L\u00e4ndern. Sie betrachten dazu das Einkommensverh\u00e4ltnis zwischen Topverdienern und der unteren Einkommensh\u00e4lfte. Doch wie sich zeigt, existiert in Frankreich und den Vereinigten Staaten trotz aller Unterschiede ein sehr \u00e4hnliches Niveau staatlicher Umverteilung.<\/p>\n<p>Die Ungleichheit vor und nach Steuern ist in den Vereinigten Staaten allerdings deutlich h\u00f6her als in Frankreich. So ist etwa das Markteinkommen der Topverdienenden im Verh\u00e4ltnis zur unteren H\u00e4lfte der Bruttoeinkommen in den Vereinigten Staaten rund 17 Mal h\u00f6her. In Frankreich liegt diese Zahl bei 7. Beim Nettoeinkommen (nach Steuern) betr\u00e4gt dieses Verh\u00e4ltnis in den Vereinigten Staaten noch 9:1 und in Frankreich 4:1. In beiden L\u00e4ndern verringern Steuern das relative Einkommen der Topverdiener zur unteren Einkommensh\u00e4lfte somit um gut 40 Prozent.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Geringere Ungleichheit keine Folge von Umverteilung<\/h2>\n<p>Folglich ist die geringere Ungleichheit der Nettoeinkommen in Frankreich kaum das Ergebnis st\u00e4rkerer Umverteilung. Stattdessen ist sie auf die weniger ungleich verteilten Markteinkommen zur\u00fcckzuf\u00fchren. In einem weiteren Schritt untersuchen die Autoren, wie sich die Nettoeinkommensungleichheit in den beiden L\u00e4ndern entwickelte. Dazu zerlegen sie die Entwicklung dieser Ungleichheit in zwei Bestandteile: (1) Ver\u00e4nderungen bei der Ungleichheit der Markteinkommen und (2) \u00c4nderungen bei der staatlichen Umverteilung sowie den Sach- und Kollektivausgaben. Die Forscher messen die Ungleichheit daran, wie hoch die Nettoeinkommen der 10 Prozent Topverdiener im Verh\u00e4ltnis zu den restlichen 90 Prozent aller Einkommensbezieher sind. Dieses Verh\u00e4ltnis verringerte sich im Laufe des letzten Jahrhunderts in Frankreich um 65 Prozent, in den Vereinigten Staaten hingegen nur um 14 Prozent.<\/p>\n<p>In Frankreich ist der Gesamtr\u00fcckgang der Einkommensungleichheit nach Steuern zwischen 1900 und 2018 gr\u00f6sstenteils auf den R\u00fcckgang der Ungleichheit bei den Markteinkommen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Diese sanken im selben Zeitraum n\u00e4mlich um 47 Prozent. Steuern, Transfers, Sach- und Kollektivausgaben reduzierten die Ungleichheit der Nettoeinkommen nochmals um rund 17 Prozent. Anders in den Vereinigten Staaten. Dort ist der relativ geringe R\u00fcckgang der Ungleichheit nach Steuern zwischen 1913 und 2018 das Ergebnis der zunehmenden Ungleichheit bei den Markteinkommen, die um 7 Prozent anstieg. Korrigiert wurde dies durch eine um 21 Prozent st\u00e4rkere steuerliche Umverteilung sowie durch h\u00f6here Sachleistungen und kollektive Ausgaben.<\/p>\n<p>Wie die Ergebnisse verdeutlichen, ist der st\u00e4rkere R\u00fcckgang der \u00f6konomischen Ungleichheit in Frankreich nicht notwendigerweise auf eine h\u00f6here Umverteilung zur\u00fcckzuf\u00fchren. Der Hauptgrund daf\u00fcr liegt vielmehr in der gegenl\u00e4ufigen Entwicklung der Ungleichheit von Markteinkommen. Diese tragen gem\u00e4ss den Forschern dazu bei, dass sich die Ungleichheit der Nettoeinkommen in diesen zwei L\u00e4ndern trotz vergleichbarer staatlicher Umverteilung so unterschiedlich entwickelte. Die Wissenschaftler raten deshalb dazu, die Markteinkommen im Erwerbsleben gerechter zu verteilen. Dies kann zum Beispiel durch die F\u00f6rderung von Chancengleichheit in der Bildung, vor dem Eintritt in den Arbeitsmarkt, stattfinden. Solche Politikmassnahmen reduzieren die soziale Ungleichheit effektiver als der Versuch, die erwirtschafteten Markteinkommen im Nachhinein mit Steuern und Transfers zu gl\u00e4tten.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Baur, Martin, Carsten Colombier und Sandra Daguet (2015). Ungleiche Einkommensverteilung hemmt Wirtschaftswachstum, in: Die Volkswirtschaft 1-2\/2015.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Dieser Artikel basiert auf der Studie von Bozio, Garbinti, Goupille-Lebret, Guillot und Piketty (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ungleiche Verteilung von Einkommen st\u00f6sst in der wirtschaftspolitischen Debatte auf reges Interesse. Denn nimmt sie zu, bremst dies das Wirtschaftswachstum. Im Wesentlichen gibt es zwei M\u00f6glichkeiten, die Einkommensungleichheit zu verringern: einerseits \u00fcber die Arbeitsmarkt- und die Bildungspolitik, denn diese beeinflussen die Verteilung von F\u00e4higkeiten der Arbeitnehmenden und damit deren Markteinkommen. 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Darin fassen herausragende Studierende der Universit\u00e4t St. Gallen aktuelle und bedeutende Forschungsresultate von international renommierten \u00d6konominnen und \u00d6konomen kompakt zusammen. Betreut und herausgegeben wird die Reihe von Christian Keuschnigg, Professor f\u00fcr National\u00f6konomie und \u00f6ffentliche Finanzen, und Michael Kogler, Lehrbeauftragter f\u00fcr Volkswirtschaftslehre. Weitere Artikel der Reihe finden Sie\u00a0<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/serien\/?cat1=next-generation\">hier<\/a>\u00a0sowie auf der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.unisg.ch\/de\/studium\/master\/volkswirtschaftslehre\/curriculum\/ehsgnextgeneration\">Website<\/a>\u00a0der Universit\u00e4t St. Gallen.<\/h6>"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":"","planned_publication_date":"20220715","original_files":null,"external_release_for_author":null,"external_release_for_author_time":"","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/exedit\/63b7d1bc21427"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/179370"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9449"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=179370"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/179370\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":179374,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/179370\/revisions\/179374"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9449"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/173670"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=179370"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=179370"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=179370"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=179370"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=179370"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=179370"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}