{"id":179375,"date":"2022-12-20T08:54:09","date_gmt":"2022-12-20T07:54:09","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=179375"},"modified":"2023-08-24T01:36:32","modified_gmt":"2023-08-23T23:36:32","slug":"emissionshandel-wie-wirksam-ist-er","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/fr\/2022\/12\/emissionshandel-wie-wirksam-ist-er\/","title":{"rendered":"Emissionshandel: Wie wirksam ist er?"},"content":{"rendered":"<p>Im Kampf gegen steigende Treibhausgasemissionen vertrauen viele auf gr\u00fcne Innovationen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Elektroautos und Solaranlagen k\u00f6nnten CO<sub>2<\/sub>-Emissionen effektiv reduzieren, so die Hoffnung. Um die Entwicklung solcher Technologien zu beschleunigen und Emissionen herunterzufahren, hat die EU im Jahr 2005 das EU-Emissionshandelssystem (EU-EHS) eingef\u00fchrt, das nach dem sogenannten Cap-and-Trade-Prinzip funktioniert (siehe Kasten). Seit 2013 kennt auch die Schweiz ein solches <a href=\"https:\/\/www.bafu.admin.ch\/bafu\/de\/home\/themen\/klima\/fachinformationen\/verminderungsmassnahmen\/ehs.html\">System<\/a>, seit 2020 sind die beiden Systeme der Schweiz und der EU miteinander verkn\u00fcpft.<\/p>\n<p>Doch wie beeinflusst der Emissionshandel die technologischen Entscheidungen von Unternehmen? In der Vergangenheit kamen unter anderem in den USA verschiedene Cap-and-Trade-Systeme wie zum Beispiel das Acid Rain Program 1995 zur Anwendung, um umweltsch\u00e4dliche Emissionen wie Schwefeldioxid, Stickstoffoxide oder Blei zu reduzieren. Die Programme haben dazu gef\u00fchrt, dass Unternehmen vorwiegend bereits existierende \u00absaubere\u00bb Verfahren und Technologien implementiert haben, um ihre Emissionen zu senken. Einen Anschub zur Entwicklung neuer, gr\u00fcner Innovation gab es kaum, da die ben\u00f6tigten Technologien zur Emissionsreduktion bereits ausreichend vorhanden waren.<\/p>\n<p>Beim aktuellen EU-Emissionshandelssystem sind die Voraussetzungen dagegen ganz anders. Denn f\u00fcr die Treibhausgasminderung gibt es noch nicht gen\u00fcgend rentable, \u00absaubere\u00bb Technologien, um die Emissionen ausreichend herunterzufahren. Die EU hofft deshalb, dass das EHS die Firmen zur Entwicklung neuer Technologien anregen wird. Doch ist ein Cap-and-Trade-System dazu \u00fcberhaupt in der Lage?<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Britische Besonderheit gibt Aufschluss<\/h2>\n<p>Mit dieser Frage besch\u00e4ftigt sich der Klima-\u00d6konom Raphael Calel von der Washingtoner Georgetown University. In seiner im \u00abAmerican Economic Journal\u00bb publizierten Studie untersucht er, wie die Firmen auf das EHS der EU reagiert haben. Haben sie vorwiegend existierende \u00absaubere\u00bb Technologien implementiert oder neue Technologien entwickelt? Um dies zu beantworten, nutzt er Daten von britischen Firmen im Zeitraum 2000 bis 2012. Diese enthalten detaillierte Firmeninformationen \u2013 \u00fcber den Umsatz und die Anzahl Angestellte, aber auch \u00fcber CO<sub>2<\/sub>-Emissionen, Patente und Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung (F&amp;E).<\/p>\n<p>Um den Effekt des EU-EHS auf Firmenentscheidungen zu bestimmen, nutzt Calel eine Besonderheit Grossbritanniens: Dort mussten lediglich jene Firmen am EU-EHS teilnehmen, die mindestens eine \u00abgrosse\u00bb Produktionsanlage mit hoher Produktionskapazit\u00e4t betreiben. Firmen hingegen, die mehrere kleine Anlagen betreiben, hinsichtlich Kriterien wie der Anzahl Angestellte oder der Produktionseffizienz aber mit grossen Firmen vergleichbar sind, unterstanden dem EU-EHS nicht. Anhand solcher Firmen-Vergleichspaare versucht Calel den Effekt zu bestimmen, den das Emissionshandelssystem der EU auf die Firmenentscheidungen hat.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Effiziente Produktion l\u00e4sst Emissionen sinken<\/h2>\n<p>Die Daten zeigen, dass die CO<sub>2<\/sub>-Intensit\u00e4t \u2013 das heisst die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen pro 1000 Pfund Bruttowertsch\u00f6pfung \u2013 in Grossbritannien zwischen 2000 und 2010 um 25 Prozent gesunken sind (siehe Abbildung 1). Allerdings scheint die Einf\u00fchrung des EHS im Jahr 2005 keinen sichtbaren Einfluss auf die CO<sub>2<\/sub>-Intensit\u00e4t gehabt zu haben: Es ist keine Ver\u00e4nderung des Trends nach 2005 zu erkennen. Ausserdem ist gleichzeitig auch der Arbeitseinsatz pro 1000 Pfund Bruttowertsch\u00f6pfung gesunken. Das l\u00e4sst vermuten, dass in diesem Zeitraum die Produktion schlichtweg effizienter wurde \u2013 unabh\u00e4ngig vom EHS. Das best\u00e4tigt auch die Analyse der Firmen-Vergleichspaare. Diese zeigt, dass die CO<sub>2<\/sub>-Intensit\u00e4t der britischen Firmen im EU-EHS durchschnittlich nicht gesunken ist. Das EU-Emissionshandelssystem hat die Einf\u00fchrung bereits existierender emissionsvermindernder Technologien vermutlich also nicht beschleunigt \u2013 sonst w\u00fcrden wir einen deutlichen R\u00fcckgang der CO<sub>2<\/sub>-Intensit\u00e4t nach 2005 beobachten.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: CO<sub>2<\/sub>-Intensit\u00e4t und Arbeitsproduktivit\u00e4t in Grossbritannien (1997\u20132012)<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/12\/DV_12-22_Stromeyer_01-2.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-178591\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/12\/DV_12-22_Stromeyer_01-2.png\" alt=\"\" width=\"627\" height=\"735\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/12\/DV_12-22_Stromeyer_01-2.png 627w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/12\/DV_12-22_Stromeyer_01-2-256x300.png 256w\" sizes=\"(max-width: 627px) 100vw, 627px\" \/><\/a><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: Calel (2020) \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Gr\u00fcne Innovationen boomen<\/h2>\n<p>Stattdessen haben die britischen Firmen die gr\u00fcne Innovation intensiviert. Bereits vor der Einf\u00fchrung des EU-EHS \u2013 von 2000 bis 2005 \u2013 war die Anzahl gr\u00fcner Patentanmeldungen j\u00e4hrlich um 9 Prozent gestiegen (siehe Abbildung 2). Doch 2005, mit der Einf\u00fchrung des EHS, verdoppelte sich die Wachstumsrate gr\u00fcner Patente sogar. In der gleichen Zeitspanne entwickelte sich die Gesamtmenge aller Patente deutlich weniger schnell. Daraus l\u00e4sst sich schliessen, dass das EHS einen schnellen Anstieg von gr\u00fcnen Innovationen ausgel\u00f6st hat.<\/p>\n<p>Diese Vermutung best\u00e4tigt auch die Analyse der Firmenpaare: Firmen, die vom EHS reguliert sind, haben rund 25 Prozent mehr gr\u00fcne Patente angemeldet als vergleichbare Firmen, die nicht im EHS sind \u2013 und das, obwohl in der gleichen Zeitspanne die Anzahl nicht gr\u00fcner Patentanmeldungen insgesamt zur\u00fcckgegangen ist. \u00dcberraschend dabei: Die Einf\u00fchrung des EHS scheint diesen R\u00fcckgang sogar leicht gebremst zu haben. Calel sch\u00e4tzt, dass die britischen EHS-Firmen auch rund 4 Prozent mehr nicht gr\u00fcne Patente auf den Markt gebracht haben als Firmen, die nicht am EU-EHS teilnahmen. Das Emissionshandelssystem der EU hat also die Innovationsneigung der Firmen insgesamt gesteigert, vor allem aber hin zur gr\u00fcnen Innovation.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Patentanmeldungen in Grossbritannien (1998\u20132012)<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/12\/DV_12-22_Stromeyer_02-2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-178593\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/12\/DV_12-22_Stromeyer_02-2.png\" alt=\"\" width=\"626\" height=\"685\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/12\/DV_12-22_Stromeyer_02-2.png 626w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/12\/DV_12-22_Stromeyer_02-2-274x300.png 274w\" sizes=\"(max-width: 626px) 100vw, 626px\" \/><\/a><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: Calel (2020)<\/h6>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Wirksam und verh\u00e4ltnism\u00e4ssig g\u00fcnstig<\/h2>\n<p>Doch haben die Firmen lediglich Patente angemeldet, die bereits vor Einf\u00fchrung des EU-EHS entwickelt wurden, oder haben sie tats\u00e4chlich in die Innovation investiert und neue (zus\u00e4tzliche) Patente angemeldet? Um diese Frage zu beantworten, nutzt der Wissenschaftler Daten zu Firmenausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung. Er sch\u00e4tzt, dass das EU-EHS in Grossbritannien zwischen 2005 und 2012 zu einem 32-prozentigen Anstieg der Investition in gr\u00fcne Forschung und Entwicklung gef\u00fchrt hat \u2013 ohne dass andere Forschung darunter leiden musste.<\/p>\n<p>Diese Resultate sind ermutigend. Allerdings nahm nur ein kleiner Teil der britischen Firmen am EU-EHS teil. Die meisten Unternehmen unterstanden dem Cap-and-Trade-System nicht und haben entsprechend weniger in gr\u00fcne F&amp;E investiert. Der Autor sch\u00e4tzt, dass zwischen 2005 und 2012 die Anzahl gr\u00fcner Patentanmeldungen \u00fcber ganz Grossbritannien hinweg betrachtet lediglich um 0,1 bis 0,25 Prozent gestiegen ist. Die Investition in gr\u00fcne Forschung und Entwicklung ist um 1 bis 2 Prozent angestiegen.<\/p>\n<p>Das klingt zun\u00e4chst bescheiden. Calel zeigt aber, dass es sich dennoch um ein beeindruckendes Ergebnis handelt, wenn man es mit den staatlichen Aufwendungen vergleicht. Die britische Regierung h\u00e4tte n\u00e4mlich im analysierten Zeitraum (2005\u20132012) zwischen 81 und 138 Millionen Pfund an Steuergeldern investieren m\u00fcssen, um den gleichen Anstieg gr\u00fcner Patente durch Subventionen zu erreichen.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Stattdessen hat das EU-EHS dem Staat in diesen Jahren 1,3 Milliarden zus\u00e4tzliche Einnahmen durch die Auktion von Emissionsrechten eingebracht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Dieser Artikel fasst im Rahmen der Serie \u00abNext Generation\u00bb die Studie von Calel (2020) zusammen.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">F\u00fcr diese Berechnung nutzt der Autor Raphael Calel die Sch\u00e4tzungen von Dechezlepr\u00eatre et al. (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Kampf gegen steigende Treibhausgasemissionen vertrauen viele auf gr\u00fcne Innovationen. Elektroautos und Solaranlagen k\u00f6nnten CO2-Emissionen effektiv reduzieren, so die Hoffnung. Um die Entwicklung solcher Technologien zu beschleunigen und Emissionen herunterzufahren, hat die EU im Jahr 2005 das EU-Emissionshandelssystem (EU-EHS) eingef\u00fchrt, das nach dem sogenannten Cap-and-Trade-Prinzip funktioniert (siehe Kasten). 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NBER Working Paper 22405.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Wie funktioniert der Emissionshandel?","kasten_box":"<h6 class=\"content-copy\">Das Emissionshandelssystem (EU-EHS) folgt dem sogenannten Cap-and-Trade-Prinzip. Hierbei wird f\u00fcr jedes Jahr eine Obergrenze (\u00abCap\u00bb) f\u00fcr die gesamten Treibhausgasemissionen innerhalb des Handelssystems festgelegt. Die Emissionsrechte werden den Unternehmen kostenlos zugeteilt oder versteigert und sind dann frei handelbar (\u00abTrade\u00bb). Auf dem Markt bildet sich dadurch ein Preis f\u00fcr Emissionsrechte. Jedes Jahr wird die Emissions-Obergrenze reduziert. Die Unternehmen haben dadurch einen Anreiz, ihre Emissionen stetig weiter zu reduzieren. Jene, die das nicht schaffen, k\u00f6nnen effizienteren Unternehmen Emissionsrechte abkaufen.<sup>a<\/sup> Der CO<sub>2<\/sub>-Preis ist \u00fcber die letzten Jahre gestiegen und liegt seit etwa einem Jahr meist \u00fcber 60 Euro pro Tonne CO<sub>2<\/sub>.<\/h6>\r\n&nbsp;\r\n<h6 class=\"content-copy\"><sup>a <\/sup>European Commission (2022), <a href=\"https:\/\/climate.ec.europa.eu\/eu-action\/eu-emissions-trading-system-eu-ets_en\">EU Emissions Trading System (EU ETS)<\/a>, Climate Action.<\/h6>"},{"kasten_title":"Serie: Next Generation","kasten_box":"<h6 class=\"content-copy\">Dieser Artikel ist Teil der Reihe \u00abNext Generation\u00bb. Darin fassen herausragende Studierende der Universit\u00e4t St. Gallen aktuelle und bedeutende Forschungsresultate von international renommierten \u00d6konominnen und \u00d6konomen kompakt zusammen. Betreut und herausgegeben wird die Reihe von Christian Keuschnigg, Professor f\u00fcr National\u00f6konomie und \u00f6ffentliche Finanzen, und Michael Kogler, Lehrbeauftragter f\u00fcr Volkswirtschaftslehre. 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